Webcode: 01037005

SaisonArbeitsKräfte-Hilfsprogramm (SAK) 2020 Nachweisverfahren

Nachweisverfahren für die Beschäftigung der SAK

Unternehmen, die einen Bewilligungsbescheid erhalten haben, müssen zu dem im Bescheid genannten Termin anhand von nachzureichenden Unterlagen nachweisen, dass die Voraussetzungen für die Gewährung der Billigkeitsleistungen erfüllt sind.

Die Angaben zu den SAK sind in der Liste „Auflistung der in 2020 eingesetzten Saisonarbeitskräfte“ zu erfassen, die dem Bewilligungsbescheid beigefügt wurde und die auf dieser Seite als EXCEL-Datei bereitgestellt wird. Zu den erforderlichen Angaben geben wir folgende Hinweise:

  • Identifikationsnummer
    Hiermit ist die Angabe im Ausweis oder Reisepass des Mitarbeiters gemeint.
  • Datum des Arbeitsende
    Ist der Mitarbeiter über den Termin des Vorlagedatums weiter im Betrieb beschäftigt und das genaue Enddatum noch nicht bekannt, dann geben sie an „bis heute“. Entscheidend ist für uns, dass die SAK mindestens 1 Monat im Unternehmen beschäftigt ist.
  • Meldung an das Gesundheitsamt J/N
    Sie haben nachzuweisen, dass sie der Verpflichtung zur Anzeige der Arbeitsaufnahme der SAK beim zuständigen Gesundheitsamt nachgekommen sind. Berücksichtigungsfähig sind SAK, für die diese Meldung erfolgt ist.
    Die Meldung war erforderlich für eine Arbeitsaufnahme in der Zeit vom 20.04.-11.05. und 25.05.-22.06.2020.
    SAK, für die diese Meldung nicht zwingend erforderlich ist, sind ebenfalls berücksichtigungsfähig. Es ist von Ihnen darzustellen, für welche SAK die in Satz 1 genannte Regelung anzuwenden ist und für welche nicht.
    Für Rückfragen hierzu wenden Sie sich bitte an das zuständige Gesundheitsamt.

Hinweis zur Richtlinie „SAK“:
Die Richtlinie über die Gewährung von Billigkeitsleistungen zur Bewältigung von Mehrausgaben bei landwirtschaftlichen Betrieben durch die Unterbringungs- und Hygienevorschriften für Saisonarbeitskräfte im Rahmen der COVID-19-Pandemie sieht unter Nr. 5.2 den Nachweis über die Meldepflicht der SAK an das Gesundheitsamt gem. § 5 Absatz 8 Satz 2 der Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus vor. Diese Regelung ist seit dem 22.06.2020 nicht mehr in Kraft. Die Richtlinie wird daraufhin jedoch nicht geändert, da die Meldepflicht bis zum 22.06. galt und weiterhin der Nachweis gefordert wird.

Sobald zur Meldung an das Gesundheitsamt weitere allgemeingültige Aussagen von der Bewilligungsstelle möglich sind, werden wir diese auf dieser Seite veröffentlichen.

Die Liste ist uns ausgedruckt und unterschrieben zuzusenden. Ggf. ist ein Ausdruck als DIN A3 erforderlich. Zusätzlich ist die Liste als Mail-Anhang an folgende Mailadresse zu senden sp-sg213-sak@lwk-niedersachsen.de

Wird die Liste als Mail zugesandt und ein DIN A3 Ausdruck ist nicht möglich, dann ist ein unterschriebener DIN A4 Ausdruck zunächst ausreichend.

Hinweise zu den weiteren Unterlagen

  • Kopien der unterschriebenen Arbeitsverträge
  • Nachweis über die Lohnzahlung
    Hier ist ein Nachweis für min. einen Monat ausreichend
    Bei Kostenabzug auf der Lohnabrechnung z.B. für die Unterkunft und Verpflegung ist zum Vergleich eine Lohnabrechnung von 2019 beizulegen. Andere Abzüge auf der Abrechnung, die nicht selbsterklärend sind, sind zu erklären.
    Wir haben zu prüfen, ob die Mehrkosten für die SAK für Unterbringung und Beschäftigten nicht zu erhöhten Lohnabzügen führen.
  • Nachweis der Anzeige einer sozialversicherungsfreien oder sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung ist im Regelfall durch die Meldebescheinigung zur Sozialversicherung gemäß § 25 DEÜV nachzuweisen. Idealerweise durch die Abmeldebescheinigung, welche die Angabe zur Anmeldung und zur Dauer der Beschäftigung enthält.

Auf Grund mehrerer Anfragen prüfen wir z.Z. ob die Vorlage der Nachweise auch in digitaler Form als CD oder USB-Stick möglich ist. Zum jetzigen Zeitpunkt können wir dazu noch keine abschließende Aussage abgeben. Wir würden aber einen Nachweis in digitaler Form fristwahrend akzeptieren, wenn er nachvollziehbar und vollständig ist und die „Auflistung der in 2020 eingesetzten Saisonarbeitskräfte“ ausgedruckt und unterschrieben zugesandt wird.

Änderungsanträge zum Vorlagetermin sind möglich

Unternehmen, die einen Bewilligungsbescheid erhalten haben, müssen zu dem im Bescheid genannten Termin anhand von nachzureichenden Unterlagen nachweisen, dass die Voraussetzungen für die Gewährung der Billigkeitsleistungen erfüllt sind.

In Einzelfällen kann es vorkommen, dass zum Vorlagetermin die SAK, für die die Billigkeitsleistung beantragt wurde, noch nicht 1 Monat im Betrieb beschäftigt sind und die Lohnzahlung somit nicht nachgewiesen werden kann. In diesen Fällen ist ein formloser Änderungsantrag zur Verschiebung des Termins für die Vorlage der Nachweise zu stellen. Der Antrag ist jeweils entsprechend zu begründen.


Kontakt:
Dr. Frank Wulff
Fachreferent Förderung der Ernährungswirtschaft, Verarbeitung und Vermarktung, Erzeugerorganisationen, Erzeugergem., Fischereiförderung
Telefon: 0511 3665-1176
Telefax: 0511 3665-1599
E-Mail:
Henrike Schwanhold
Zentrale Bewilligungsstelle Beratung und sonstige Förderprogramme
Telefon: 0511 3665-1280
Telefax: 0511 3665-1557
E-Mail:


Stand: 12.08.2020