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Lust auf einen Hauch Frühling und Gesundheit? Wie wäre es mit Schwarzwurzeln?

Nicht ohne Grund werden Schwarzwurzeln auch „Winterspargel“ genannt. Sie haben zwar einiges mit dem Frühlingsgemüse gemeinsam, punkten aber mit inneren Werten, und sind eine kulinarische Überraschung.

Aussehen und Geschmack

Optisch machen Schwarzwurzeln nicht viel her. Die langen, dünnen Stangen wirken mit ihrer schwarzen erdigen Schale auf den ersten Blick nicht sehr attraktiv. Ein ganz anderes Bild ergibt sich nach dem Schälen. Schlanke, schneeweiße Stangen von etwa 30 cm Länge kommen zum Vorschein, die äußerlich an Spargel erinnern. Geschmacklich nur entfernt. Ihr Aroma ist intensiver, würzig, versehen mit einer leichten Nussnote.

Zubereitung:

Für das Putzen eigen sich zwei Methoden: Entweder unter fließendem Wasser gründlich abbürsten und anschließend mit dem Sparschäler vom Ende zur Spitze schälen oder nach dem Reinigen die ganzen Stangen kochen, schälen und je nach Rezept weiterverarbeiten. Es empfiehlt sich grundsätzlich beim Putzen und Schälen Haushaltshandschuhe zu tragen und die geschälten Stangen sofort in ein Gefäß mit Zitronen- oder Essigwasser und etwas eingerührtem Mehl zu legen. So wird verhindert, dass der beim Schälen austretende Milchsaft die Hände oder die Wurzeln braun färbt. Dieser klebrige, milchige Saft tritt immer aus, wenn die Wurzeln verletzt werden. Er ist der eigentliche Geschmacksträger des Wintergemüses. Beim Einkauf ist es daher ratsam, unverletzten, festen Wurzeln den Vorzug zu geben.

Innere Werte:

Das Wintergemüse enthält reichlich Mineralstoffe (vor allem Kalium und Eisen) und Vitamine (Vit C, A, B – Komplex, E). Außergewöhnlich ist der hohe Gehalt an Ballaststoffen. Eine Portion von 200 g Schwarzwurzeln deckt bereits den Tagesbedarf eines Erwachsenen. Besonders wertvoll ist dabei der Ballaststoff Inulin, der sich positiv auf den Fettstoffwechsel und die Darmflora auswirkt. Unsere Darmbakterien „lieben“ Inulin und bauen diesen zu kurzkettigen Fettsäuren um. Die dabei gebildeten Gase können bei empfindlichen Personen zu leichten Blähungen führen.

Saison, Lagerung:

Schwarzwurzeln sind ein typisches Wintergemüse, das von Oktober bis April Saison hat. Frische und unversehrte Schwarzwurzeln dick in Zeitungspapier einwickeln und in einem kühlen oder trockenen Raum oder im Gemüsefach des Kühlschrankes lagern.

So schmecken Schwarzwurzeln:

Als Vorspeise, roh, gerieben und mit Zitronensaft. Gekocht, als Salat mit Möhren, Äpfeln und Nüssen. Als Beilage zu Rind- oder Schweinefleisch oder gebratenem Fisch. Als Auflauf, als Suppe, als deftiger Eintopf...

 

Wer das typische Wintergemüse direkt beim Erzeuger einkaufen möchte, sollte unter www.service-vom-hof.de nachschauen


Kontakt:
Beate Langenhorst
Beraterin Ernährung, Lebensmittelqualität, Bauernhofcafe
Telefon: 0591 9665669-118
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Stand: 11.01.2021