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Fungizidstrategie in Wintergerste, Winterroggen und Wintertriticale 2021

In den Jahren 2019 und 2020 waren witterungsbedingt nur ein stärkerer Befall an Rostarten wie Zwergrost in Gerste und spät auftretendem Gelbrost in Triticale oder Braunrostbefall in Winterroggen festzustellen. Im Herbst 2020 trat verbreitet in Wintergerste bereits Mehltau, Netzflecken und auch Zwergrost auf. In Roggen und Triticale waren ebenso die ersten Rostpusteln erkennbar. Über Feldkontrollen sollten Sie sich jetzt ein Bild über den Ausgangsbefall in Ihren Kulturen machen, da erster Rostbefall zu finden ist.  

In 2021 steht zur Bekämpfung von Ramularia in Wintergerste der Kontaktwirkstoff Chlorthalonil (Amistar Opti, Zakeo Opti) nicht mehr zur Verfügung. Für den Kontaktwirkstoff Folpet im Folpan, das eine Wirkung gegen Ramularia besitzt, wurden Notfallzulassungen in Wintergerste für 2021 beantragt. Diesen Anträgen wurde jedoch aktuell nur für die Bundesländer Bayern, Baden Württemberg und Rheinland Pfalz für Wintergerste und Sommergerste stattgegeben. Folpan hat aktuell ausschließlich in Winterweizen eine Zulassung gegen Septoria tritici. Damit müssen in Gerstenflächen in Niedersachsen die Wirkstoffe Mefentrifluconazole (Revysol) und Prothioconazol in die Strategie gegen Ramularia verstärkt einbezogen werden. Weiterhin befindet sich der Wirkstoff Epoxiconazol (z.B. Adexar, Osiris, Seguris, Epoxion oder Ceriax) in der Aufbrauchfrist (31.10.2021), so dass diese sehr rostwirksamen Mittel gegen Zwerg-, Braun- und Gelbrost im Jahr 2021 aufgebraucht werden müssen (Tab. 1). Gleiches gilt für den Wirkstoff Mancozeb (z.B. Dithane NeoTec, Tridex DG) gegen Septoria-Arten, als auch Thiophanat-methyl (z.B. Don-Q) gegen Ährenfusariosen. Mit einer Aufbrauchfrist zum 19.10.2021.

Erfreulicherweise wird die Mittelpalette der Mefentrifluconazole-haltigen Präparate 2021 erweitert (Tab. 2). Dieser Wirkstoff besitzt eine sehr gute Wirkung gegen Septoria tritici, auch eine gute Wirkung gegen Rostarten und einen vergleichbaren Wirkungsgrad wie Prothioconazol gegen Ramularia. Während bereits 2020 Revystar und Revytrex zugelassen wurden, folgen in 2021 die Präparate Alonty und Balaya. Alonty enthält neben Mefentrifluconazol (100 g/l) das Carboxamid Fluxapyroxad (50 g/l) und ist mit 1,5 l/ha in Wintergerste, Winterroggen und Wintertriticale zugelassen. Vermarktet wird Alonty im Pack mit Priaxor (Pyraclostrobin 150 g/l + Fluxapyroxad 75 g/l). Das neue Mittel Balaya (Mefentrifluconazol 100 g/l + Pyraclostrobin 100 g/l) hat bei einer vollen Aufwandmenge von 1,5 l/ha neben Zwergrost und Rhynchosporium einen Wirkschwerpunkt bei Netzflecken in Wintergerste, sowie Gelb- und Braunrost in Triticale und Roggen.

Außerdem ist Vastimo, welches die Wirkstoffe Fluxapyroxad (62,5 g/l) und Metconazol (45 g/l) enthält mit 2,0 l in Wintergerste, Winterroggen und Triticale zugelassen. Es entspricht dem Librax.

Eine deutliche Erweiterung an Fungizidpräparaten für die frühe Anwendung zu Beginn des Schossens ergibt sich aus dem Auslaufen des Patentschutzes für Prothioconazol-haltige Soloprodukte (Tab. 2). Diese unterscheiden sich in ihrem Wirkstoffgehalt und der damit verbundenen maximalen Aufwandmenge. So hat z.B. das Protendo 250 EC, PRAKTIS, Tokyo oder Traciafin einen Wirkstoffgehalt von 250 g/l Prothioconazol bei einer maximalen Aufwandmenge von 0,8 l/ha. Enthalten die Präparate 300 g/l Prothioconazol z.B. Protendo Forte, Patel 300 EC oder Pecari 300 EC beträgt die volle Aufwandmenge nur 0,65 l/ha. Weitere Informationen zu dieser Wirkstoffgruppe entnehmen Sie bitte der Fungizidübersichtstabelle unter Webcode 01038648.

  • Resistenzentwicklung

Gelbrost, Braunrost oder Zwergrost sind wie auch Rhynchosporium derzeit noch mit der vorhandenen Mittelpalette sicher zu bekämpfen. Deutliche Wirklücken werden jedoch bei der Kontrolle von Netzflecken und Ramularia in Wintergerste sichtbar. Wirksame Fungizidwirkstoffe gegen Ramularia in Wintergerste wie das Chlortalonil sind nicht mehr zugelassen. Wirkstoffe wie Prothioconazol oder Mefentrifluconazol (Revysol) besitzen nur eine begrenzte Wirksamkeit gegen Ramularia. Ebenso wird dem Wirkstoff Folpet eine Wirksamkeit gegen Ramularia zugeschrieben. Wie bereits beschrieben kann dieser Wirkstoff in der beantragten Indikation 2021 in Niedersachsen nicht eingesetzt werden. Strobilurin-Wirkstoffe oder zunehmend auch Carboxamide zeigen keine Wirkung mehr gegen Ramularia. Ebenso lässt die Sensitivität der Netzfleckenisolate gegenüber Strobilurinen und Carboxamiden deutlich nach. Beide Wirkstoffe greifen nur an einem Wirkort in die Atmungskette der Pilze ein aus der sich die hohe Resistenzgefährdung ergibt. Eine Kreuzresistenz zwischen den beiden Wirkstoffgruppen ist nicht bekannt, so dass sich Strobilurine und Carboxamide noch mit ihrer Langzeitwirkung gegenseitig gegenüber einer Resistenzbildung unterstützen. Innerhalb der Strobilurinwirkstoffe sind Wirkunterschiede festzustellen. So besitzt das Pyraclostrobin z.B. im Mittel Comet derzeit noch die sicherste Wirkung gegen Netzflecken. Höher ist allerdings die Wirksamkeit des Wirkstoffs Cyprodinil z. B. im Kayak gegenüber Netzflecken einzuschätzen.

  • Fungizidversuche

Das Auftreten von Blattkrankheiten wird maßgeblich durch die vorherrschende Witterung in der Vegetationszeit bestimmt. Im Anbaujahr 2020 profitierte vor allem der Zwergrost in anfälligen Wintergerstensorten wie z.B. Higgins von der trockenen Witterung. Dieses kam auch im Gemeinschaftsprogramm der LWK Niedersachsen (Abb. 6) in der geprüften Einfachfungizidmaßnahme als auch in der Zweifachfungizidstrategie zum Ausdruck. Um die Netzfleckenwirkung zu verbessern, wurden einigen Behandlungen ein Comet bzw. Proline hinzugegeben. Neben der frühen Behandlung in BBCH 31/32 mit dem Tebuconazol-haltigen Orius (0,8 l/ha) wurde die Abschlussbehandlung mit verschiedenen Präparatekombinationen variiert. Die Einfachfungizidbehandlung wurde mit Elatus Era + Comet in BBCH 37 bis 49 gesetzt. Der dominierende Zwergrost konnte durch alle Behandlungen sicher kontrolliert werden, in der Einfachmaßnahme tendenziell jedoch schlechter. Weitere Krankheiten wie z.B. Ramularia traten nur in geringen Befallsstärken auf. Im Vergleich zur Kontrolle haben alle Fungizidbehandlungen eine Ertragssicherung von ca. 10% erzielt. Dies galt sowohl für die Einfachmaßnahme als auch für Spritzfolgen und auch für Carboxamid-freie Behandlungen mit Kayak oder Prosaro. Signifikante Ertragsdifferenzen waren nur zur Kontrolle festzustellen.

Empfehlungen:

Wintergerste

Einfachfungizidmaßnahmen (Abb.1):

Die einmalige Anwendung von Fungiziden in der Vegetationsperiode ist in Wintergerste für die Bestände geeignet, auf denen ein verzögertes Auftreten an Blattkrankheiten als auch der Anbau blattgesünderer Sorten wie z.B. SU Jule, KWS Keeper oder SY Galileoo grundsätzlich die Schadenswahrscheinlichkeit senkt. Bei der Strategie Einfachmaßnahme muss die Spritzung in der Regel ca. 1 Woche früher als die Abschlußmaßnahme in einer Spritzfolge erfolgen. Dadurch besteht grundsätzlich die Gefahr, auftretende Infektionen mit Ramularia nicht mehr sicher zu erfassen. Aus diesem Grund sollte die Aufwandmenge der eingesetzten Präparate die zwischen BBCH 39 (Fahnenblattstadium) und BBCH 49 (Grannenspitzen) eingesetzt werden, höher sein als in der Spritzfolge. Geeignete Präparatekombinationen sind z.B. die Kombinationen Ascra Xpro, Revytrex + Comet, Elatus Era + Sympara sowie Gigant + Proline. Bei stärkeren Netzfleckeninfektionen könnte auch das Cyprodinil-haltige Bontima mit hoher Aufwandmenge appliziert werden. Eine breite Absicherung gegen Netzflecken und auch Ramularia kann mit einer Wirkstoffzusammensetzung aus dem Revysol-haltigen Balaya 1,25 l/ha + Prothioconazol 125 g/ha (z.B. Traciafin 0,5 l/ha) erwartet werden. Hiermit können erste Erfahrungen gesammelt werden.

Zweifachfungizidmaßnahme (Abb. 2):

Tritt höherer Ausgangsbefall an Blattkrankheiten wie Zwergrost, Rhynchosporium und Mehltau bereits im Schossen auf, ist eine Zweifachspritzfolge sicherer. Beim ersten Termin bieten sich Präparate wie Orius + Vegas, Input Triple oder auch Revystar + Flexity an, die bei Bedarf mit Wachstumsreglern kombiniert werden können. Bei vorrangigem und stärkerem Netzfleckenbefall kann auch das bereits beschriebene Cyprodinil-haltige Kayak zum Einsatz kommen. Häufig tritt gleichzeitig Zwergrost auf, so dass einem Kayak (1,2 l/ha) ein Azol wie z.B. Helocur (1,0 l/ha) oder auch Proline mit 0,5 l/ha hinzugefügt werden kann.

Eine zweite Fungizidmaßnahme ab dem Ährenschieben muss gegen späte Infektionen insbesondere gegenüber Ramularia Sicherheit bringen. Hier bieten sich Ramularia-wirksame Kombinationsprodukte Elatus Era + Sympara, Ascra Xpro + Proline, Revytrex + Comet oder Gigant + Prothioconazol-haltige Mittel wie Proline, Pecari 250 EC, Abran oder Tokyo an. Die Anhebung der Wirkstoffmenge an Prothioconazol z.B. beim Gigant dient der Wirkungsverstärkung gegenüber Ramularia. Gleiches wäre durch die Zugabe von Revystar zum Ascra Xpro, Gigant oder Carboxamid-frei zum Prosaro zu erwarten. Macht das Befallsgeschehen statt Ramularia eine stärkere Kontrolle gegen Netzflecken in der Abschlußmaßnahme notwendig kann neben der bereits beschriebenen Bontima-Kombination auch Carboxamid-frei mit Balaya (1,25 l/ha) gearbeitet werden. Die Fungizidspritzfolge ermöglicht es, die Abschlußbehandlung bis ins Ährenschieben hinauszuzögern. Zu diesem Einsatztermin werden neben den oberen Blättern auch die wesentlich an der Ertragsbildung beteiligten Grannen und Spelzen der Ähren direkt benetzt.

Winterroggen

Bekämpfungswürdiger Befall mit Braunrost trat im Winterroggen wie in den Jahren 2018 bis 2020 erst nach dem Ährenschieben auf. Das aktuelle Sortenspektrum in Winterroggen besitzt zudem eine Reihe von Sorten mit verbesserter Festigkeit gegenüber Braunrost. Hierzu gehören die Sorten KWS Serafino, KWS Trebiano und KWS Binntto. Eher anfällig gegen Braunrost ist z.B. die Sorte SU Cossani.

Bei geringem und spätem Befallsdruck mit Braunrost (Abb. 3) kann zum Ährenschieben mit lang wirkenden Carboxamid- oder Strobilurin-Kombinationen wie Elatus Era, Revytrex + Comet (0,8 + 0,3 l/ha) oder auch Elatus Plus + Orius (0,5 + 0,7 l/ha) als Gewässervariante gehandelt werden. Carboxamid-freie Kombinationen mit etwas geringerer Dauerwirkung sind z.B. Torero (0,6 l/ha) oder Azoxystar (0,6 l/ha) + Folicur (0,6 l/ha).

Zeigen Feldkontrollen bereits zu Beginn des Schossens (BBCH 31/32) (Abb. 4) zunehmenden Braunrostbefall an, sollte ein Fungizideinsatz mit rostwirksamen Mitteln wie Ampera (1,25 l/ha), Prosaro (0,8 l/ha) oder Input Triple mit 1,0 l/ha durchgeführt werden. Dort, wo aufgrund sehr früher Aussaattermine Infektionen mit Halmbruch und Mehltau zu berücksichtigen sind, besitzt z.B. Input Triple mit 1,0 – 1,2 l/ha Wirkung gegen diese Krankheiten. Den höchsten Wirkungsgrad gegen Halmbruch besitzt jedoch das Mittel Unix. Entscheidend für die Vermeidung eines hohen Halmbruchrisikos sind allerdings spätere Aussaattermine. Tritt zu Beginn des Schossens Mehltau auf, kann den Azolfungiziden das Spezialmittel Vegas (0,35 l/ha) hinzugegeben werden.

Im Roggen stellt die Abschlußmaßnahme ab BBCH 51 über Jahre hinweg die wichtigste und in vielen Fällen einzig notwendige Fungizidmaßnahme hinsichtlich der Ertragswirkung dar. Bei der Präparateauswahl ist zu beachten, dass eine lang anhaltende Wirkung auf Braunrost gefordert ist. Dies kann über Fungizide sichergestellt werden, die Wirkstoffe aus der Gruppe der Carboxamide und Strobilurine enthalten. Hierzu gehören Mittel wie Elatus Era (0,8 l/ha), Gigant (0,8 l/ha), Ascra Xpro (0,8 – 1,0 l/ha) oder auch die Carboxamid-freien Tankmischungen aus Torero + Folicur (0,6 + 0,6 l/ha). Nur bei sehr spät auftretendem Braunrostbefall ab der Roggenblüte können reine Azol-Präparate wie Folicur (1,0 l/ha) oder Orius (1,2 l/ha) eingesetzt werden. Diese Präparate dürfen bis zum Ende der Roggenblüte (BBCH 69) eingesetzt werden.

Wintertriticale

Mehltau, Gelbrost und Braunrost sind die wichtigsten Blattkrankheiten, die in Triticale zur Ertragsabsicherung zu kontrollieren sind. Bei geringem Ausgangsbefall im Frühjahr in spät gesäter Triticale nach Mais und/oder in blattgesunden Sorten wie z.B. Porto, Riparo, RGT Belemac und Temuco reduzieren sich die Fungizidmaßnahmen häufig auf eine Einfachmaßnahme auf den vollständig geschobenen Blattapparat (BBCH 39 – 51). Hier bieten sich roststarke Kombinationen mit Dauerwirkung wie Elatus Era + Sympara (0,75 + 0,25 l/ha), Revytrex+ Comet (1,0 + 0,35 l/ha) oder auch Gigant (0,8 – 1,0 l/ha) an. Mit günstigem Gewässerabstand von 1 m zur Böschungsoberkante bietet sich statt Elatus Era + Sympara auch die Kombination aus Elatus Plus + Plexeo (0,5 + 0,7 l/ha) oder Revytrex mit 1,1 l/ha an.  Diese Mittel können auch in Spritzfolgen als zweite Maßnahme zum Ährenschieben zum Einsatz kommen (Abb. 5). Ein frühzeitiger Befall durch Gelbrost und/oder Mehltau im Schossen lässt sich mit Azolen wie Ampera, Input Triple oder Revystar plus Flexity in reduzierter Aufwandmenge kontrollieren. Deutliche Effekte auf den Halmbrucherreger lassen sich allerdings nur mit höheren Aufwandmengen (90 – 100% der zugelassenen Aufwandmenge) erzielen.

Beim Anbau von Triticale nach Mais in Mulchsaatbestellung kann die Situation auftreten, den Bestand gegen Ährenfusariosen absichern zu müssen. Eine entsprechende Zulassung gegen diesen Schaderreger besitzen in Triticale die Fungizide Input Classic mit 1,25 l/ha als auch Helocur mit 1,25 l/h. Bedenken Sie, dass Fungizideinsätze gegen Ährenfusariosen begrenzte Wirkungsgrade von 50 bis 70 % erzielen. Sinnvoller sind vorbeugende pflanzenbauliche Maßnahmen im Rahmen des Integrierten Pflanzenschutzes wie das Zerkleinern von Maisstoppeln mit anschließender Pflugfurche oder auch der Anbau toleranter Sorten. Durch die Auswahl resistenter Sorten kann die Reduktion des DON-Gehaltes im Erntegut deutlich beeinflusst werden. Triticalesorten mit guter Festigkeit gegen Ährenfusariosen sind z.B. Cedrico, Temuco oder Vivaldi.

  • Zusammenfassung:
  • Die Wirkstoffpalette der Fungizide verkleinert sich, die Zulassung Prothioconazol-haltiger Mittel nimmt deutlich zu.
  • Resistenzentwicklungen bei Netzflecken und Ramularia in Wintergerste beschränken eine erfolgreiche Bekämpfung.
  • Die Gesunderhaltung der oberen zwei Blätter und der Ähre ist der Schwerpunkt des Fungizideinsatzes im Getreide.
  • Regelmäßige Feldkontrollen ab dem Schossen sichern einen gezielten und wirtschaftlichen Fungizideinsatz.

Kontakt:
Dr. Joachim Wendt
Leiter Fachgruppe Pflanze
Telefon: 05021 9740-131
Telefax: 05021 9740-138
E-Mail:
Dirk Mußmann
Berater Pflanzenbau und Pflanzenschutz
Telefon: 05021 9740-133
Telefax: 05021 9740-138
E-Mail:


Stand: 01.04.2021



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PDF: 35750 - 11.4033203125 KB   Tab. 2_Neue Fungizide   - 11 KB  
PDF: 35751 - 186.641601562 KB   Tabelle_RoggTriticGerste_2021   - 187 KB