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Runder Tisch zum Thema Mahd von Wegerandstreifen

"Runder Tisch Wegraine Stadt Pattensen"

Naturschutz und Landwirtschaft auf Augenhöhe zum Thema „Pflege von Wegraine“

Koldingen (Region Hannover): Der Einladung der Naturschutzbeauftragten der Stadt Pattensen Sibylle Maurer-Wohlatz zum Thema „Mahd von Wegerandstreifen“ waren viele Akteure zum Treffpunkt auf die Streuobstwiese gefolgt. Anwesend waren neben Vertretern der Jägerschaft und der Realverbände in Pattensen der Bezirkslandwirt der Stadt Pattensen Dirk Meiers sowie Stephan Held für die untere Naturschutzbehörde der Region Hannover und Mareike Herbst für die Bezirksstelle Hannover der Landwirtschaftskammer.

Es ist allen ein Anliegen, dass nicht sofort nach dem Ende der Brut-und Setzzeit am 15.07.2020 das Mulchen der Randstreifen beginnt. Es gilt Vereinbarungen zu treffen, dass nicht in kürzester Zeit sämtliche Nahrungsquellen für Insekten und ebenso der Lebensraum für unterschiedliche Arten des Niederwildes beseitigt werden.

In der Debatte, in welcher Form eine naturschutzfachliche Pflege der Wegerandstreifen erfolgen kann, merkte man sofort, dass die praktizierenden Landwirte die richtigen Ansprechpartner für dieses Thema sind. Sofort wurden einzelne Beispiele wie die Einseitige Mahd und das damit verbundene Stehenlassen von nicht gemähten Streifen genannt.

Alle Beteiligten sind sich einig, dass nur gemeinsam das Ziel erreicht werden kann, mehr Vielfalt in den Wegrainen und damit eine Vernetzung von Lebensräumen zu schaffen. Die Gruppe wird sich weiterhin treffen und sich austauschen. Das Gespräch auf Augenhöhe hat allen gut gefallen. Naturschutzfachliches Wissen vereint mit landwirtschaftlichem Knowhow lässt sich praktikabel umzusetzen. Dies wird bereits an unterschiedlichen Orten in der Feldflur sichtbar. Wie heißt es doch bei Erich Kästner: Es gibt nichts Gutes. Außer man tut es.
Wenn Sie weitere Informationen über die Arbeitsgruppe in Pattensen erfahren wollen, sprechen Sie uns gerne an.

 


Kontakt:
Mareike Herbst
Beraterin Verwertung von Klärschlamm, Bioabfall
Telefon: 0511 4005-2466
Telefax: 0511 4005-2468
E-Mail:


Stand: 21.08.2020