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Niedersachsen unterstützt weiterhin betriebliche Ausbildung in der Corona-Krise

Auch im Jahr 2021 unterstützt das Land Niedersachsen die betriebliche Ausbildung. Neu ist eine pauschale Zahlung von 4.000 Euro für Kleinbetriebe, die mindestens einen Ausbildungsvertrag abschließen. Im Einzelnen bestehen folgende Fördermöglichkeiten:

Arbeitsplatz
ArbeitsplatzStockSnap / pixabay.com

 

Entlastung Ausbildungsbetriebe

  • Kleinbetriebe mit einer Beschäftigtenzahl von bis zu zehn, die in den Jahren 2021 oder 2022 mindestens einen Ausbildungsplatz besetzen, erhalten einmalig eine Unterstützung in Höhe von 4.000 Euro. Die Zahlung erfolgt für Ausbildungen mit Beginn frühestens ab dem 01.06.2021.

Bitte beachten: Anträge sind voraussichtlich frühestens ab dem 01.10.2021 und nach Ablauf der Probezeit möglich. Die Fördermittel sind begrenzt.

  • Ausbildungsbetriebe, die im Vergleich zum Durchschnitt der letzten 3 Jahre, einen oder mehrere zusätzliche Ausbildungsplätze schaffen. Ein zusätzlicher Ausbildungsplatz wird mit 2.000 Euro gefördert. Der höchste Schulabschluss des Auszubildenden ist ein Haupt- oder Realschulabschluss.

Detaillierte Angaben zur Entlastung von Ausbildungsbetrieben finden Sie auf der Internetseite der N-Bank.
Produktinformation Entlastung Ausbildungsbetriebe (für Ausbildungen ab 01.06.2021)

 


Mobilitätsprämie für Auszubildende

Auszubildende, die im Jahr 2020 oder 2021 eine Ausbildung beginnen und deren Probezeit bereits abgelaufen ist, können eine einmalige Prämie von 500 Euro bekommen. Voraussetzung ist, dass Wohnung und Ausbildungsstätte mindestens 45 km entfernt liegen bzw. die Fahrzeit zwischen Wohnung und Arbeitsstätte mit dem ÖPNV mindestens eine Stunde beträgt. Antragsberechtigt sind auch Auszubildende, die unter den vorgenannten Voraussetzungen den Wohnort gewechselt haben.

Detaillierte Angaben zur Mobilitätsprämie finden Sie auf der Internetseite der N-Bank.
Produktinformation Mobilitätsprämie Auszubildende

 


Einstellung und Übernahme von Auszubildenden aus Insolvenzbetrieben


Gefördert werden Ausbildungsbetriebe, die einen Auszubildenden aus einem Insolvenzunternehmen übernehmen. Förderfähig sind die Ausgaben für die Ausbildungsvergütung einschließlich der Arbeitgeberanteile der Sozialversicherung. Diese Ausgaben werden in Form von standardisierten Einheitskosten in Höhe von 600 Euro monatlich anerkannt.

Detaiilierte Angaben zur Förderung bei Einstellung und Übernahme von Auszubildenden aus Insolvenzbetrieben finden Sie auf der Internetseite der N-Bank.
Produktinformation Insolvenzazubis

 


Lehrgänge der überbetrieblichen Berufsausbildung

Die Kosten für die Internatsunterbringung und Verpflegung von Lehrgängen der überbetrieblichen Ausbildung, die das niedersächsische Kultusministerium anerkannt hat, werden im Jahr 2021 zusätzlich gefördert. Antragsberechtigt ist der Träger der ÜA-Lehrgänge (= LWK Niedersachsen). Die Förderung wird durch Reduzierung der Kosten an die Betriebe weitergegeben.

Weitere Informationen zur Förderung der Beruflichen Qualifizierung Auszubildender durch Lehrgänge der überbetrieblichen Berufsausbildung (ÜLU) finden Sie auf der Internetseite der N-Bank.
Produktinformation Lehrgänge der überbetrieblichen Berufsausbildung (ÜLU)
 

Alle Förderungen sind bei der Niedersächsischen N-Bank zu beantragen. Dort können auch weitere Auskünfte erfragt werden.

Kontakte


Christa Hallmann-Rosenfeldt

Stellv. Leiterin Fachbereich Aus- und Fortbildung, Landjugend

0441 801-815

christa.hallmann-rosenfeldt~lwk-niedersachsen.de

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