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LandMap-Niedersachsen: Häufig gestellte Fragen

Die häufig gestellten Fragen werden wir auf dieser Seite mit unserer Antwort zu Ihrer Information kontinuierlich aufnehmen.

1. Frage: "Wird der Feldblockfinder abgeschaltet?"

Antwort:
Nein! Der Feldblockfinder wird durch die Landwirtschaftskammer seit 2004 als kostenloser Service angeboten. Er bleibt für Nutzer kostenfrei erhalten, jedoch in der Zugänglichkeit auf landwirtschaftliche Betriebsleiter in Niedersachsen und Bremen eingeschränkt..

2. Frage: "Welche Systemvoraussetzungen benötigt LandMap-Niedersachsen?"

Antwort:
Viele Antworten auf technische Fragen können Sie sich über das Handbuch erschließen. Sie benötigen einen aktuellen Browser sowie ein aktiviertes JavaScript, Cookies müssen akzeptiert werden und Popup""s sollten nicht geblockt werden. Für den Internetexplorer sind weitere Einstellungen erforderlich, die Sie bitte dem Handbuch oder unserer Starthilfe entnehmen. Die Internetverbindung sollte DSL 1000 entsprechen. "DSL-Light" (384 KBit/s. Upload, 64 KBit/s.) stellt absolutes Minimum dar und ist für ein flüssiges Arbeiten nicht mehr ausreichend.

3. Frage: "Muss ich Landwirt sein, um einen Zugang zu erhalten?"

Antwort:
Nein! Egal was Sie für raumbezogene Fragestellungen verfolgen oder welche Aufgaben Sie lösen möchten, solange Sie sich im rechtlichen Rahmen bewegen, sind Sie als NutzerIn willkommen. Bezüglich des Bedarfes in der landwirtschaftlichen Branche an Funktionalität und Informationen werden wir - wie bisher auch - den Schwerpunkt legen. Dies erfüllt aber nach unserer bisherigen Erfahrung auch den Bedarf von vielen außerlandwirtschaftlichen Anwendern. Bitte scheuen Sie sich nicht, uns auf Ihre Wünsche nach weiteren Funktionen oder sonstige Verbesserungen anzusprechen.

4. Frage: "Können andere Anwender von LandMap-Niedersachsen meine selbst erstellten Flächen sehen?"

Antwort:
Nein! Nur Sie als Zugangsberechtigter sehen Ihre Informationen ansonsten kein anderer. Umgekehrt, sehen auch Sie die Informationen anderer Nutzer nicht.
Möchten Sie jedoch Ihre erstellten Informationen mit anderen teilen oder gemeinsam pflegen, dann haben Sie folgende Möglichkeit:
Sie geben Ihre persönlichen Zugangsinformationen (Kennwort, Passwort) weiter an den entsprechenden Mitarbeiter, Berater oder Kooperationspartner.
Diese Personen können dann Ihre Daten in LandMap-Niedersachsen sehen und verändern, ergänzen oder auch löschen oder eigene Informationen erstellen. Die Zugriffe dieser durch Sie Berechtigten werden auf Ihrem Account mitgezählt und bestimmen somit auch Ihre Preiseinstufung mit (siehe hierzu auch die AGB""s). Sie sollten daher genau überlegen, ob, wem und zu welchen Bedingungen Sie Ihre persönlichen Zugangsinformationen von LandMap-Niedersachsen an andere weitergeben. 

5. Frage: "Gibt es noch andere Möglichkeiten die Informationen an andere zu übermitteln?"

Antwort:
Ja, es gibt vielfältige Möglichkeiten!

5.1 Sie erstellen von der Information, die Sie weitergeben möchten in LandMap-Niedersachsen eine Karte und drucken diese aus oder verschicken sie per eMail als pdf-Datei, z.B. für einen Auftrag an Ihr Lohnunternehmen.
5.2 Sie speichern sich die erstellten Informationen als Vektordatei auf Ihre Festplatte und geben diese Datei an jemand anderen weiter. Sie können die Vektordatei z.B. als shape, GML oder auch als KML-Datei  (GoogleEarth) downloaden. Letzteres ermöglicht Ihnen, dass Sie die Datei auch an Personen zur Betrachtung weitergeben können, die weder ein eigenes PC GIS haben noch einen Zugang zu LandMap-Niedersachsen.
5.3 Sie können sich auch die Koordinaten eines Gebietes abspeichern und diese weitergeben. Die Koordinaten sind auch sehr einfach mobil einsetzbar, in dem Sie Ihr Navigationsgerät damit füttern und sich zu dieser Stelle im Gelände hinleiten lassen. Einen Online-Konverter für den Datenformatdschungel mobiler Endgeräte können Sie hier finden: http://www.gpsies.com/convert.do

6. Frage: "Wie bekomme ich meine bereits vorhandenen GoogleEarth KML-Dateien in LandMap-Niedersachsen?"

Antwort:
Bisher können Sie nur Daten des Formates ESRI Shape-Datei in LandMap-Niedersachsen hochladen. Es gibt aber zahlreiche Konvertierungsmöglichkeiten außerhalb von LandMap in dieses Format zu wandeln. GoogleEarth KML Dateien können Sie in das Shapeformat wandeln in ArcView 9.x oder mit folgendem Freeware Konverter "KMLtoShape" in folgenden Schritten

6.1 Konverter "KMLtoShape" öffnen (siehe Website)
6.2 Shape Dateityp auswählen
6.3 Namen für die umgewandelte Datei vergeben

Das Programm braucht nicht installiert zu werden. Öffnen und Entpacken (meist automatisch) per Klick und Nutzen.

Ebenso können Sie mit diesem Programm KML Dateien in DXF (Autocad-Format) und in GPX (gängiges GPS-Format) umwandeln oder andere Projektionen wählen.
Weblink zu kml2shp: http://www.zonums.com/kml2shp.html

7. Frage: "Wie bekomme ich auf einfachem Weg meine Schlaggeometrie?"

Antwort:
Sie haben mehrere Möglichkeiten: Die schnellsten und einfachsten Möglichkeiten stehen als erstes aufgeführt

7.1 Die Schlag-Skizze von einer Andi-CD in LandMap hochladen. Hierfür müssen Sie in dem Ordner "Skizzen" die 3 Dateien GFN-Schläge mit den jeweiligen Endungen *.dbf, *.shx und *.shp mit Hilfe der Importfunktion hochladen. Diese Dateien können Sie in LandMap weiter bearbeiten und aktualisieren.
Den gleichen Ablauf können Sie auch für die AUM Dateien oder anderen Geo-Informationen auf der ANDI CD durchführen.

7.2 Die Feldblöcke in LandMap als Digitalisiergrundlage verwenden. Viele Feldblöcke entsprechen 1:1 einem Schlag. In diesem Fall können Sie den in LandMap vorhandenen Feldblock auswählen und in Ihren eigenen Schlag-Layer kopieren. Sollte der Feldblock nicht ganz dem Schlag entsprechen, können sie ihn mit dem Teilungswerkzeug entsprechend Ihrer Kulturflächen teilen.

7.3 Digitalisierung der Flächen auf der Basis von Luftbild oder Topografischen Karte, in dem Sie diese mit dem Digitalisierwerkzeug umfahren. 

7.4 Zudem ist es in einigen Fällen ebenfalls möglich, den Maschinen-Track z.B. Ihres Lohnunternehmers oder Ihres eigenen GPS Gerätes als Vektorinformation im Shape-Format in LandMap hochzuladen. 

8. Frage: "Sind die Flurstücke in LandMap-Niedersachsen eingestellt?"

Antwort: Ja, seit März 2014!
Hierzu gibt es zwei grundsätzliche Herangehensweisen:

1. Die Lage eines Flurstückes kann über die Suchoption "Flurstücke" im Menü rechts oben navigiert werden. Die Grenzen sind auch von allen übrigen Flurstücken sichtbar (Rasterkartenwerk als Dienst abgeleitet aus den ALK: Kartenwerk AK 5 und AP 2.5). Vorraussetzung hierzu: Ihnen ist das Flurstück mit Angabe der Gemarkung, Flur-Nr., und Flurstücksnummer bereits bekannt.

2. Sie möchten eine Fläche als Flurstück benennen oder identifizieren können via Klick in die Karte? Hierzu müssen Sie den Layer  "Flurstücke" mit dem 2. Häkchen versehen (Abfragemodus aktivieren) und mit dem Werkzeug "i" aus der Werkzeugleiste auf die Fläche Ihres Interesses klicken. Tabellarisch bekommen Sie dann die entsprechenden Flurstücksinformationen dieser Fläche inkl. der amtlichen Flurstücksgröße in einem weiteren Fenster angezeigt. Den Layer "Flurstücke finden Sie in dem Ordner "Geobasisdaten" --> Aktuelle Basisdaten --> Flurstücke.

Empfehlung für den Aufbau eines eigenen Flurstückskatasters:
Sie können bei der für Sie zuständigen Regionaldirektion der Katasterverwaltung die Flurstücksobjekte im Shape-Format aus der ALK, einkaufen und z. B. in LandMap-Niedersachsen hochladen. So haben Sie die Flurstücke, die Sie benötigen dann lagegetreu in LandMap integriert und können die Flächen dann noch mit weiteren Informationen anreichern. Lassen Sie sich von Ihrem zuständigen Regionaldirektion (ehem. Katasteramt) einfach ein Angebot erstellen.

9. Frage: Als Lohnunternehmer erhalte ich über bestimmte Erntemaschinen Ertragsdaten von Flächen. Kann ich die unter LandMap anzeigen lassen und an meinen Auftraggeber übermitteln.

Antwort:
Wenn die flächenbezogenen also teilflächenspezifischen Ertragsdaten im Shape-Format zur Verfügung stehen, können diese wie alle anderen Informationen auch in LandMap von Ihrem Datenträger hochgeladen werden und lagegetreu in Kombination mit dem Luftbild oder anderen Fachgeodaten betrachtet werden. An Ihren Auftraggeber können Sie das Ergebnis entweder als Karte oder als Vektorobjekte in unterschiedlichen Formaten zur Verfügung stellen.

Tipp:
Mit der Erstellung einer Hofbodenkarte z.B. in Zusammenarbeit mit der LUFA Nord-West und der LBEG können dann für die nächste Saison sehr genaue Düngemittelgaben auf der Fläche festgelegt werden. Die darauf folgende Ertragskartierung kann - so das Wetter mitspielt - eine gute Kontrolle über den Erfolg der Maßnahme bilden. Die Ergebnisse der Zusammenarbeit (Ertragskarte, Hofbodenkarte, Applikationskarte) können in LandMap vom Landwirt und vom Lohnunternehmen dargestellt und verwaltet werden.

10. Frage: Ich möchte meine GFN Schläge aus der ANDI CD auch mobil einsetzen. Dafür benötige ich die Shape-Dateien aber nicht in Gauß-Krüger sondern als WGS 84 projezierte Information. Kann ich dies in LandMap-Niedersachsen umwandeln?

Antwort:
Ja! Beide Wege bzw. Umwandlungen sind möglich. Stellen Sie bei dem Import eigener Daten (z.B. hier die Gauß-Krüger Projektion) die Projektion der Daten ein, die sie tatsächlich haben und laden die Dateien in LandMap hoch. Danach wählen Sie für den Kartenrahmen, die Projektion, die Sie stattdessen bei einem Download herausbekommen möchten (in diesem Beispiel wechseln sie von Gauß-Krüger auf WGS84). Danach führen Sie für Ihre GFN Datei den Export durch und erhalten damit Ihre Schläge in der WGS84 Projektion. Mit einem anderen Dateiformat, z.B. KML, können Sie dann die Flächen auch in GoogleEarth anzeigen lassen.

11. Frage: Wie kann ich mit möglichst geringem Request-Verbrauch in LandMap-Niedersachsen arbeiten?

Antwort:
Die wichtigsten Tipps zum Sparen von Requests:   11.1 Vorhandene digitale Geodaten hochladen anstatt selbst zu digitalisieren (z.B. Andi Daten, Shape-Dateien aus dem Ackerschlagprogramm, Flurstücksobjekte: Einkauf der digitalen Informations über das Katasteramt, Vermessungspunkte, etc.).   11.2 Die Suchfunktionen zum gezielten "anfliegen" nutzen, anstatt sich suchend in der Karte zu bewegen.   11.3 Nur wenn es unbedingt sein muss mehr als einen Kartenlayer gleichzeitig anschalten. 11.4 Open-Street-Map-Layer nutzen anstelle der übrigen Geobasisdaten.

12. Frage: Wie kann ich die Stelle im Gelände über GPS Koordinaten schnell in Landmap finden und sichtbar machen?

Antwort:
Indem Sie in der Suchfunktion "Koordinaten" das entsprechende Koordinatensystem auswählen, die Koordinaten Ihrer GPS-Gelände-Messung als x bzw. y Werte in die Suchmaske eingeben und sich vom System zu dieser Stelle "hinfliegen" lassen.

Tipp:
Viele GPS Geräte nutzen das WGS 84 Koordinatensystem. Die GPS-Geräte liefern Koordinatenangaben je nach Gerätetyp in unterschiedlichen Datums-Formaten aus. Landmap benötigt die Angabe in Form von Dezimalgradangabe. Abweichende Formate können mithilfe dieser Umrechnungs-Internetseite leicht in Dezimalgrandangabe umgerechnet werden.

13. Frage: Im Kartenteil von Landmap-Niedersachsen aber auch im Feldblockfinder sehe ich nur grob aufgelöste Kacheln oder bunte Streifen. Auf  anderen Rechnern sehe ich sowohl in LM als auch im FBF Karten in völlig gewohnter Qualität. Wie kann ich diese Grobdarstellung auf meinem Rechner abstellen?

Bekannt ist uns inzwischen, das das Virenschutzprogramm Kaspersky in der Version 2012 dieses Phänomen verursacht. Lösbar ist es durch ein Update von Kaspersky auf die Version 2013.

14. Frage: Wie kann ich für die Flurstücks-Suchfunktion in Landmap den Namen einer Gemarkung herausfinden, wenn mir nur die Gemarkungsnummer vorliegt? Hierzu können Sie im Internet die Tabelle der Gemeinden und Gemarkungsschlüssel von Niedersachsen aufrufen und den Gemarkungsnamen zur Gemarkungsnummer herausfinden oder auch umgekehrt.

15. Frage: Einige Adressen können über die Adresssuche nicht gefunden werden, obwohl die Angabe korrekt zu sein scheint. Warum ist das so?
Bei der Adresseingabe in die Suchmaske ist die "postalische Korrektheit" entscheidend. Insbesondere die Passung zwischen angegebener Postleitzahl und dem Ortsnamen ist dabei wichtig. Viele geben den Ort auch als Ortsteil an. Postalisch korrekt ist jedoch die Angabe des Gemeindenamens! Bei Unsicherheit elegant umgehen, kann man dies, indem man die Straße und Hausnummer angibt und zusätzlich ausschließlich die Postleitzahl. Ansonsten kann ggf. diese Seite der Post weiter helfen: http://www.postdirekt.de/plzserver/
 


Kontakt:
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LandMap-Niedersachsen
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Stand: 13.05.2015