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Greening und Co.

Hier finden Sie alle aktuellen Informationen zu Greening, Anbauvorgaben bei Zwischenfrüchten, den Agrarumweltmaßnahmen und zum Modifikationsantrag.

Freigabe der Greening-Brache zur Futtergewinnung

Seit dem 16.07 sind Brachen als ökologische Vorrangfläche zur Futternutzung freigegeben. Diese laufen im Betriebsprämienantrag unter der Codierung 062. Die Nutzung kann durch Beweidung oder Schnittnutzung erfolgen. Eine kommerzielle Nutzung ist nicht zulässig. Die kostenlose Abgabe des Aufwuchses an andere Betriebe ist möglich. Vor der geplanten Nutzung ist ein Antrag bei der Bewilligungsstelle zu stellen.

Der Aufwuchs von Wald-, Feldrand- und Pufferstreifen ist ebenfalls zur Nutzung freigegeben. Wichtig ist hier aber, dass jederzeit eine optische Unterscheidung zwischen Ackerland und dem öVF-Streifen möglich ist.

ACHTUNG: Einjährige oder mehrjährige Honigbrachen sowie die Blühstreifen in den Agrarumweltmaßnahmen sind von dieser Freigabe ausgeschlossen.

Bei Änderung der Greening-Zwischenfrüchte oder Untersaaten: Modifikationsantrag bis 01.10 stellen!

Ändern sich die Flächen, auf denen eine Greening-Zwischenfrucht bzw. eine Greening-Untersaat geplant war, ist bis zum 01.10 ein sogenannter Modifikationsantrag zu stellen. Dies ist erstmalig über das ANDI-Programm möglich. Der Modifikationsantrag ist bis zum 01.10 bei der Bewilligungsstelle abzugeben. Eine reine Rücknahme von ökologischen Vorrangflächen ist nicht über ANDI möglich, sondern muss schriftlich bei der Bewilligungsstelle erfolgen.

Flächenänderungen bei den Agrarumweltmaßnahmen (AL 5, AL 2) lassen sich nicht über das Programm ändern. Hier ist eine formlose Mitteilung an die Bewilligungsstelle notwendig.

Bitte prüfen Sie Ihre Angaben (Zwischenfrucht und Untersaaten im Greening und in den AUM), die Sie mit dem Betriebsprämienantrag 2020 getätigt haben mit der geplanten Umsetzung zur Herbstaussaat.

Verschiedene Anbauvorgaben bei den Zwischenfrüchten im Greening und in den Agrarumweltmaßnahmen

Die Vorgaben im Anbau von Zwischenfrüchten im Greening und in den Agrarumweltmaßnahmen unterscheiden sich.
Die folgende Tabelle gibt einen Überblick:

 

Zwischenfrucht als

 

ökolog. Vorrangfläche (Greening)

NAU (AL 22)

Zw-Frucht-Anbau ohne Förderung

Aussaat

16.07-01.10

bis 01.10

-

Zugelassene Pflanzenarten

Mind. 2 Kult, gr. Mischungspartner max 60 % der Samen

Leguminosenfreie + winterharte Zwischenfrucht

 

-

N-Düngung mineralisch

Nicht zulässig

Startdüngung nach Getreide zulässig

Nach Vorgaben Dünge-VO

N-Düngung organisch

Nach den Vorgaben der Dünge-VO möglich

Pflanzenschutz

Nach dem 15.02, nicht vor Aussaat der Zwischenfrucht auf den Getreidestoppel!

Nach dem 01.03 möglich, nach vorheriger mechanischer Beseitigung des Aufwuchses

 

-

 

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Kontakt:
Alix Mensching-Buhr
Beraterin Wasserschutz, Betriebswirtschaft, Förderung, Cross Compliance
Telefon: 0581 8073-148
Telefax: 0581 8073-155
E-Mail:


Stand: 13.08.2020