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Grünlandfeldtag 2022 – Endlich wieder in Präsenz treffen, fachlich informieren und diskutieren

Mehr Artenvielfalt, resilientes Grünland, die Etablierung von Leguminosen in Grasbeständen, Spezialtechnik für artenreiches Grünland u.v.m. - sind nur ein Teil von Themen, die beim Grünland-Feldtag am 08. Juni 2022 in Ovelgönne von 10.00 bis 15.00 Uhr vorgestellt werden. Nutzen Sie den Feldtag zum Fachgespräch.

Vielfältige Mischungen
Aspekte des Artenschutzes und der Biodiversität stehen im Rahmen des „Niedersächsischen Weges“ im Fokus. Welche Möglichkeiten es für Futterbaubetriebe gibt, hier aktiv einen Beitrag zu leisten, wird mit den Vorträgen deutlich.Dr. Christine Kalzendorf
Hier finden Sie alle Details zum Grünland Feldtag am 08. Juni 2022 in Ovelgönne


Die Schwerpunkte des Grünlandfeldtages sind ...

... Versuchsrundgang mit Stationen u.a. zu folgenden Fragestellungen

  • Klimawandel und Grünlandresilienz – Arten, Mischungen
  • Niedersächsischer Weg – futterbauliche Aufwertung des Grünlandes
  • Niedersächsischer Weg – naturschutzfachliche Aufwertung mit Regiosaatgut und Mahdsaatgutübertragung
  • Niedersächsischer Weg – NWG & Co.- Regelungen an Gewässern
  • Stickstoffdüngung auf dem Grünland
  • Grünland neu ansäen?
  • Blick in den Boden – Basis zur Ertragssicherheit

... Spezialtechnik der Region zum Thema artenvielfältiges Grünland 

  • Duwock-Unterschneidegerät
  • Messerbalkenmähwerk
  • Erntemaschine Mahdsaatgutübertragung
  • Saattechnik für Blühstreifen an Gewässerkanten
  • Wildtierrettung mittels Drohnenflug
  • Versuchstechnik
  • Futtervollernter (Versuchstechnik)
  • Selbstbau Gülleausbringungstechnik für Parzellenversuche

... Informationen in den Zelten

  • Freiwillige Mischungskontrolle Niedersachsen
  • Saatgutaussteller
  • Grünland – Weiden und Herdenschutz
  • Wiesenvogelschutz und Naturschutzhöfe (Projektarbeit)
  • Biotopverbund (Projektarbeit)


Landwirte sind wichtige im Partner im Naturschutz. Nur im Miteinander zwischen den Akteuren des Natur-, Arten- und Gewässerschutzes auf der einen Seite und der Landwirtschaft auf der anderen Seite lassen sich die notwendigen Herausforderungen  wie sie im „Niedersächsischen Weg“ oder auch in den Perspektiven der „Niedersächsischen Grünlandstrategie“ beschrieben werden, bewältigen.

Die drei Vorträge dienen dazu, die Materie vertiefender zu durchdringen.


Fraederk Meppen (Landwirt im LK Wittmund) verdeutlicht in seinen Ausführungen, wie wichtig ihm ein guter Zustand des Grünlandes, seine Pflege und nachhaltige Grünlandbestände sind. Er blickt nicht nur auf sehr gute Futterwerte seines Grünlandes in den letzten Jahren zurück, sondern auch auf steigende Grundfutterleistungen. Der Einbindung von Leguminosen wie Weiß- oder Rotklee aber auch von tief wurzelnden Kräutern ist aktuell ein Thema, dem er sich auf seinen Flächen widmet. In seinem Vortrag geht er auf die Etablierung, auf die Nutzung aber auch auf den Nutzeffekt ein. Lassen Sie sich von den vielen praktischen Hinweise inspirieren.



Nora Kretzschmar (Fachreferentin Naturschutz der LWK Niedersachsen) macht deutlich, dass oftmals und nahezu unbewusst Bausteine zur Biodiversität im Betrieb bereits umgesetzt werden. Welche weiteren Möglichkeiten es gibt, sich gezielt am Arten- und Naturschutz zu beteiligen, zeigt sie mit ihrem Vortrag auf konkrete und praktische Art und Weise auf. Ein Mitmachen lohnt sich, denn jede bessere Verzahnung zwischen ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekten stärkt die Nachhaltigkeit des jeweiligen Betriebssystems.



Dr. Karsten Padeken (Kreislandwirt der Wesermarsch) gibt einen Einblick in die Zielsetzungen der niedersächsischen Grünlandstrategie und des niedersächsischen Weges.

Mit der Grünlandstrategie wird erkennbar, dass keine andere Landnutzung so multifunktionell aufgestellt ist wie das Grünland. Die Erhaltung des Grünlandes liegt somit auch im politischen Interesse. Dabei wird hervorgehoben, dass Grünland nur durch seine Nutzung erhalten bleibt. Diese Denkausrichtung zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Werk der niedersächsischen Grünlandstrategie.

Im Rahmen des Niedersächsischen Weges macht Dr. Padeken deutlich, dass das Grünland hiervon besonders stark betroffen ist. Das Besondere der Vereinbarung „Niedersächsischer Weg“ ist, dass sich im Vorfeld sowohl die Landwirtschaft als auch die Naturschutzverbände mit der Landesregierung zusammengesetzt haben. So war es möglich, dass jeder seine Positionen und Betroffenheit im Vorfeld darstellen konnte und ein möglichst gemeinsamer Nenner erarbeitet wurde. „Es kommt hierbei natürlich zu Einschränkungen, aber es ist bundesweit zum ersten Mal ein individueller Pflichtausgleich für Naturschutzmaßnahmen verankert wurden.“, so das Statement von Dr. Padeken.

Kontakte

Dr. Christine Kalzendorf

Beraterin Grünland, mehrj. Ackerfutterbau und Futterkonservierung

 0441 801-428

  christine.kalzendorf~lwk-niedersachsen.de


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