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Zwischenfrucht-Feldtag

Webcode: 33008059
Datum/Uhrzeit:
12.10.2022 (10:00 - 16:00 Uhr)

Anmeldeschluss:
10.10.2022
Freie Plätze:
37

Projektfeldtag THG ZWIFRU

Gezielt ausgewählt und rechtzeitig etabliert können Zwischenfrüchte im Herbst erhebliche Mengen Stickstoff aufnehmen. Damit sind sie in der Lage, N-Auswaschungen deutlich zu reduzieren, insbesondere nach Kulturen, bei denen mit erhöhten Nmin- Mengen zum Beginn der Sickerwasserperiode zu rechnen ist.

Die Verringerung der Nitratverfügbarkeit im Winter kann dazu beitragen, wintertypische Lachgasemissionen zu vermeiden. Allerdings zieht der Zwischenfruchtanbau selbst direkte Lachgasemissionen nach sich. Es ist besonders wichtig, dass die erneute Freisetzung des in den Zwischenfrüchten gebundenen Stickstoffs in den Folgekulturen gut abgeschätzt und in der Düngeempfehlung berücksichtigt werden kann. Gelingt dies, können durch angepasste Düngung weitere Treibhausgasemissionen eingespart werden.

Dieser Themenkomplex wurde in einem Projektverbund unter Koordination der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel zusammen mit der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, dem Thünen-Institut, dem Institut für Zuckerrübenforschung, der Georg-August-Universität Göttingen, der Universität Hohenheim und P. H. Petersen Saatzucht Lundsgaard bearbeitet.

Die Ergebnisse werden im Rahmen des Feldtages vorgestellt. Die Veranstaltung gliedert sich in einen Vortragsteil und einen Feldrundgang.

Programmüberblick Vortragsteil (Anmeldung erforderlich)
Mehrzweckhalle Burgstemmen, Bethelner Straße (Koordinaten 52.142222, 9.775805
)

Beginn 10:00 Uhr

Begrüßung und Moderation
Annette Hoffmann, 
Landwirtschaftskammer Niedersachsen

THG-Emissionen im Pflanzenbau – Verlustpfade und Optimierungspotential
Dr. Insa Kühling, 
Christian-Albrecht-Universität zu Kiel

Zwischenfrüchte mit vielfältigem Nutzen
Michaela Schlathölter, 
Saatzucht Petersen, Lundsgaard

Humusaufbau durch Zwischenfruchtanbau – Modellierung regionalspezifischer Humusanreicherungspotentiale
Dr.-Ing. René Dechow, 
Thünen-Institut Braunschweig

Wieviel Stickstoff können Zwischenfrüchte nachliefern?
Dr. Heinz-Josef Koch, 
Institut für Zuckerrübenforschung, Göttingen

Nitratauswaschung und klimarelevante Lachgasemissionen – können Zwischenfrüchte beides mindern?
Prof. Dr. Klaus Dittert, 
Georg-August-Universität Göttingen

Wirtschaftlichkeit von Zwischenfrüchten – Eine Bewertung auf Betriebsebene
Marilena Reinhard-Kolempas, 
Landwirtschaftskammer Niedersachsen

Abschlussdiskussion

12:00 Uhr Mittagsimbiss und Wechsel zum Versuchsfeld

Programmüberblick: Feldrundgang (ohne Anmeldung)
Versuchsstation Poppenburg, Reichsstraße 38, 31171 Burgstemmen (Koordinaten
52.142511, 9.775861)

13:30 - 16:00 Uhr

Station 1              Zwischenfrucht im Fokus, u. a.

  • Aussaattermine
  • Einzelkomponenten und Mischungen
  • Einsatz von Leguminosen
  • Abfrierverhalten und Beseitigung von Zwischenfrüchten (mit Poster)

Station 2              Untersaaten im Raps

Station 3              Wasserschutz-Fruchtfolgeversuch

Kosten

Die Teilnahme ist kostenfrei

Veranstaltungsort

Versuchsstation Poppenburg
Reichsstraße 38
31171 Nordstemmen
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Ansprechpartner/in

Annette Hoffmann
Dipl.-Ing. agr.
Annette Hoffmann

Fachbereich Pflanzenbau

0511 3665-4446

annette.hoffmann~lwk-niedersachsen.de