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Jahr der Frauen in der Landwirtschaft – drei Fragen an Joana Janssen

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Im Rahmen der Kampagne zum Jahr der Frauen in der Landwirtschaft stellt die Landwirtschaftskammer Niedersachsen 12 Frauen vor, die für alle aktiven Frauen in der Landwirtschaft stehen. Heute im Gespräch: Joana Janssen, Auszubildende aus Marz, Neuharlingersiel. Landwirtschaft ist für sie nicht nur ein Beruf, sondern eine Leidenschaft und ein Teil ihrer Identität.

Was hat Sie ursprünglich in die Landwirtschaft geführt - und was begeistert Sie bis heute daran?
Internationales Jahr der Frauen in der Landwirtschaft - drei Fragen an Joana Janssen
Drei Fragen an Joana JanssenHenning Stauch / Fotograf, bearbeitet von Lea Vernholz

Ich bin in und mit der Landwirtschaft groß geworden. Deshalb konnte ich mich auch schon früh für die Arbeiten rund um den Betrieb begeistern. Ich übernehme gerne Verantwortung für unsere Tiere und wachse an den Aufgaben und Herausforderungen, die dieser Beruf mit sich bringt. Diese Berufung ist so abwechslungsreich wie kaum eine andere – und genau das gefällt mir so sehr.

Woran machen Sie ihren persönlichen Erfolg fest - und was hat Ihnen auf Ihrem Weg besonders geholfen?

Ich bin sehr ehrgeizig und zielstrebig, was nicht immer leicht ist, weil ich das, was ich mir in den Kopf setze, auch erreichen möchte. Das klappt nicht immer, und das ist vollkommen in Ordnung. Wichtig ist nur, dass man weitermacht und sich nicht von seinen Zielen abbringen lässt. Ich nehme gerne neue Herausforderungen an und versuche, über mich hinauszuwachsen und jeden Tag ein Stückchen besser zu werden.

Welchen Tipp möchten Sie anderen Frauen mit auf den Weg geben, die in der Landwirtschaft ihren eigenen Weg gehen wollen?

Anderen Frauen möchte ich mit auf den Weg geben, den Mut zu haben, ihre Ziele und Träume zu verfolgen. Oft steckt mehr in einem, als man selbst glaubt. Frauen leisten einen wichtigen Beitrag zur Landwirtschaft – sei es direkt im Stall oder im Hintergrund. Sie planen, organisieren und übernehmen Verantwortung. Meiner Meinung nach sind sie mit ihrem Wissen, ihrem Engagement und ihrer Empathie, beispielsweise im Umgang mit Tieren, unverzichtbar. Sie können viel bewegen und Großes bewirken.