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Google Business – Was bringt das?

Wer im Internet etwas sucht, tut dies meist mit Hilfe von Google. Ein Google My Business-Eintrag ist wie eine digitale Visitenkarte in einem Branchenbuch.

Google über Laptop
Google über Laptoppixabay / pexels.com
Es gibt keine einfachere Möglichkeit, potentielle Kunden aus der Region zu erreichen. Denn anstatt wie früher im Telefonbuch zu blättern, sucht man heute online. Dabei ist Google die erste Wahl. In Deutschland hat Google einen Marktanteil von 95 Prozent. Mit Google My Business wandern Unternehmen ganz nach oben und werden an prominenter Stelle platziert. Nur ist die Reichweite viel höher. Gerade für regional aktive Betriebe wie Direktvermarkter oder Hofcafés ist Google My Business (auch Google Places oder Google Plus Lokal) eine Chance, sich in der Menge der Suchergebnisse hervorzuheben.

Local SEO heißt das Zauberwort.
Das bedeutet lokale Suchmaschinenoptimierung. Es gibt zwei Möglichkeiten für die lokale Suche: Die direkte und die indirekte Anfrage. Direkt bedeutet: Der Nutzer gibt den Ort mit in das Suchfeld ein (Hofladen Uelzen). So bekommt er Hofläden in Uelzen angezeigt. Die indirekte Suche nimmt die Lokalisierung des Smartphones zur Hilfe. Das heißt, der Nutzer gibt nur „Hofladen“ ein, Google weiß aber, dass er sich im Raum Uelzen aufhält und zeigt entsprechende Ergebnisse an.

Google erstellt Einträge selbst.
Google erstellt selbständig Einträge für Unternehmen, meist aus einem Branchenbuch (z.B. Gelbe Seiten). Das Unternehmen kann den Eintrag beanspruchen. Allerdings fordert Google dafür einen Beweis über die so genannte Inhaberschaft. Nötig ist dafür ein Verifizierungscode, den man über Google Verify My Business beantragt. Dazu schickt Google entweder eine Postkarte. Oder Google (bzw. ein Sprachcomputer) ruft an und gibt es Code durch.

Voraussetzung ist ein Nutzerkonto bei Google. Der nächste Schritt: Das Unternehmen wird angelegt. Dann hat man Zugriff auf das Dashboard, einer Art Armaturenbrett, mit dem der Eintrag betreut und auf dem Laufenden gehalten wird. Zunächst werden die Kerndaten eingepflegt: Name, Adresse, Phone (kurz: NAP). Hier ist eine einheitliche Schreibweise wichtig. Denn Google stuft ein Unternehmen als seriös ein, wenn die NAPs einheitlich sind. Hinzu kommen Art des Unternehmens, Branche, Öffnungszeiten, Kontaktinformationen und Fotos. Statistiken zeigen, wann und wie Nutzer nach Ihrem Unternehmen suchen.

Eine gute Möglichkeit, Aktionen, Produkte und Events zu bewerben sind die Postings bei Google My Business. Sie bestehen aus einem Text mit Foto, ein Link führt dann weiter, z.B. zur Website oder zum Online-Shop. Postings laufen nach sieben Tagen ab.

Rezensionen und Fragen
Viele Kunden vertrauen auf die Meinung anderer Kunden. Deshalb stehen die Rezensionen (also die Bewertungen der Nutzer) im Fokus. Gute Bewertungen sind wichtig, schlechte Bewertungen sind aber nicht immer zu verhindern. Hier gilt es, angemessen zu reagieren.

Seit dem Frühjahr 2018 gibt es die Kategorie „Fragen und Antworten“. Neben den Rezensionen ein weiterer Bereich, der beobachtet werden muss. Denn nicht nur das Unternehmen selbst, sondern auch andere Nutzer, können antworten. Und andere Nutzer können die Antworten mit einem „Daumen hoch“ als hilfreich kommentieren. Dabei gilt: Je mehr „Gefällt mir“-Angaben eine Antwort hat, desto weiter oben steht die Frage.

Kennst du diesen Ort?
Google fordert die Besucher auf, etwas über das Unternehmen auszusagen, etwa durch Fragen wie „Kann man hier problemlos parken?“. Es gibt sogar eine Option „Änderungen vorschlagen“. So können „Fremde“ Einfluss nehmen auf die Darstellung. Deshalb Augen auf! Je schneller ein Unternehmen reagiert, desto besser. Halten Sie Ihren Eintrag im Auge und checken Sie regelmäßig – am besten täglich - was dort passiert. Die Google-My-Business-Smartphone-App für unterwegs hilft.

Mit Strategie ans Werk
Wer etwas verkaufen möchte, kommt an Online-Marketing nicht vorbei. Google My Business ist ein Muss für jedes Unternehmen. Denn der Eintrag ist oft das erste, was die Nutzer bei Googeln sehen. Es kostet kein Geld, aber Zeit muss investiert werden. Eine Person sollte verantwortlich sein. Hat Ihr Hofladen einen Eintrag bei Google My Business? Schauen Sie noch heute nach! Wenn ja, besorgen Sie den Verifizierungscode und bringen Sie den Eintrag auf Vordermann. Denn ein schlecht gepflegter Eintrag ist schlechte Werbung. Wenn es noch keinen Eintrag gibt, lassen Sie sich registrieren und nutzen so die Chance der kostenlosen Werbung über Google.

Kontakte

Anne Dirking
Dipl.oec.troph.
Anne Dirking

Allgemeine Weiterbildung, Agrarbüro und EDV

 0581 8073-142

  anne.dirking~lwk-niedersachsen.de


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