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Mineralischer Stickstoffgehalt im Boden - Ernte-Nmin-Werte und Herbst-Nmin-Werte 2016

Die Reststickstoffgehalte im Boden direkt nach der Ernte und zu Beginn der Sickerwasserperiode geben Hinweise auf die potentielle Nitratauswaschung und Hinweise zur Beurteilung der vorangegangenen Bewirtschaftung bzw. den Erfolg von Maßnahmen zum Grundwasserschutz, wie beispielsweise reduzierte N-Düngung oder Zwischenfruchtanbau. Auf Wunsch der Wasserschutzberatung werden in diesem Bericht die Nmin-Werte direkt nach der Ernte 2016 aus den Wasserschutzversuchen der Landwirtschaftskammer Niedersachsen und aus Pflanzenbauversuchen mit grundwasserschutzorientierter Fragestellung vorab veröffentlicht.

Die Ergebnisse der Ernte und Herbst-Nmin-Untersuchungen 2016 werden nach Abschluss der Probenahmen in einem Bericht als pdf-Datei zum Download zur Verfügung gestellt. Die Nmin-Orientierungswerte werden im Rahmen der landesweiten Aufgaben im kooperativen Trinkwasserschutz gem. § 28 NWG aus der Wasserentnahmegebühr finanziert. Die gesamten Ergebnisse aus den Wasserschutzversuchen sowie weitere Informationen zu der Versuchsdurchführung und zum Witterungsverlauf sowie Standorteigenschaften der Versuchsstandorte werden nach Auswertung aller Ergebnisse im jährlich erscheinenden Versuchsbericht veröffentlicht.


Ernte-Nmin-Werte nach Mais

Nach Mais wurden auch 2016 in verschiedenen Versuchen mit unterschiedlicher N-Düngung Ernte-Nmin-Proben gezogen. Insgesamt waren die Ernte-Nmin-Werte 2016 im Vergleich zu den Vorjahren relativ niedrig.

Strategien zur grundwasserschutzorientierten N-Düngung von Silomais

An den Versuchsstandorten Wehnen und Werlte wurden neben einer festen N-Düngestaffel unterschiedliche Strategien zur N-Düngebedarfsermittlung verglichen und die Auswirkungen einer späten Wirtschaftsdüngergabe untersucht.

Ernte-Nmin-Werte nach Mais bei unterschiedlicher N-Düngung; Versuchsstandort Wehnen; 04.10.2016
Ernte-Nmin-Werte nach Mais bei unterschiedlicher N-Düngung; Versuchsstandort Wehnen; 04.10.2016Amelie Bauer
Ernte-Nmin-Werte nach Mais bei unterschiedlicher N-Düngung; Versuchsstandort Werlte; 23.09.2016
Ernte-Nmin-Werte nach Mais bei unterschiedlicher N-Düngung; Versuchsstandort Werlte; 23.09.2016Amelie Bauer

Am Versuchsstandort Wehnen konnte in der festen N-Düngestaffel der für Mais typische Anstieg der Nmin-Werte bei überhöhter N-Düngung beobachtet werden. Bis zu einer N-Düngung von 120 kg N/ha lagen die Ernte-Nmin-Werte einheitlich auf einem relativ niedrigen Niveau zwischen 34 und 36 kg Nmin/ha. Der höchste Ernte-Nmin-Wert (90 kg Nmin/ha) trat in einer Variante mit deutlich überhöhter N-Düngung auf.

Am Versuchsstandort Wehnen lagen die Ernte-Nmin-Werte in den beiden Varianten zum Vergleich der N-Düngestrategien (N-Sollwertschema und Spät-Frühjahrs-Nmin-Probenahme) einheitlich bei 44/49 kg Nmin/ha.

Am Versuchsstandort Werlte war der Ernte-Nmin-Wert in der Variante „Spät-Frühjahrs-Nmin-Probenahme“ deutlich höher, als in den übrigen Varianten. Der Vergleich mit den Ergebnissen der Nmin-Untersuchungen in der festen N-Düngestaffel zeigt, dass der hohe Ernte-Nmin-Wert durch die Höhe der N-Düngung nicht zu erklären ist. Die Ergebnisse der Nmin-Probenahme zu Beginn der Sickerwasserperiode und der N-Entzüge bleiben abzuwarten um die Nmin-Werte abschließend beurteilen zu können. In den Varianten der festen N-Düngestaffel lagen die Ernte-Nmin-Werte einheitlich auf einem relativ niedrigen Niveau zwischen 16 kg Nmin/ha und 28 kg Nmin/ha. Auch die organischer N-Düngung zu unterschiedlichen Ausbringungsterminen lagen die Ernte-Nmin-Werte unabhängig von der N-Düngung zwischen 17 und 19 kg Nmin/ha.

Grundwassserschutzorientierter Zwischenfruchtanbau - Berücksichtigung der N-Nachlieferung aus Zwischenfrüchten an die darauffolgende Hauptfrucht Silomais

Am Versuchsstandort Wehnen wurden 2016 vier feste N-Düngestaffeln in Silomais nach unterschiedlichen Zwischenfruchtvarianten im Winter 2015/2016 angelegt. Neben einer mineralisch gedüngten Zwischenfrucht und einer organisch (Schweinegülle) gedüngten Zwischenfrucht wurden auch eine N-Düngestaffel nach ungedüngter Zwischenfrucht angelegt. Die vierte Variante war eine Kontrollvariante ohne vorangegangene Zwischenfrucht.

Ernte-Nmin-Werte nach Mais bei unterschiedlicher N-Düngung - ohne vorangegangene Zwischenfrucht; Versuchsstandort Wehnen; 20.09.2016
Ernte-Nmin-Werte nach Mais bei unterschiedlicher N-Düngung - ohne vorangegangene Zwischenfrucht; Versuchsstandort Wehnen; 20.09.2016Amelie Bauer
Ernte-Nmin-Werte nach Mais bei unterschiedlicher N-Düngung – nach ungedüngter Zwischenfrucht; Versuchsstandort Wehnen; 20.09.2016
Ernte-Nmin-Werte nach Mais bei unterschiedlicher N-Düngung – nach ungedüngter Zwischenfrucht; Versuchsstandort Wehnen; 20.09.2016Amelie Bauer
Ernte-Nmin-Werte nach Mais bei unterschiedlicher N-Düngung – nach mineralisch gedüngter Zwischenfrucht; Versuchsstandort Wehnen; 20.09.2016
Ernte-Nmin-Werte nach Mais bei unterschiedlicher N-Düngung – nach mineralisch gedüngter Zwischenfrucht; Versuchsstandort Wehnen; 20.09.2016Amelie Bauer
Ernte-Nmin-Werte nach Mais bei unterschiedlicher N-Düngung – nach organisch gedüngter Zwischenfrucht; Versuchsstandort Wehnen; 20.09.2016
Ernte-Nmin-Werte nach Mais bei unterschiedlicher N-Düngung – nach organisch gedüngter Zwischenfrucht; Versuchsstandort Wehnen; 20.09.2016Amelie Bauer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Versuch wurde auf einem leichten Sandstandort (Ackerzahl 25) angelegt. Der Humusgehalt der Versuchsfläche liegt bei 3 %, das C/N Verhältnis bei 15. In den Varianten mit einer N-Düngung von 0 kg N/ha bis 240 kg N/ha der festen N-Düngestaffel lagen die Ernte-Nmin-Werte unabhängig von der vorangegangenen Zwischenfrucht zwischen 20 kg Nmin/ha und 53 kg Nmin/ha. Lediglich in den Varianten mit deutlich überhöhter N-Düngung der festen N-Düngestaffel lagen die Ernte Nmin-Werte auf einem höheren Niveau zwischen 62 kg Nmin/ha (ohne vorangegangene Zwischenfrucht) und 108 kg Nmin/ha (nach mineralisch gedüngter Zwischenfrucht). Die Ergebnisse zeigen, wie auch schon in den Vorjahren, dass sich bei N-Düngung oberhalb der N-Sollwertempfehlungen die N-Nachlieferung der vorangegangenen Zwischenfrucht negativ auf die auswaschungsgefährdeten Reststickstoffgehalte im Herbst im Boden auswirkt.

 

 

 

 

 

Vergleich: organische und mineralische N-Düngung - Auswirkungen auf die Nmin-Werte

Seit 2014 werden am Versuchsstandort Wehnen die Auswirkungen mineralischer und organischer Düngung in unterschiedlicher Höhe auf die Nitratkonzentration im Sickerwasser, die N-Dynamik im Boden, sowie Erträge und Qualitätsparameter untersucht.

Ernte-Nmin-Werte nach Mais bei unterschiedlicher mineralischer und organischer Düngung; Versuchsstandort Wehnen; 19.09.2016
Ernte-Nmin-Werte nach Mais bei unterschiedlicher mineralischer und organischer Düngung; Versuchsstandort Wehnen; 19.09.2016Amelie Bauer
Die Ergebnisse der Ernte-Nmin-Untersuchungen zeigen, dass die Ernte-Nmin-Werte bei mineralischer N-Düngung und entsprechender anrechenbarer organischer N-Düngung auf einem vergleichbaren Niveau liegen. Die Ernte Nmin-Werte lagen 2016 zwischen 20 kg Nmin/ha (bei einer Düngung mit 120 kg gesamt-N/ha aus Schweinegülle in Kombination mit einer mineralischen Ergänzungsdüngung von 60 kg N/ha) und 150 kg Nmin/ha in einer Variante mit 120 kg gesamt-N/ha aus Schweinegülle in Kombination mit einer überhöhten mineralischen Ergänzungsdüngung von 240 kg N/ha.

 

 

 

 

 

 

 

Langfristige Auswirkungen unterschiedlicher N-Düngung

Am Versuchsstandort Thülsfelde wurden ebenfalls in einem Versuch mit fester, mineralisch gedüngter N-Düngestaffel sowie in einer Vergleichsvariante mit organisch-mineralischer Sollwertdüngung Ernte-Nmin-Proben gezogen.

Ernte-Nmin-Werte nach Mais nach langjährig unterschiedlicher N-Düngung; Versuchsstandort Thülsfelde; 19.09.2016
Ernte-Nmin-Werte nach Mais nach langjährig unterschiedlicher N-Düngung; Versuchsstandort Thülsfelde; 19.09.2016Amelie Bauer

In der Variante ohne N-Düngung lag der Ernte-Nmin-Wert bei 13 kg Nmin/ha. Bis zu einer N-Düngung von 150 kg N/ha konnte kein Anstieg der Ernte-Nmin-Werte festgestellt werden. Mit einer Steigerung der N-Düngung darüber hinaus stiegen auch die Ernte-Nmin-Werte auf bis zu 124 kg Nmin/ha an.

Bei organisch-mineralischer Sollwertdüngung (167 kg N/ha anrechenbar) lag der Ernte-Nmin-Wert bei 19 kg Nmin/ha. Bei der Beurteilung der Ergebnisse der Nmin-Untersuchungen am Versuchsstandort Thülsfelde muss berücksichtigt werden, dass es sich hier um einen Langzeitversuch handelt, der an diesem Standort bereits seit 1995 mit gleicher N-Düngung der einzelnen Parzellen durchgeführt wird.

 

 

 

 

 

Ernte-Nmin-Werte nach Mais – mit und ohne Untersaaten

Am Versuchsstandort Hamerstorf wurden 2016 in Rahmen eines Wasserschutzversuchs unterschiedliche N-Düngungsvarianten, jeweils mit und ohne Grasuntersaat angelegt.

Ernte-Nmin-Werte nach Mais bei unterschiedlicher N-Düngung – mit und ohne Grasuntersaat; Versuchsstandort Hamerstorf; 06.10.2016
Ernte-Nmin-Werte nach Mais bei unterschiedlicher N-Düngung – mit und ohne Grasuntersaat; Versuchsstandort Hamerstorf; 06.10.2016Amelie Bauer

Sowohl mit, als auch ohne Untersaat lagen die Ernte-Nmin-Werte auf einem relativ niedrigen Niveau. Ein leichter Anstieg konnte jedoch mit steigender N-Düngung festgestellt werden. In den Varianten der festen N-Düngestaffel lagen die Ernte-Nmin-Werte ohne Untersaat zwischen 13 kg Nmin/ha in der Variante ohne N-Düngung und 30 kg Nmin/ha in der Variante mit der höchsten N-Düngung. Mit Grasuntersaat lagen die Ernte-Nmin-Werte in der festen N-Düngestaffel zwischen 12 kg Nmin/ha in der Variante ohne N-Düngung und in der mit 50 kg N/ha gedüngten Variante und 28 kg Nmin/ha in der mit 250 kg N/ha gedüngten Variante.

Es konnten keine Unterschiede zwischen den Ernte-Nmin-Werten in den Varianten mit organischer Düngung und den Ernte-Nmin-Werten mit entsprechender mineralischer N-Düngung festgestellt werden.

 

 

 

 

 

Grundwasserschutzorientierte Maisdüngung auf humusreichen Standorten

Die Ergebnisse der Nmin-Untersuchungen direkt nach der Maisernte in Versuch zur Anpassung der Maisdüngung auf humusreichen Standorten bestätigen, dass besonders auf humusreichen Standorten überhöhte N-Düngung einen Anstieg der Ernte-Nmin-Werte zur Folge hatte.

Ernte-Nmin-Werte nach Mais bei unterschiedlicher N-Düngung auf einem humusreichen Standort; Versuchsstandort Ihlow; 27.10.2016
Ernte-Nmin-Werte nach Mais bei unterschiedlicher N-Düngung auf einem humusreichen Standort; Versuchsstandort Ihlow; 27.10.2016Amelie Bauer
Ernte-Nmin-Werte nach Mais; bei unterschiedlicher N-Düngung auf einem humusreichen Standort; Versuchsstandort Wettmar; 24.10.2016
Ernte-Nmin-Werte nach Mais; bei unterschiedlicher N-Düngung auf einem humusreichen Standort; Versuchsstandort Wettmar; 24.10.2016Amelie Bauer

Am Versuchsstandort Ihlow variierten die Ernte-Nmin-Werte in den drei untersuchten Strategien zur N-Düngebedarfsermittlung auf humusreichen Standorten um 13 kg Nmin/ha – und lagen zwischen 31 kg Nmin/ha (Variante: Abschläge nach INGUS) und 44 Nmin/ha in der N-Sollwertvariante.

In der festen, mineralisch gedüngten N-Düngestaffel lagen die Ente-Nmin-Werte an diesem Versuchsstandort bis zu einer N-Düngung von 120 kg N/ha zwischen 29 kg Nmin/ha in der Variante ohne N-Düngung und 42 kg Nmin/ha in der mit 120 kg N/ha gedüngten Variante. In den Varianten mit höherer N-Düngung waren auch die Reststickstoffgehalte im Boden, vor allem in der obersten beprobten Bodenschicht (0-30 cm) deutlich höher und lagen bei 93/136 Nmin/ha.

Am Versuchsstandort Wettmar lagen die Ernte-Nmin-Werte auf einem ähnlichen Niveau wie am Versuchsstandort Ihlow. In der mineralischen N-Düngestaffel lagen die Ernte-Nmin-Werte zwischen 30 kg Nmin/ha in der mit 60 kg N/ha gedüngten Variante und 112kg Nmin/ha in der Variante mit der höchsten N-Düngung. Auch am Versuchsstandort Wettmar stiegen vor allem die Nmin-Werte in der obersten beprobten Schicht (0-30 cm).

In den Varianten zum Vergleich der Strategien zur N-Düngebedarfsermittlung auf humusreichen Standorten variierten die Ernte-Nmin-Werte kaum und lagen zwischen 38 kg Nmin/ha (Variante: „Abschläge Beratung INGUS“) und 45 kg Nmin/ha in der Variante mit N-Sollwertdüngung. Auch in der Variante mit Abschlägen entsprechend des landesweiten Modells „L5“ lag der Ernte-Nmin-Wert lediglich bei 40 kg Nmin/ha.


 Ernte-Nmin-Werte nach Gerste

Ernte-Nmin-Untersuchungen nach Wintergerste wurden 2016 an den Versuchsstandorten Thülsfelde und Wehnen durchgeführt. Am Versuchsstandort Wehnen wurden zwei Versuche auf unterschiedlichen Flächen mit unterschiedlichen Versuchsfragen beprobt. In allen drei Versuchen zur N-Düngung von Wintergerste wurde eine feste N-Düngestaffel mit mineralischer N-Düngung beprobt.

 

Ernte-Nmin-Werte nach Wintergerste bei unterschiedlicher N-Düngung; Versuchsstandort Thülsfelde; 03.08.2016
Ernte-Nmin-Werte nach Wintergerste bei unterschiedlicher N-Düngung; Versuchsstandort Thülsfelde; 03.08.2016Amelie Bauer
Ernte-Nmin-Werte nach Wintergerste mit unterschiedlicher N-Düngung; Versuchsstandort Wehnen; 20.07.2016
Ernte-Nmin-Werte nach Wintergerste mit unterschiedlicher N-Düngung; Versuchsstandort Wehnen; 20.07.2016Amelie Bauer
Ernte-Nmin-Werte nach Wintergerste mit unterschiedlicher N-Düngung und Festmistdüngung; Versuchsstandort Wehnen; 27.07.2016
Ernte-Nmin-Werte nach Wintergerste mit unterschiedlicher N-Düngung und Festmistdüngung; Versuchsstandort Wehnen; 27.07.2016Amelie Bauer
Ernte-Nmin-Werte nach Sommergerste bei unterschiedlicher N-Düngung und Beregnung; Versuchsstandort Hamerstorf; 27.07.2016
Ernte-Nmin-Werte nach Sommergerste bei unterschiedlicher N-Düngung und Beregnung; Versuchsstandort Hamerstorf; 27.07.2016Amelie Bauer

An den Versuchsstandorten Wehnen und Thülsfelde konnte nach Wintergerste ein Anstieg der Ernte-Nmin-Werte mit steigender N-Düngung beobachtet werden. Je nach Versuchsfläche variierten jedoch das Niveau der Nmin-Werte. Am Versuchsstabdort Thülsfelde lagen die Ernte-Nmin-Werte zwischen 27 kg Nmin/ha und 53 kg Nmin/ha. Auf den den beiden Versuchflächen Am versuchsstandort Wehnen stiegen die Ernte-Nmin-Werte in den Varianten mit überhöhter N-Düngung auf über 100 kg Nmin/ha an.

Am Versuchsstandort Hamerstorf hatten nach dem Anbau von Sommergerste weder die Höhe der N-Düngung, noch die Beregnung einen durchgängigen Einfluss auf die Höhe der Ernte-Nmin-Werte.

 

 

 

 

 

 


Ernte-Nmin-Werte nach Raps

In einem Pflanzenbauversuch der Landwirtschftslammer Niedersachsen zur N-Düngung von Winterraps wurden 2016 an den Versuchsstandorten Astrup, Iber und Otterham Ernte-Nmin-Proben gezogen. Um die Auswrikungen der Höhe der N-Düngung auf den Ernte-Nmin-Wert zu erfassen wurden jeweils eine ungedüngte Variante, eine Variante mit Sollwertdüngung, zwei Varianten mit reduzierter Sollwertdüngung und eine Variante mit überhöhter N-Düngung untersucht.

Ernte-Nmin-Wert nach Winterraps mit unterschiedlicher N-Düngung; Versuchsstandort Astrup; 02.08.2016
Ernte-Nmin-Wert nach Winterraps mit unterschiedlicher N-Düngung; Versuchsstandort Astrup; 02.08.2016Amelie Bauer
Ernte-Nmin-Wert nach Winterraps mit unterschiedlicher N-Düngung; Versuchsstandort Iber; 02.08.2016
Ernte-Nmin-Wert nach Winterraps mit unterschiedlicher N-Düngung; Versuchsstandort Iber; 02.08.2016Amelie Bauer
 
Ernte-Nmin-Wert nach Winterraps mit unterschiedlicher N-Düngung; Versuchsstandort Otterham; 04.08.2016
Ernte-Nmin-Wert nach Winterraps mit unterschiedlicher N-Düngung; Versuchsstandort Otterham; 04.08.2016Amelie Bauer
Am Versuchsstandort  Astrup lagen die Ernte-Nmin-Werte nach Winterraps insgesamt auf einem relativ niedrigen Niveau zwischen 21 kg Nmin/ha und 39 kg Nmin/ha. Am Versuchsstandort Iber waren die Nmin-Werte insgesamt etwas höher als am Versuchsstandort Astrup und lagen zwischen 43 kg Nmin/ha in der ungedüngten Variante und 88 kg Nmin/ha in der Sollwertvariante. Die höchsten Ernte-Nmin-Werte nach Winterraps traten auf dem Marschstandort Otterham auf, der 2015 im Herbst vor der Rapsaussaat organisch gedüngt worden war. Hier lagen die Ernte-Nmin-Werte zwischen 70 kg Nmin/ha in einer Variante mit reduzierter Sollwertdüngung und stiegen auf über 100 kg Nmin/ha in der Variante mit überhöhter N-Düngung. Bei Ernte-Nmin-Werten nach Winterraps in dieser Höhe, ist davon auszugehen, dass eine im Anschluss ausgesäte Folgekultur oder Zwischenfrucht keinen N-Düngebedarf mehr hat. Die vollständige Auswertung der N-Entzüge bleibt abzuwarten, um die Ergebnisse der Ernte-Nmin-Untersuchungen abschließend beurteilen zu können.

Die Ernte-Nmin-Werte der Versuchsstandorte spiegeln das Nmin-Niveau der Böden und der Flächenbewirtschaftung wider. In Astrup handelt es sich um einen sandigen Lehm mit rel. hohem Tonanteil.  Dieser Standort ist  bisher nicht organisch gedüngt. Unter anderem auf Grund der rel. hohen Tonanteils weist der Standort eine geringe bis mittlere Mineralisationsrate auf und ist in der Stickstoffnachlieferung je nach Witterungsverhältnissen eher verhalten. Unter den diesjährigen Witterungsbedingungen mit z.T. extremen und heftigen Niederschlägen kommt es  auf diesem Standort zur Verschlämmung mit nachfolgender Dichtlagerung im Oberboden. Dadurch ist die Mineralisation sehr eingeschränkt und die Werte bleiben auf relativ niedrigem Niveau.

Der Standort Iber ist als toniger Lehm ein Boden mit einer höheren Mineralisationsrate, der unter den guten Witterungsbedingungen in diesem Jahr viel Stickstoff nachgeliefert hat. Der rel. hohe Wert in der Sollwert-Variante zeigt, dass auch nach Beendigung der N-Aufnahme weiterhin Stickstoff nachgeliefert wird, dieser aber nicht mehr von der Pflanze aufgenommen werden kann. Dieses zeigt sich insbesondere dann, wenn Ernteverzögerungen eintreten. Anzeichen von Verschlämmung und Dichtlagerung, die durchaus eintreten können, zeigten sich in diesem Jahr nicht.

Der Standort Otterham ist ein Marschboden mit vorherrschender Bodenart Schluffiger Ton. Diese Böden liefern aufgrund hoher Nt-Gehalte ebenfalls gut Stickstoff nach. Zudem  wird dieser Standort bereits langjährig organisch gedüngt, so dass die hohen Nmin-Werte nach der Ernte dadurch zu erklären sind. Warmes, wüchsiges Wetter, wie 2016 sorgt unter diesen Bedingungen für eine konstante Mineralisation. Eine nachfolgend angebaute Winterung oder Zwischenfrucht kann diesen bodenbürtigen Nmin-Vorrat sehr gut verwerten.


 Ernte-Nmin-Werte nach Winterweizen

In einem Pflanzenbauversuch der Landwirtschftslammer Niedersachsen zur N-Düngung von Winterweizen wurden 2016 an verschiedenen Standorten auch unterschiedliche, regionalspezifische Strategien zur grundwasserschutzorientierten N-Düngung untersucht. In dem Versuch konnten neben den Auswirkungen regionalspezifischer Strategien zur grundwasserschutzorientierten Winterweizendüngung die Auswirkungen reduzierter und überhöhter N-Düngung an verschiedenen Versuchsstandorten auf den Ernte-Nmin-Wert erfasst werden. Eine Variante ohne jegliche N-Düngung wurde ebenfalls an allen Versuchsstandorten angelegt.

Ernte-Nmin nach Winterweizen mit unterschiedlicher N-Düngung; Versuchsstandort Borwede; 17.08.2016
Ernte-Nmin nach Winterweizen mit unterschiedlicher N-Düngung; Versuchsstandort Borwede; 17.08.2016Amelie Bauer
Ernte-Nmin nach Winterweizen mit unterschiedlicher N-Düngung; Versuchsstandort Hamerstorf; 26.07.2016
Ernte-Nmin nach Winterweizen mit unterschiedlicher N-Düngung; Versuchsstandort Hamerstorf; 26.07.2016Amelie Bauer

Ernte-Nmin nach Winterweizen mit unterschiedlicher N-Düngung; Versuchsstandort Höckelheim; 17.08.2016
Ernte-Nmin nach Winterweizen mit unterschiedlicher N-Düngung; Versuchsstandort Höckelheim; 17.08.2016Amelie Bauer
Ernte-Nmin nach Winterweizen mit unterschiedlicher N-Düngung; Versuchsstandort Königslutter; 11.08.2016
Ernte-Nmin nach Winterweizen mit unterschiedlicher N-Düngung; Versuchsstandort Königslutter; 11.08.2016Amelie Bauer
Ernte-Nmin nach Winterweizen mit unterschiedlicher N-Düngung; Versuchsstandort Martinsbüttel; 11.08.2016
Ernte-Nmin nach Winterweizen mit unterschiedlicher N-Düngung; Versuchsstandort Martinsbüttel; 11.08.2016Amelie Bauer
Ernte-Nmin nach Winterweizen mit unterschiedlicher N-Düngung; Versuchsstandort Otterham; 18.08.2016
Ernte-Nmin nach Winterweizen mit unterschiedlicher N-Düngung; Versuchsstandort Otterham; 18.08.2016Amelie Bauer
Ernte-Nmin nach Winterweizen mit unterschiedlicher N-Düngung; Versuchsstandort Otterndorf; 24.08.2016
Ernte-Nmin nach Winterweizen mit unterschiedlicher N-Düngung; Versuchsstandort Otterndorf; 24.08.2016Amelie Bauer
Ernte-Nmin nach Winterweizen mit unterschiedlicher N-Düngung; Versuchsstandort Poppenburg; 15.08.2016
Ernte-Nmin nach Winterweizen mit unterschiedlicher N-Düngung; Versuchsstandort Poppenburg; 15.08.2016Amelie Bauer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Versuchsstandort Borwede lagen die Ernte-Nmin-Werte zwischen 32 kg Nmin/ha in der Variante ohne N-Düngung und 55 kg Nmin/ha in der Variante mit überhöhter N-Düngung. In der Sollwertvariante lag der Ernte-Nmin-Wert bei 40 kg Nmin/ha. Der entsprechend des N-Sollwertschemas ermittelte N-Düngebedarf lag 2016 am Versuchsstandort Borwede bei 171 kg N/ha. In der Wasserschutzvariante mit vorgezogener Spätgabe lag der Nmin-Wert mit 34 kg Nmin/ha auf dem gleichen Niveau, wie in der Variante ohne N-Düngung.

Am Versuchsstandort Hamerstorf einem leichten Sandstandort lagen die Ernte-Nmin-Werte nach Winterweizen, wie schon nach Wintergerste auf einem relativ niedrigen Niveau zwischen 20 kg Nmin/ha und 35 kg Nmin/ha. In der N-Sollwertvariante, die mit 220 kg N/ha gedüngt wurde, lag der Ernte-Nmin-Wert bei 23 kg Nmin/ha. In der Wasserschutzvariante mit reduzierter N-Düngung (190 kg N/ha) lag der Ernte-Nmin-Wert mit 22 kg Nmin/ha auf dem gleichen Niveau. Auch durch einen Verzicht auf N-Düngung konnten die Ernte-Nmin-Werte infolge der geringeren N-Entzüge nicht weiter gesenkt werden.

Am Versuchsstandort Höckelheim (Bodenart: lehmiger Schluff) variierten die Ernte-Nmin-Werte zwischen 28 kg Nmin/ha und 49 kg Nmin/ha. Der niedrigste Ernte-Nmin-Wert wurde in der entsprechend der Empfehlungen des ISIP Modells gedüngten Variante ermittelt. In der Wasserschutzvariante mit stabilisierter N-Düngung und vorgezogener Spätgabe lag der Ernte-Nmin-Wert mit 32 kg Nmin/ha jedoch ebenfalls auf einem relativ niedrigen Niveau. In der Variante mit N-Sollwertdüngung (162 kg N/ha) lag der Ernte-Nmin-Wert bei 35 kg Nmin/ha.

Am Versuchsstandort Königslutter variierten die Ernte-Nmin-Werte zwischen 62 kg Nmin/ha in der Wasserschutzvariante und 99 kg Nmin/ha in einer Variante mit überhöhter N-Düngung. In der Wasserschutzvariante wurde die N-Düngung im Vergleich zur Sollwertvariante auf 198 kg N/ha reduziert. Zusätzlich wurde die Spätgabe vorgezogen und als stabilisierter N-Dünger (ENTEC) ausgebracht. Auch in der entsprechend der Empfehlungen des ISIP-Modells gedüngten Variante, konnte der Ernte-Nmin-Wert im Vergleich zur N-Sollwertdüngung leicht reduziert werden. Die N-Sollwertvariante am Versuchsstandort Königslutter wurde 2016 mit 222 kg N/ha gedüngt. In der Variante mit einer um 60 kg N/ha reduzierten N-Sollwertdüngung wurde ein Ernte-Nmin-Wert von 68 kg Nmin/ha festgestellt. Bei einer weiteren Steigerung der N-Düngung konnte 2016 am Versuchsstandort Königslutter auch ein Anstieg der Ernte-Nmin-Werte beobachtet werden. Aufgrund der hohen standörtlichen N-Mineralisation, begünstigt durch den Witterungsverlauf, des Lehmbodens, auch nach Abschluss der N-Aufnahme des Weizens, kam es in allen Varianten zu hohen Ernte-Nmin-Werten. Auch in der Variante ohne N-Düngung lag der Ernte-Nmin-Wert mit 93 kg Nmin/ha auf einem sehr hohen Niveau.

Am Versuchsstandort Martinsbüttel lagen die Ernte-Nmin-Werte nach Winterweizen unabhängig von der Höhe der N-Düngung auf einem einheitlichen Niveau zwischen 59 kg Nmin/ha und in der Variante mit Sollwertdüngung und in der Variante mit überhöhter N-Düngung und 67 kg Nmin/ha in der Variante mit stabilisierter N-Düngung. Auch in der Variante ohne N-Düngung lag der Ernte-Nmin-Wert bereits bei 63 kg N/ha.

Auch auf dem Marschstandort Otterham lagen die Ernte-Nmin-Werte nach Winterweizen, wie auch schon nach Raps vor allem in der obersten beprobten Schicht (0-30 cm) auf einem relativ hohen Niveau. In der Variante mit N-Sollwertdüngung (203 kg N/ha) lag der Ernte-Nmin-Wert bei 67 kg Nmin/ha. bei einer weiteren Steigerung der N-Düngung stiegen auch die Ernte Nmin-Werte auf bis zu 82 kg N/ha an. Der niedrigste Ernte-Nmin-Wert wurde in der Variante mit reduzierter N-Sollwertdüngung (Sollwert-30 kg N/ha) festgestellt. In dieser Variante lag der Ernte-Nmin-Wert bei 51 kg Nmin/ha. In der Variante ohne N-Düngung lag der Ernte-Nmin-Wert mit 53 kg Nmin/ha auf einem vergleichbaren Niveau.

Am Versuchsstandort Otterndorf lagen die Ernte-Nmin-Werte wie auch am Versuchsstandort Hamerstorf unabhängig von der N-Düngung einheitlich auf einem sehr niedrigen Niveau zwischen 15 kg Nmin/ha in der Variante mit N-Sollwertdüngung und 23 kg Nmin/ha in der Variante ohne N-Düngung.

Wie auch schon im Vorjahr wurden auch 2016 am Versuchsstandort Poppenburg relativ hohe Ernte-Nmin-Werte und eine, im Vergleich zu den anderen Versuchsstandorten deutlicher Einfluss der Höhe der N-Düngung auf den Ernte-Nmin-Wert festgestellt. Die N-Sollwertvariante wurde am Versuchsstandort Poppenburg 2016 mit 225 kg N/ha gedüngt. Der niedrigste Nmin-Wert (61 kg Nmin/ha) wurde in der Wasserschutzvariante ermittelt. Im Vergleich zur N-Sollwertvariante wurde in der Wasserschutzvariante die N-Düngung auf 200 kg N/ha reduziert und es wurde auf die Spätgabe verzichtet. In der Variante mit überhöhter N-Düngung (Sollwertdüngung + 60 kg N/ha) stieg der Ernte-Nmin-Wert auf bis zu 147 kg Nmin/ha an. Während der Ernte-Nmin-Wert in der Variante mit einer um 60 kg N/ha reduzierten N-Sollwertdüngung mit 64 kg Nmin/ha auf einem vergleichbaren Niveau mit dem Nmin-Wert in der Wasserschutzvariante lag, traten sowohl in der Variante ohne N-Düngung als auch in der Variante „N-Sollwert-30 kg N/ha“ bereits ein Ernte-Nmin-Wert von 80 kg Nmin/ha auf. Dies zeigt das hohe standörtliche N-Mineralisationspotential des Versuchsstandortes, vergleichbar mit dem Versuchsstandort Königslutter.


 Ernte-Nmin-Werte nach Winterroggen

Ernte-Nmin nach Winterroggen mit unterschiedlicher N-Düngung; Versuchsstandort Wehnen; 09.08.2016
Ernte-Nmin nach Winterroggen mit unterschiedlicher N-Düngung; Versuchsstandort Wehnen; 09.08.2016Amelie Bauer
In einem Pflanzenbauversuch wurden am Versuchsstandort Wehnen, einem leichten auswaschungsgefährdeten Sandstandort, Die Auswirkungen unterschiedlicher N-Düngung zu Winterroggen untersucht. Nmin-Untersuchungen wurden in einer einer festen N-Düngestaffel, bei N-Sollwertdüngung und in einer Variante mit organisch-mineralischer Düngung durchgeführt. Die Ernte-Nmin-Werte nach Winterroggen lagen in den Varianten der mineralisch gedüngten N-Düngestaffel bis zu einer N-Düngung von 100 kg N/ha einheitlich zwischen 41 kg Nmin/ha und 44 kg Nmin/ha. Bei einer weiteren Erhöhung der N-Düngung konnte jedoch ein für Winterroggen untypischer, deutlicher Anstieg der Ernte-Nmin-Werte beobachtet werden. Die Ernte-Nmin-Werte stiegen zunächst auf 59 kg Nmin/ha (bei 150 kg N/ha) und in der Variante mit überhöhter N-Düngung (200 kg N/ha) auf 117 kg Nmin/ha. Der niedrigste Ernte-Nmin-Wert wurde in der Variante mit N-Sollwertdüngung (117 kg N/ha) erreicht. In der Sollwertvariante lag der Ernte-Nmin-Wert bei 40 kg Nmin/ha. Der Ernte-Nmin-Wert in der Variante mit organischer Düngung entsprach mit 43 kg Nmin/ha dem Ernte-Nmin-Wert bei mineralischer N-Düngung in vergleichbarer Höhe.


 

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Andrea Knigge-Sievers
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Andrea Knigge-Sievers

landesweite Aufgaben im kooperativen Trinkwasserschutz §28 NWG

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