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Trikot- und Bandenwerbung - Was bringt das?

Wer sich einen Namen machen möchte, muss werben. Neben Klassikern wie Flyer und Co. bietet sich auch Werbung auf Trikots und Banden an.

Als Trikotsponsoring bezeichnet man im Sport das Tragen des Logos oder Schriftzugs auf dem Trikot. Dadurch erhofft sich der Sponsor einen werblichen Nutzen, beispielsweise eine größere Bekanntheit seiner Produkte oder Dienstleistungen. Besonders bei Fernsehübertragungen wird eine hohe Reichweite erreicht, das Produkt wird bekannter. In der Fußball-Bundesliga ist es seit 45 Jahren üblich, dass die Spielertrikots mit dem Logo des aktuellen Sponsors verziert sind. Doch es muss nicht gleich eine Fernsehübertragung sein. Auch der lokale Fußballverein ist ein guter Ansprechpartner. Nach der Saison sind nämlich bei vielen Vereinen die Trikotsätze abgenutzt, und es müssen neue besorgt werden. Allerdings kostet ein neuer Satz für die komplette Mannschaft mehrere hundert Euro. Das ist für viele Vereine viel Geld. Hier kann zum Beispiel der Hofladen Müller ansetzen und den Verein mit neuen Trikots ausrüsten. Im Gegenzug bekommt er dafür eine Werbefläche auf dem Trikot. Diese Ausgaben sind steuerlich absetzbar.

Lohnt sich das, wer sieht die Trikots?
Regionalligisten spielen zwar selten vor ausgebuchten Rängen. Doch nicht nur beim Spiel kommt die Werbung zur Geltung. Auch in den Zeitungen wird meist ausführlich berichtet, so dass das Sponsoring auf Bildern in der Lokalzeitung allgegenwärtig ist. Es muss auch nicht Fußball sein, anderer Mannschaftssport geht auch.

Bandenwerbung
Kaum ein Fußballplatz ohne Bandenwerbung! 240 laufende Meter, also richtig viel Werbefläche, bietet die Bande entlang der Seitenlinien. Nach der Trikotwerbung gehört die Bandenwerbung zu den bekanntesten und wichtigsten Formen des Sponsorings im Sport. Nicht nur während des Spiels ist die Werbung sichtbar, sondern auch bei anderen Sportveranstaltungen. Hier können besonders regionalwirtschaftliche Effekte erzielt werden. Für Direktvermarkter eine ideale Möglichkeit der Werbung. Die Bande sollte im Blickfeld der Zuschauer sein und in der ersten Reihe, sonst geht die Werbung unter.

Während in der Fußballbundesliga moderne Video- oder Drehbanden zum Einsatz kommen, sind es auf den kleinen Plätzen statische Banden. Wer hier werben möchte, sollte sich mit dem Verein in Verbindung setzen. Denn regionale Sportvereine - insbesondere Fußballvereine – suchen oft Geldgeber. 67 % der kleinen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland sind als lokale Sponsoren im direkten Umkreis ihres Ortes aktiv. Das geht aus der Studie Sponsoring im Mittelstand hervor.


Kontakt:
Anne Dirking
Allgemeine Weiterbildung, Agrarbüro und EDV, Urlaub auf dem Bauernhof
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Stand: 24.07.2020