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Wasserschutzversuche - Ergebnisse 2013 komprimiert

Die Ergebnisse der Versuche zur grundwasserschutzorientierten Landbewirtschaftung 2013 wurden erstmals in einer komprimierten Form zusammengestellt. Die Zusammenfassung wird durch eine tabellarische Übersicht der Versuchsdaten ergänzt.

Wasserschutzversuche
Wasserschutzversuche - © Amelie BauerAmelie Bauer
Neben den Wasserschutzversuchen mit Sickerwasseruntersuchungen durch das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) werden in mehrjährigen Feldversuchen die Auswirkungen grundwasserschutzorientierter Bewirtschaftungsmaßnahmen untersucht. Zusätzlich werden Pflanzenbauversuche der LWK Niedersachsen mit möglichen grundwasserschutzrelevanten Fragestellungen durch ergänzende Nmin-Untersuchungen begleitet. Im ausführlichen Versuchsbericht 2013 stehen jedoch weiterhin eine genaue Beschreibung des Versuchsaufbaus und der -durchführung sowie eine ausführliche Darstellung der Ergebnisse zur Verfügung.

Die Versuche zur grundwasserschutzorientierten Landbewirtschaftung werden im Rahmen der landesweiten Aufgaben im kooperativen Trinkwasserschutz (§ 28 NWG) aus der Wasserentnahmegebühr finanziert. Alle 2013 durchgeführten Wasserschutzversuche sind in der nachfolgenden Tabelle dargestellt. Die komprimierten Ergebnisse und Versuchsdaten können im Downloadbereich heruntergeladen werden.

 

Versuche 2013

Versuchsfrage

Standort

Laufzeit

Versuche mit ergänzenden Sickerwasseruntersuchungen durch das LBEG

  • Welchen Einfluss hat die unterschiedlich hohe N-Düngung auf Nitratkonzentration im Sickerwasser, Erträge und Qualitätsparameter?
  • Wie kann die Sickerwasserqualität durch eine grundwasserschutzorientierte Gestaltung der Fruchtfolge verbessert werden?

Versuchsnummer der LWK: 643

Hohenzethen

(LK Uelzen)

Bis 2013

  • Welchen Einfluss hat die unterschiedlich hohe N-Düngung auf Nitratkonzentration im Sickerwasser, Erträge und Qualitätsparameter?
  • Wie wirken sich reduzierte und überhöhte N-Düngung langfristig auf Sickerwasserqualität, N-Dynamik im Boden Erträge und Qualitätsparameter aus?

Versuchsnummer der LWK: 644

Thülsfelde

(LK Cloppenburg)

Seit 1998

  • Welche Auswirkungen haben Art und Höhe der N-Düngung zur Zwischenfrucht und die Höhe der N-Düngung zu nachfolgenden Hauptfrucht auf die Nitratkonzentration im Sickerwasser?
  • Wie viel Stickstoff wird im Herbst von den Zwischenfrüchten aufgenommen und wie viel Stickstoff wird während der Sickerwasserspende konserviert?
  • Wie viel des, von der Zwischenfrucht aufgenommenen, Stickstoffs steht der der nachfolgenden Hauptfrucht in den Folgejahren, langfristig zur Verfügung?

Versuchsnummer der LWK: 645

Wehnen

(LK Ammerland)

Seit 2012

Mehrjährige Feldversuche

  • Werden die Reststickstoffgehalte im Boden nach Silomais durch Bodenbearbeitung nach der Ernte erhöht?
  • Können die Reststickstoffgehalte im Boden nach Silomais durch die Aussaat von Grünroggen als Zwischenfrucht verringert werden?

Versuchsnummer der LWK: 646

  • Borgholt
  • Wehnen

Seit 2012

  • Ist der Rohproteingehalt (RP-Gehalt) von Silomais ein geeignetes Steuerungs- und Kontrollinstrument für die bedarfsgerechte N-Düngung und weitere grundwasserschutzorientierte Maßnahmen?
  • Vergleich verschiedener Verfahren zur N-Düngebedarfsermittlung im Maisanbau (N-Sollwert, Spät-Frühjahrs-Nmin-Probenahme und Abschläge für die standörtliche N-Nachlieferung des LBEG)
  • Können die Reststickstoffgehalte nach der Maisernte durch eine möglichst präzise Einschätzung des N-Düngebedarfs gesenkt werden?
  • Validierung der Spät-Frühjahrs-Nmin-Probenahme als Hilfsinstrument zur vegetationsbegleitenden Steuerung der N-Düngung bei Silomais

Versuchsnummer der LWK: 648

  • Poppenburg
  • Rockstedt
  • Wehnen
  • Werlte

2012-2014

  • Wie beeinflussen Gärrestunterfußdüngung zu Zuckerrüben und der Einsatz von Nitrifikationshemmstoffen die N-Dynamik im Boden und die Reststickstoffgehalte nach der Ernte?
  • Untersuchungen zur grundwasserschutzorientierten, überbetrieblichen Verwertung organischer Dünger und deren Einfluss auf die N-Dynamik im Boden.

Versuchsnummer der LWK: 877

  • Poppenburg
  • Rockstedt

Seit 2012

Nur ergänzende Nmin-Probenahmen

  • Wie beeinflussen Gärrestunterfußdüngung zu Zuckerrüben und der Einsatz von Nitrifikationshemmstoffen die N-Dynamik im Boden und die Reststickstoffgehalte nach der Ernte?
  • Untersuchungen zur grundwasserschutzorientierten, überbetrieblichen Verwertung organischer Dünger und deren Einfluss auf die N-Dynamik im Boden.

Versuchsnummer der LWK: 490

  • Hamerstorf
  • Höckelheim
  • Rockstedt
  • Werlte

 

2010-2013

  • Können die Reststickstoffgehalte im Boden nach der Maisernte durch Grasuntersaaten reduziert werden?
  • Wie beeinflussen Auswahl der Untersaat und Aussaattermin der Untersaat die Reststickstoffgehalte im Boden direkt nach der Ernte und zu Beginn der Sickerwasserperiode?

Versuchsnummer der LWK: 887

  • Dasselsbruch
  • Wehnen

Bis 2014

  • Welchen Einfluss haben Gülleunterfußdüngung zu Silomais eine Reduzierung der N-Düngung und der Einsatz von Nitrifikationshemmstoffen auf die N-Dynamik im Boden und die Reststickstoffgehalte im Boden nach der Maisernte?

Versuchsnummer der LWK: 901

  • Poppenburg
  • Sandkrug
  • Wehnen

2013-2015

 

Kontakte

Andrea Knigge-Sievers
Dipl.-Ing. agr.
Andrea Knigge-Sievers

landesweite Aufgaben im kooperativen Trinkwasserschutz §28 NWG

 0441 801-431

  andrea.knigge-sievers~lwk-niedersachsen.de


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