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Rettet den Grünkohl

Der Eintrag von Wirkstoffen aus herbstlichen Getreide- und Rapsbehandlungen kann dazu führen, dass Sonderkulturen in der Nachbarschaft nicht mehr vermarktet werden können. Grünkohl ist von dieser Problematik häufig betroffen. Er benötigt deshalb ein besonderes Augenmerk: von den Anbauern, aber auch von den Feldnachbarn.

 

Vielleicht können Sie sich noch erinnern: vor Covid-19 ging im Februar dieses Jahres das Thema Grünkohl in Niedersachsen durch die Presse. Grund war der gerade erschienene Bericht über „Pflanzenschutzmittelrückstände in Lebensmitteln 2018“ des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (www.bvl.bund.de). Hierin fiel Grünkohl als Lebensmittel negativ auf, weil in 11% der bundesweit gezogenen Grünkohlproben Überschreitungen der gesetzlichen Rückstandshöchstgehalte gefunden wurden. Lebensmittel, in denen die gesetzlichen Werte überschritten werden, dürfen nicht vermarktet werden. 11% ist also ein recht hoher Wert. Im Zuge der Suche nach den Ursachen, warum besonders Grünkohl betroffen ist, entspann sich eine mediale Debatte, in deren Verlauf die Zukunft des Grünkohlanbaus in Niedersachsen aus verschiedenen Gründen eher düster gezeichnet wurde. Und ja,… sie ist wahrscheinlich düster, wenn es nicht gelingt, dieses schmackhafte gesunde Gemüse von der Negativliste zu holen. Hierzu bedarf es einer gemeinsamen Anstrengung von Anbauern und auch Feldnachbarn.

Weiteres zum Thema entnehmen Sie bitte den angehängten pdf-Dateien.


Kontakt:
Dr. Alexandra Wichura
Leiterin Sachgebiet Gemüse- und Obstbau
Telefon: 0511 4005-2173
Telefax: 0511 4005-3173
E-Mail:


Stand: 09.09.2020



PDF: 34473 - 201.471679688 KB   Rückstände in Grünkohl 2020   - 201 KB