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Düngerstreuer-Check in Uelzen

Der 20. Juni stand in Hanstedt II bei Uelzen ganz im Zeichen des Düngerstreuers. Junge Landwirte der Einjährigen Fachschule Agrar der Georgsanstalt Ebstorf wurden durch Ulrich Lossie von der DEULA Nienburg geschult. Thema des Tages: Alles über den Düngerstreuer und wie man ihn korrekt einstellt, Mängel erkennt und beseitigt. Initiatoren waren die Wasserschutzgebietsberatung der Bezirksstelle Uelzen und die Georgsanstalt. Die Aktion fand auf dem Berieb von Wilhelm Günther in Hanstedt II statt, der seinen Betrieb und die Flächen zur Verfügung gestellt hat.

Die Schüler brachten sieben verschiedene Geräte mit. Aber nicht nur Marke und Modell sind entscheidend. Tipp von Ulrich Lossie: Vom Handel immer hohe Qualitäten beim Dünger fordern, damit kein Abrieb und zerbröselte Düngerkörner das Streubild verschlechtern.

Nicht nur Theorie stand auf dem Plan. Es ging raus aufs Feld, wo Messschalen und Auffangmatten verteilt wurden. Nach dem Überfahren mit Grenzstreueinrichtung und Normaleinstellung wurden sie ausgewertet. Fazit: Nicht das Alter und der Preis des Düngerstreuers sind ausschlaggebend für eine gleichmäßige Düngeverteilung auf dem Acker, sondern das Köpfchen des Landwirts. Denn der muss die Feinjustierung aller Geräteteile beherrschen.

Das große Interesse der Landwirte von morgen zeigt, dass jeder einen Beitrag zum Gewässerschutz leisten möchte. Weniger Dünger ausbringen ist das Ziel, weil es Umwelt und Geldbeutel schont.


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Beraterin Wasserschutz, Betriebswirtschaft, Förderung, Cross Compliance
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Sina Schulz
Beraterin Wasserschutz
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Stand: 24.06.2019