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Beratung für die Produktion auf belasteten Standorten – Dioxine und Furane in der Elbtalaue

Webcode: 01042464

Die Böden der Überschwemmungsflächen der Elbe weisen zum Teil hohe Schadstoffgehalte auf. Insbesondere Dioxine und Furane (PCDD/F) sind hier von Bedeutung. Ursächlich ist die anhaltende Ablagerung von belasteten Sedimenten im Überschwemmungsbereich der Elbe. Es gelten besondere Anforderungen an die gute fachliche Praxis für die Bewirtschaftung von Grünlandflächen im niedersächsischen Deichvorland der Elbe.

Grüne Landschaft mit einem Fluss, Bäumen und einigen Gebäuden im Hintergrund unter blauem Himmel.
Elbe bei HitzackerDieter Kudelka
Landwirtschaftliche Betriebsleiter*Innen sind verpflichtet, eigenverantwortlich die Einhaltung von Schadstoffhöchstgehalten (Grenzwerten) in den von ihnen produzierten Lebens- und Futtermitteln nach Futter- und Lebensmittelrecht sicherzustellen.

Bei der Produktion von Futtermitteln auf Flächen im Deichvorland der Elbe sind zur Vermeidung von Schadstoffeinträgen und zur Minimierung des Risikos für Höchstgehaltsüberschreitungen Maßnahmen zur verschmutzungsarmen Ernte anzuwenden und besondere Anforderungen an die Beweidung zu beachten. Vorgaben der guten fachlichen Praxis in diesem Zusammenhang beinhaltet das Merkblatt: "Bewirtschaftung von Grünlandflächen im Deichvorland der Elbe in Niedersachsen". Die Beratung zum Thema „Dioxin/Furan-Belastung“ in der Elbtalaue erfolgt ausgehend von der Bezirksstelle Uelzen.

Wie läuft die Beratung ab?

Die Beratung erfolgt kostenlos und individuell, telefonisch oder vor Ort auf Ihrem Betrieb. Setzen Sie sich dafür gerne mit uns in Verbindung. Für belastete Standorte in Niedersachsen stellt die Landwirtschaftskammer außerdem standort- und nutzungsdifferenzierte Bewirtschaftungsempfehlungen in Form von Merkblättern zur Verfügung, die regelmäßig aktualisiert werden.

Hier finden Sie eine Übersicht der aktuellen Merkblätter und Veröffentlichungen.