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Einhaltung der Greening-Verpflichtungen

Mit der Beantragung der Basisprämie verpflichtet sich ein Betriebsinhaber auch zur Einhaltung bestimmter dem Klima- und Umweltschutz förderlichen Landbewirtschaftungsmethoden (Greening) auf allen seinen beihilfefähigen Flächen im gesamten Kalenderjahr.

Dies gilt für alle landwirtschaftlich bewirtschafteten Flächen eines Betriebs, unabhängig davon, ob mit diesen Flächen Zahlungsansprüche aktiviert werden oder nicht. So fallen auch beispielsweise die Flächen, die die Mindestparzellengröße von 1.000 m² nicht erreichen oder auch Flächen, die nicht vollständig im gesamten Antragsjahr bewirtschaftet werden unter diese Regelung. Die Vorgaben sind bundesweit einheitlich.

Die in diesem Zusammenhang einzuhaltenden Bedingungen umfassen die drei Bereiche:


Von den Greeningauflagen generell befreit sind Betriebe, die die Direktzahlungen im Rahmen der Kleinerzeugerregelung beantragen, sowie Betriebe des ökologischen Landbaus.

Greeningpflichtige Betriebe müssen seit 2015 auf allen ihren beihilfefähigen Flächen das „Greening“ einhalten. Es handelt sich nicht nur um eine Option. Daher besteht zwar die Möglichkeit, dass ein Betrieb im Sammelantrag auf Agrarförderung auf die Greeningprämie verzichten kann, er muss die Vorgaben des Greenings dennoch  in vollem Umfang einhalten. Eine Nichtbeantragung der Greeningprämie bewirkt nur, dass keine Förderung für die Greeningprämie gezahlt wird. Ein „Nichteinhalten“ der Greening-Verpflichtungen kann jedoch trotzdem Strafabzüge der übrigen Direktzahlungen (Basisprämie, Umverteilungsprämie, Junglandwirteprämie) zur Folge haben


Kontakt:
Nicola Miklis
Stellv. Leiterin Fachbereich Direktzahlungen
Telefon: 0511 3665-1346
E-Mail:


Stand: 07.08.2020