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Wie die Düngung - so die Ernte

Jede falsche Düngung schadet!

    macht Pflanzen anfällig
    mindert die Qualität
    belastet die Umwelt

Tipps:

Eine umweltschonende Bewirtschaftung von Haus- und Kleingärten ist nicht nur von der Höhe der Düngung abhängig. Als Bewirtschafter stehen Ihnen eine Vielzahl von Maßnahmen zur Verfügung, um mögliche bzw. unerwünschte Nährstoffverluste zu minimieren. In der folgenden Übersicht haben wir die wichtigsten Tipps nochmals für Sie zusammengestellt:

  1. Düngung der einzelnen Kulturen entsprechrend ihres Nährstoff-bedarfes.
  2. Kein Einsatz von mineralischen (Mehr-) Nährstoffdüngern, wenn ausreichend Kompost oder Mist vorhanden ist.
  3. Begrenzung einer jährlichen “Grunddüngung” mit Kompost oder Mist auf eine Menge von einer Schubkarre pro 20 m2. Zusätzliche Gaben nur bei Mittel- und Starkzehrern zu den einzelnen Pflanzen.
  4. Höhere Gaben von Kompost oder Mist nur zu Kulturen mit langer Vegetationszeit (Spätkartoffeln, Spätkohl).
  5. Aufbringung von Kompost und Mist nur im Frühjahr und nicht im Herbst.
  6. Anbau von leguminosenfreien Zwischenfrüchten (Phacelia, Ölrettich, Senf) nach früh räumenden Früchten.
  7. Zwischenfruchtbestände abfrieren lassen und erst im Frühjahr umgraben bzw. einarbeiten.

 

Angepasste Stickstoffdüngung reduziert neben anderen Kulturmaßnahmen auch den Nitratgehalt der Gemüsearten. Da 70 % des aufgenommenen Nitrats im Körper aus Gemüse stammen, ist die richtige Düngung auch Schutz der menschlichen Gesundheit!

 

Ausführliche Informationen finden Sie in den Dateianhängen (siehe unten).


Kontakt:
Mechtild Ahlers
Niedersächsische Gartenakademie
Telefon: 04403 983-812
Telefax: 04403 983-827
E-Mail:
Erika Brunken
Leiterin Niedersächsische Gartenakademie
Telefon: 04403 9796-32
Telefax: 04403 9796-62
E-Mail:


Stand: 04.03.2019



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