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Direktvermarktungsbetriebe werden mehr

Strukturwandel, Preiskampf, immer höhere Auflagen, mangelnde Wertschätzung, Klimawandel und letzendlich die Corona-Pademie, immer mehr landwirtschaftliche Betriebe haben in den letzten Jahren den Einstieg in die Direktvermarktung oder eine andere Einkommenskombination gewagt. Meist sind es die jungen Betriebsnachfolger*innen, die die neuen Wege gehen, so die Erfahrungen der Spezialberaterinnen für Direktvermarktung, Bauernhofgastronomie, Gästebeherbergung und Freizeitaktivitäten auf den Höfen.

Die offiziellen Zahlen der Landwirtschaftszählung 2020 des Statistischen Bundesamtes zeigen jetzt, dass die Anzahl der Betriebe mit Einkommenskombinationen auch bundesweit stark gestiegen ist.

Hofladenprodukte
 Hofladenprodukte Sabine Hoppe
Mit 2.620 Direktvermarktern liegt Niedersachsen an vierter Stelle im bundesweiten Ranking. Deutschlandweit hatte 22.840 Betriebe laut der Landwirtschaftszählung im Jahr 2020 eine Verarbeitung und Direktvermarktung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen. Die meisten Direktvermarkter haben ihren Betriebssitz in Bayern (5.720 Betriebe), in Baden-Württemberg (4.650 Betriebe) und in Nordrhein-Westfalen (2.890 Betriebe).

Bei der letzten Agrarstrukturerhebung im Jahr 2016 wurden bundesweit noch 10.000 Direktvermarkter, davon in Niedersachsen 1.100 Direktvermarkter, gezählt. Allerdings sind die Zahlen von 2020 mit denen von 2016 nicht ohne Einschränkung vergleichbar. Die Erhebungsmethodik hat sich geändert. 2020 wurden auch Betriebe mit nachgelagertem Gewerbe mitgezählt. Nicht mitgezählt

Verkaufsautomat auf Bauernhof
 Verkaufsautomat auf Bauernhof Sabine Hoppe
wurden sowohl 2016 und 2020 rechtlich selbstständige Gewerbebetriebe (z. B. Tochtergesellschaften), die von landwirtschaftlichen Betrieben zum Zwecke der Direktvermarktung gegründet wurden. Daher liegt die exakte Zahl der direktvermarktenden Betriebe sogar noch höher.

Die Verbraucher wird es freuen, steigt doch die Anzahl der Einkaufsmöglichkeiten für regionale Produkte. Auf der Website Service-vom-Hof der Landwirtschaftskammer Niedersachsen sind sie zu finden. Für Direktvermarkter heißt es jetzt das eigene Profil zu schärfen und die eigenen Stärken und Schwerpunkte deutlich herauszustellen.

Kontakte

Sabine Hoppe
Dipl.oec.troph.
Sabine Hoppe

Direktvermarktung landwirtschaftlicher Produkte

 0441 801-809

  sabine.hoppe~lwk-niedersachsen.de


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