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Landesbischof Meister informiert sich über moderne Tierhaltung

Landesbischof Meister informiert sich über moderne Tierhaltung

Der Landesbischof der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, Ralf Meister, hat am 17. August 2016 das Landwirtschaftliche Bildungszentrum (LBZ) in Echem besucht, um sich über moderne Rinder- und Schweinehaltung zu informieren. Begleitet wurde er von Landessuperintendent Dieter Rathing, Superintendent Christian Cordes vom Kirchenkreis Bleckede und der Pastorin Ricarda Rabe vom kirchlichen Dienst auf dem Lande. Landesbischof Meister zeigte sich beeindruckt von dem Besuch, den er als „lange geplant und viel zu kurz“ bezeichnete. „In Echem ist es gut gelungen, die heutige Landwirtschaft abzubilden und gleichzeitig Perspektiven aufzuzeigen, wie sie sich praktisch und theoretisch weiterentwickeln kann“, sagte der Bischof am Ende seines Besuches. Zuvor hatte er die modernen Stallungen von Rindern und Schweinen in konventioneller und ökologischer Haltung besichtigt und von dem stellvertretenden Leiter des LBZ, Dr. Uwe Clar, erklärt bekommen. Kammerdirektor Hans-Joachim Harms hatte in seiner Begrüßung die noch junge Geschichte der vor einem Jahr eröffneten Bildungsstätte geschildert sowie deren Aufgaben erläutert. Gegenüber den Kirchenvertretern hob er das Ziel hervor, allen gesellschaftlichen Gruppierungen die Möglichkeit zu geben, sich in Echem über moderne Landwirtschaft zu informieren. Dabei könne die Kirche, mit der man bereits jetzt gut zusammenarbeiten würde, behilflich sein. „Wir pflegen gute Kontakte zur Kirche, die ein wichtiger Mittler ist, wenn es darum geht, Landwirtschaft und Gesellschaft wieder enger zusammenzuführen“, so der Kammerdirektor. Den guten und intensiven Kontakt zwischen Kirche und LBZ präzisierte deren Geschäftsführerin, Martina Wojahn: „Seit 2012 gestalten wir gemeinsam das Erntedankfest, das in einer tollen Kooperation gestaltet wird.“ Außerdem fänden seit dieser Zeit jedes Jahr Konfirmandenfreizeiten statt, wo junge Menschen ein Wochenende in Echem verbringen und ihrem Alter gemäß über moderne Tierhaltung unterrichtet werden. Alle Seiten waren sich am Ende des dreieinhalbstündigen Besuches einig, den intensiven Kontakt fortzuführen und zu pflegen. Landesbischof Meister versprach, den Besuch zu wiederholen.