Webcode: 01039327

Ersatz des RAM-Futters für Schweine und Geflügel

Die LWK Niedersachsen hat die RAM-Untersuchungsverträge mit den Mischfutterherstellern und Hofmischern gekündigt. Laut Erlass des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz sind als Ersatz für das bisherige RAM-Futterkonzept in der Sauen-, Ferkel- und Mastschweinehaltung die jeweiligen Nährstoffanfallswerte für eine stark N-/P- reduzierte Fütterung und in der Hähnchen-, Putenmast und der Legehennenhaltung die jeweiligen Nährstoffanfallswerte für eine N-/P- reduzierte Fütterung einzuhalten.

Das bedeutet, dass die Gehalte an Rohprotein und Phosphor die Werte des DLG-Bandes 199 „Bilanzierung der Nährstoffausscheidungen landwirtschaftlicher Nutztiere“ nicht überschreiten dürfen. Letztendlich ist aber für die Umwelt nicht die Anzahl der Futterphasen entscheidend, sondern die Einhaltung der zulässigen Nährstofffrachten. Es kommt folglich darauf an, die Höchstgehalte der sogenannten „Mittleren Mastmischung bzw. Futtermischung“ nicht zu überschreiten.

Die LWK Niedersachsen hat in ihrem Leitfaden zur Nährstoffermittlung (Webcode 01034650) die maximalen mittleren Gehalte an Rohprotein und Phosphor je kg Futter im Durchschnitt aller eingesetzten Futter dargestellt. Das betrifft alle in der Düngeverordnung aufgeführten nährstoffreduzierten Schweine- und Geflügelproduktionsverfahren. Dieser Leitfaden befindet sich im Anhang.


Kontakt:
Andrea Meyer (Geschäftsbereich Landwirtschaft, Fachbereich 3.5)
Rinderfütterung, Schweinefütterung, Futterberatungsdienst e.V.
Telefon: 0511 3665-4479
Telefax: 0511 3665-4525
E-Mail:


Stand: 16.06.2021



PDF: 36062 - 843.42578125 KB   Leitfaden Nährstoffermittlung   - 843 KB