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Beratungsringe und Landwirtschaftskammer setzen erfolgreiche Zusammenarbeit fort

Schwetje: Wandlungsprozesse in Landwirtschaft ohne Ringberatung nicht zu bewältigen – Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft der Beratungsringe Weser-Ems

Oldenburg – Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK) und die Beratungsringe in Weser-Ems werden weiterhin den Sachverstand in den landwirtschaftlichen und gartenbaulichen Betrieben Niedersachsens gemeinsam fördern und koordinieren: „Der entsprechende Kooperationsvertrag ist bis Ende 2025 verlängert worden – damit können wir unsere erfolgreiche Zusammenarbeit nahtlos fortsetzen“, berichtete Gerhard Smit, Vorstandsvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Beratungsringe Weser-Ems e.V. (agb), auf der jüngsten agb-Mitgliederversammlung.

„Wir freuen uns sehr, Ihnen noch für viele weitere Jahre unsere kompetenten Mitarbeiter für die agb-Geschäftsstelle zur Verfügung stellen zu können“, sagte Kammerpräsident Gerhard Schwetje auf der als Videokonferenz organisierten Versammlung. „Von unserer Kooperation profitieren nicht nur unsere Organisationen, sondern auch die vielen land- und gartenbaulichen Betriebe in Weser-Ems. Denn die Beratung der Landwirtschaftskammer und der Beratungsringe läuft häufig Hand in Hand: Unsere Beraterinnen und Berater sind in den Grünen Zentren und über die Geschäftsstelle hervorragend vernetzt, was einen erheblichen Mehrwert bringt.“

Klimawandel, schwankende Marktpreise, wachsende Anforderungen für Artenschutz, Tierwohl und Düngung: Angesichts der Wandlungsprozesse gewinne die Vernetzung der landwirtschaftlichen Berater*innen in Niedersachsen noch an Bedeutung, hob der Kammerpräsident hervor: „Ohne die Ringberatung sind diese Aufgaben nicht zu bewältigen.“

Auf diese Herausforderungen ging auch der Gastredner der Versammlung, Landvolk-Präsident Dr. Holger Hennies, ein: Er informierte die rund 90 zugeschalteten Fachleute über Details des Artenschutz-Abkommens „Der Niedersächsische Weg“. Zur Rolle der Berater*innen sagte er unter anderem, bei Fragen des Klimaschutzes seien sie wichtige Unterstützer*innen für die Betriebe, die ihre Produktion klimaneutraler gestalten müssten.

Im agb-Vorstand gab es eine Veränderung: Christina Scherpe vom Beratungsring Hümmling wurde zur neuen Kassenprüferin bestimmt.

Personell sind die Beratungsringe im Weser-Ems-Gebiet gut aufgestellt: „Die Zahl der Berater*innen ist leicht auf nunmehr 80 gestiegen“, berichtete Mathias Klahsen, agb-Geschäftsführer und einer der Marktexperten der LWK.

Für sein 25-jähriges Bestehen zeichnete die agb den Spezialberatungsring für Rinderhaltung und Futterbau aus Aurich aus. Seit der Gründung am 1. Februar 1996 mit dabei sind Reinhard Pupkes (Erster Vorsitzender), Dirk Schimmelpfennig (2. Vorsitzender) und Ringleiter Uwe Herzog.

Die agb ist der Dachverband der Beratungs- und Erzeugerringe im Weser-Ems-Gebiet. In den Beratungsringen unterstützen Agrar-Fachleute Landwirt*innen und Gartenbaubetriebe in betriebswirtschaftlichen, marktwirtschaftlichen und produktionstechnischen Fragen.

Die agb hat das Ziel, die Arbeit, Zusammenarbeit und den Erfahrungsaustausch der Ringe zu fördern. Die LWK unterstützt dieses Ziel im Interesse ihrer Mitgliedsbetriebe und als Teil ihrer Beratungsaufgabe.

Die Kooperationsvereinbarung regelt unter anderem, welche Aufgaben die LWK für die agb übernimmt. So stellt die Kammer die Geschäftsstellenleitung und erledigt damit verbundene Verwaltungsaufgaben. 

Die agb-Geschäftsstelle vertritt die Beratungsringe in Gremien, führt unter anderem den Haushalt, wirbt um fachlichen Nachwuchs, hilft bei der Ausbildung von Berateranwärtern und stellt rund um Tierhaltung, Pflanzenbau und Vermarktung Informationen bereit, die die Agrarfachleute in den Beratungsringen für ihre Arbeit benötigen. 

 


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Stand: 22.04.2021