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Ergebnisse der Landessortenversuche Öko-Sommergerste 2018

Beim Anbau von Öko-Sommergerste steht die Verwertung als Braugerste im Vordergrund. Da von der abnehmenden Hand bestimmte Sorten für die Verarbeitung favorisiert werden, sollte mit Ihnen im Vorfeld die Sortenwahl abgestimmt werden. Neben Hektolitergewicht und Siebsortierung spielt in erster Linie der Proteingehalt bei der Vermarktung eine zentrale Rolle.

Um die Brauqualität nicht zu gefährden, ist die Stellung in der Fruchtfolge und das N-Mineralisierungspotential auf den Anbauflächen zu beachten. Zu hohe Rohproteingehalte wirken sich qualitätsmindernd auf Malzlösung und Extraktgehalt aus. Die Obergrenze liegt bei 11,5 % Rohprotein. Selbstverständlich können alle als Braugerste angebauten Sorten auch zur Fütterung eingesetzt werden. Bei der Verwendung als Futter ist allerdings ein höherer Proteingehalt erwünscht, verbunden mit einer möglichst hohen Ertragsstabilität.

Die Ergebnisse der Landessortenversuche Öko-Sommergerste 2018 können am Ende dieses Beitrages heruntergeladen werden.

Ergebnisse zu weiteren Öko-Versuchen auch aus zurückliegenden Jahren finden Sie unter:  ISIP

Saatgut aus ökologischer Erzeugung

Laut der EG-Verordnung Ökologischer Landbau gilt , dass grundsätzlich nur Bio-Saat- und Pflanzgut zu verwenden ist. Einen guten Überblick über das bundesdeutsche Gesamtangebot erhält man schnell und tagesaktuell im Internet. Unter www.organicxseeds.de sind alle ökologisch erzeugten, vertriebsberechtigten Saatgutpartien sortenspezifisch aufgelistet. Ist dort kein Saatgut der gewünschten Sorte gelistet, darf nach Antrag bei der Kontrollstelle auch konventionell erzeugte, ungebeizte Ware zum Einsatz kommen.

 


Kontakt:
Markus Mücke
Berater Ökologischer Landbau, Versuchswesen Ökologischer Landbau
Telefon: 0511 3665-4378
Telefax: 0511 3665-994378
E-Mail:
Florian Rohlfing
Berater Ökologischer Pflanzenbau
Telefon: 0511 3665-4294
Telefax: 0511 3665-994378
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Stand: 17.01.2019