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​​​​​​​Kampf gegen Blutkrebs: Beschäftigte der Landwirtschaftskammer lassen sich typisieren

Webcode: 01040984 Stand: 05.09.2022

Kammer unterstützt DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) anlässlich ihrer Personalversammlung in der Weser-Ems-Halle in Oldenburg

Am Stand von Heinrich Schrand (v.l.), Vertreter des Oldenburger DKMS-Stützpunktes, nahmen die Kammer-Beschäftigten Jonas Schmitz, Nika Lüpsen und Katrin Wald einen Wangenabstrich, nachdem sie sich online bei der DKMS registriert hatten.
Am Stand von Heinrich Schrand (v.l.), Vertreter des Oldenburger DKMS-Stützpunktes, nahmen die Kammer-Beschäftigten Jonas Schmitz, Nika Lüpsen und Katrin Wald einen Wangenabstrich, nachdem sie sich online bei der DKMS registriert hatten.Axel Blees
Oldenburg – An die Stäbchen, fertig – los! Um an Blutkrebs erkrankte Menschen zu unterstützen, ihnen vielleicht sogar die Heilungschance geben zu können, haben sich 31 Beschäftigte der Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK) am Mittwoch, 31. August 2022, im Rahmen der jährlich stattfindenden Personalversammlung bei der DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) als potenzielle Stammzellspender*innen registriert.

„Ich wollte das schon länger mal machen“, sagte Katrin Wald, Mitarbeiterin des Fachbereichs Personal, während sie zunächst ihre Daten am Handy online bei der DKMS registrierte. Auch für ihren Kollegen Jonas Schmitz stand sofort fest, dass er einen Wangenabstrich zur Bestimmung seiner Gewebemerkmale machen wird, „wenn man schon mal die Chance hat, sich so einfach zu registrieren!“ „Toll, dass die Kammer das unterstützt“, fand auch Nika Lüpsen von der Bewilligungsstelle Oldenburg.

Die LWK unterstützte die Aktion finanziell – schließlich kostet jede Typisierung 40 Euro. Doch auch viele derjenigen, die entweder bereits bei der DKMS registriert sind oder aufgrund ihres Alters (ab 55 Jahren) nicht mehr als Stammzellspender*in infrage kommen, nutzten bei der Kammerversammlung in der Oldenburger Weser-Ems-Halle die Gelegenheit, der gemeinnützigen Organisation am Stand von Heinrich Schrand, Vertreter des Oldenburger DKMS-Stützpunktes und Mitarbeiter des Pius-Hospitals, eine Geldspende zukommen zu lassen.

„Es lag uns sehr am Herzen, so eine Aktion wieder zu unterstützen“, sagte Thorsten Borm, Vorsitzender des Personalrats der LWK. Schon vor zehn Jahren hatte die Kammer im Rahmen ihrer Personalversammlung zusammen mit der DKMS eine Registrierungsaktion angeboten: Damals ließen sich 48 Beschäftigte in die Kartei aufnehmen.

Über die DKMS und die Stammzellspende

Die DKMS hat sich als internationale gemeinnützige Organisation dem Kampf gegen Blutkrebs verschrieben. Sie wurde 1991 in Deutschland von Dr. Peter Harf gegründet. Mit mehr als 11 Millionen registrierten Spender*innen ist es durch die Vermittlung von Stammzellspenden weltweit bereits 100.000 Mal gelungen, Menschen eine zweite Lebenschance zu geben. Inzwischen spenden täglich 21 DKMS-Spender*innen Stammzellen für Blutkrebspatient*innen in der ganzen Welt.

Sollten die eigenen Gewebemerkmale mit denen einer an Blutkrebs erkrankten Person übereinstimmen, folgen weitere Tests und eine eingehende Untersuchung. Es gibt zwei Methoden, Stammzellen zu spenden:
1. Bei der peripheren Stammzellentnahme werden die Stammzellen aus dem Blut gewonnen (Apherese). Hierzu wird ein venöser Zugang in beide Armvenen gelegt, ähnlich der Blutspende.
2. Bei einer Knochenmarkentnahme wird aus dem Beckenkamm ca. ein Liter Knochenmark-Blutgemisch entnommen.

 


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