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Erster Erfolg - Projekt: Intensivberatung "Reduzierung Schwanzbeißen" wird durch BMELV gefördert

Im Rahmen der Bundesförderung von Modell-und Demonstrationsvorhaben Tierschutz konnte sich die Landwirtschaftskammer Niedersachsen mit einem Projekt „Einzelbetriebliche Intensivberatung Schweine haltender Betriebe zur Reduzierung des Risikos von Schwanzbeißen“ gegen 51 weitere Projekte durchsetzen.

In einer feierlichen Stunde überreichte der Staatssekretär Dr. Robert Kloos und BLE-Präsident Dr. Hans-Christoph Eiden den Förderungsbescheid.

Es freuten sich über den Bescheid: v.l. K.-H. Tölle (ISN), H. Janssen (LWK), S. Dippel (FLI), T. Staack (ISN), L. Diekmann, S. Sagkob (LWK), BLE Präsident H.-C. Eiden - © BLE
 Es freuten sich über den Bescheid: v.l. K.-H. Tölle (ISN), H. Janssen (LWK), S. Dippel (FLI), T. Staack (ISN), L. Diekmann, S. Sagkob (LWK), BLE Präsident H.-C. Eiden BLE

Dr. Kloos stellte die Herausforderungen der heutigen Landwirtschaft heraus, gerade der Tierschutz und das Tierwohl stehen in der Kritik der Öffentlichkeit. Nachhaltigkeit und Effektivität spielen in der modernen Landwirtschaft eine große Rolle.

Die Bundesanstalt für Landwirtschaft setzt Programme und Richtlinien des BMELV zur Unterstützung neuer Ideen in den Bereichen Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschutz um. Das Bestreben, anwendungsorientierte und zukünftige Lösungen zu finden und erfolgreich in die Praxis zu begleiten, ist das Ziel, wie der BLE-Präsident Hans-Christoph Eiden darstellte.

In den meisten europäischen Schweinehaltungen ist das Kupieren der Schwanzspitze beim Ferkel als wirksamste Vorbeugemaßnahme gegen Schwanzbeißen weit verbreitet. Gesetzlich ist dies nur in Ausnahmefällen zugelassen.

Ziel des Projektes ist es, die Haltungsbedingungen in der Ferkelaufzucht und / oder der Schweinemast in den beteiligten Praxisbetriebe zu optimieren und zu stabilisieren. Die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Schwanzbeißen, sowie die Notwendigkeit des Kupierens der Schwanzspitzen werden reduziert. Die beteiligten Betriebe werden durch eine intensive Beratung der Landwirtschaftskammer unterstützt.

Die Intensivberatung wird auf 20-30 Modellbetrieben durchgeführt. Der Beratungsansatz ist eine Kombination von bewährten Haltungsempfehlungen und neusten Erkenntnissen aus der Wissenschaft, Forschung und dem Tierschutzplan Niedersachsen.

Partner des Projektes sind das Friedrich-Löffler-Institut und die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V.

Das Konzept wurde vom Fachbereich Tierzucht, Tierhaltung, Versuchswesen Tier und Tiergesundheitsdienste erstellt. Durch Unterstützung und Zusammenarbeit mit dem Projekt-Management-Office wurde das Projekt eingereicht.

Das Projekt ist auf 24 Monate ausgelegt. Die teilnehmenden Betriebe können mit einer intensiven zukunftsorientieren Beratung rechnen. Die Kosten hierfür übernimmt der Projektträger.

??? Interesse geweckt ???

Weitere Informationen und die entsprechenden Kontaktpersonen finden Sie in dem Artikel "Einzelbetriebliche Beratung zur Reduzierung des Risikos von Schwanzbeißen".

Information BLE- Link:

http://www.ble.de/DE/09_Presse/Aktuelles/130918_Bescheiduebergaben.html

Kontakte

M.Sc. agr.
Dr. Heiko Janssen

Leiter Sachgebiet Tierhaltung

 0441 801-637

  heiko.janssen~lwk-niedersachsen.de


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