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Die neue Düngeverordnung kompakt

Seit dem 02.06.2017 ist die neue Düngeverordnung im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und damit rechtsgültig. Sie regelt neben der guten fachlichen Praxis bei der Düngung auf landwirtschaftlich genutzten Flächen auch die Verminderung stofflicher Risiken durch die Anwendung von Düngemitteln, Bodenhilfsstoffen, Kultursubstraten und Pflanzenhilfsmitteln.

Damit erhält die Verordnung zusätzlich eine weitere wichtige Zielsetzung: den Umwelt- und Ressourcenschutz, um Nährstoffverluste in die Umwelt zu minimieren.

Mit der Düngeverordnung werden geregelt:

  • konkrete, bundeseinheitliche Vorgaben zur Düngebedarfsermittlung für Stickstoff auf Acker- und Grünland sowie im Gemüsebau
  • Verlängerung der Sperrfristen, in denen keine Düngemittel ausgebracht werden dürfen, und Einführung einer Sperrfrist für Mist von Huf- und Klauentieren sowie Kompost
  • Einführung des plausibilisierten Nährstoffvergleichs für die Berechnung der Nährstoffabfuhr von Grundfutterflächen über die Nährstoffaufnahme der Tiere aus dem Grundfutter
  • Verringerung der Kontrollwerte für die Nährstoffvergleiche und Erweiterung der Maßnahmen bei der Überschreitung der Kontrollwerte
  • Ausweitung der Abstände für die Stickstoff- und Phosphordüngung in der Nähe von Gewässern und in hängigen Geländen
  • Präzisierung der bestehenden Beschränkungen für das Aufbringen von stickstoff- und phosphathaltigen Düngemitteln auf überschwemmten, wassergesättigten, gefrorenen oder schneebedeckten Böden
  • Einführung bundeseinheitlicher Vorgaben für das Fassungsvermögen von Anlagen zur Lagerung von Wirtschaftsdüngern

Die wichtigsten Neuerungen haben wir für Sie kompakt in einer Informationsbroschüre zusammengefasst.

Weitere, umfassende Informationen zum Thema finden Sie hier (http://shop.aid.de/1756/die-neue-duengeverordnung) .

 


Kontakt:
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Pflanzenbau und Grundwasserschutz
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Leiter Fachbereich Pflanzenbau, Saatgut
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Stand: 17.11.2017