Wir bieten Lösungen - regional & praxisnah!
Webcode:01028985

Bodenprofil zum Internationalen Jahr des Bodens 2015 mit einem Video vom LWK-Feldtag Borwede

Das 'Internationale Jahr des Bodens' 2015 war auch auf dem Feldtag in Borwede ein großes Thema. Die Aufmerksamkeit wurde daher auf unsere wichtigste Lebensgrundlage - den Boden - gerichtet. Die Besucher des Feldtages konnten die am Profil freigelegten Wurzeln von verschiedenen Feldfrüchten, wie beispielsweise Raps und Ackerbohnen, genauer betrachten. Ein Blick in den Boden ist für jeden Praktiker selbstverständlich. Marion Senger, Bodenspezialistin im Fachbereich Pflanzenbau der Landwirtschaftskammer Niedersachsen hat beim Feldtag in Borwede ein mindestens sechs Meter großes Bodenprofil vorgestellt. 

 

Bodenprofil Borwede 2015
Bodenprofil Borwede 2015Marion Senger
Der Standort des Versuchsfeldes in Borwede befindet sich am Südstrand des Sand-Lössgebietes der Syker Geestplatte. Der Sand-Löß (früher auch als Flottsand bezeichnet) ist eine grobe und körnige Art des Lösses, der in einigen Gebieten des Nord- und Süddeutschlands inselartig vorkommt. Die Mächtigkeit dieses Bodens beträgt meist ca. 7 dm. Bodentyp ist eine Pseudogley-Parabraunerde aus Sandlöss, d. h. der Boden weist auch Staauwassermerkmale auf. Bodenschschätzung: lS 4 LöD 44/47.

Eine gute Bodenstruktur und ein biologisch aktiver Boden sind wichtige Vorrausetzungen für einen erfolgreichen Ackerbau. In Borwede wurden die Wurzeln verschiedener Kulturebn wie Ackerbohne, Raps, Weizen etc. freigelegt, damit man sehen konnte, wie tief die Pflanzen eigentlich wurzeln. Außerdem wurde neben der klassischen Bodenansprache die Einfache Feldgefügeansprache für den Praktiker vorgestellt  (herausgegeben von der Gesellschaft für konservierende Bodenbearbeitung (GKB e. V.) und entwickelt vom Thünen-Institut).

Hier ein Video zum Boden mit Marion Senger:

 

 

Kontakte

Marion Senger

Marion Senger

Bodenspezialistin

0511 3665-4250

0178 2665 292

marion.senger~lwk-niedersachsen.de

Mehr zum Thema

SoilEvolution - Die Fachveranstaltung für Bodenfruchtbarkeit und Bodenaufbau

Unter dem Motto „Wir säen Zukunft“ findet vom 31. Mai bis zum 2. Juni 2022 von Landwirten für Landwirte die Fachveranstaltung zur Bodenfruchtbarkeit und Bodenaufbau  auf dem Hofgut Dettenberg in Uttenweiler statt. …

Mehr lesen...
8WCCA Vortrag DK 2021

8. Weltkongress „Conservation Agriculture“ (8WCCA)

Dieses Jahr fand der 8. Weltkongress zur „Conservation Agriculture“ in der Schweiz vom 21. bis 23. Juni 2021 in Bern als Online-Veranstaltung statt. Insgesamt nahmen an dem Kongress 784 Teilnehmern aus landwirtschaftlichen Verbänden,…

Mehr lesen...
Regenwurm in Sommerruhe

Expedition ins Erdreich

Im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2020|21 – einer Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung – startet daher die bundesweite Citizen-Science-Aktion Expedition ins Erdreich in Zusammenarbeit mit dem BonaRes-…

Mehr lesen...
Erosion nach Starkregenereignis

Weltbodentag 2019: Erosion, ein oft unterschätztes Problem

Jedes Jahr Anfang Dezember findet der Weltbodentag statt. Die FAO, die Welternährungsorganistation, widmet sich dieses Jahr der Erosion, ein Problem, das oft unterschätzt wird, da es häufig schleichend passiert in Form von Wind- oder …

Mehr lesen...
Bodengefüge

Bodenstruktur erkennen und beurteilen

Die „Anleitung zur Bodenuntersuchung mit dem Spaten“ wurde von Diez in den 80iger Jahren entwickelt und 1989 das erste Mal veröffentlicht. Inzwischen ist die 6. Auflage im November 2012 unter Federführung der Bayerische  …

Mehr lesen...

Broschüre: Bodenbearbeitung und Aussaat im Getreidebau

Die Bodenbearbeitung gehört zu den kostenintensiven Arbeitsgängen in der Landwirtschaft. Sie soll Jahr für Jahr schlagkräftig und effizient von statten gehen. Eine hohe Eingriffsintensität wird dabei häufig verbunden …

Mehr lesen...

Weitere Arbeitsgebiete

Veranstaltungen

Ultraflache Stoppelbearbeitung

Maschinenvorführung in Sehnde "Wassersparend, bodenschonend, wirtschaftlich"

15.09.2022

Zeitgemäße Techniken zur Bodenbearbeitung und Aussaat.  Vor dem Hintergrund des fortschreitenden Klimawandels und deutlich steigender Energiepreise müssen traditionelle Bodenbearbeitungsstrategien überprüft und den …

Mehr lesen...