Landwirtschaftskammer Niedersachsen

Maissilierung: So senken Sie Verluste
Das Vegetationsjahr 2026 stellt die Futterbauer/-innen erneut vor Herausforderungen, denn die Trockenheit wirkt sich auch auf die ansonsten hitzetoleranten Maispflanzen aus. Bei der Maissilagebereitung gilt es, die unterschiedlichen Situationen der Reifeentwicklung zu berücksichtigen. Hier geht es zu den Details:

Maisbestände entwickeln sich durch Trockenheit unterschiedlich
Die jüngsten Niederschläge haben die Wassermangelsituation in vielen Maisbeständen ein wenig entspannt. Pflanzen, deren Stoffwechsel bereits weitgehend zum Stillstand gekommene war, setzen nun die Stärkeeinlagerung fort. Bestände sollten genau beobachtet werden, um den richtigen Erntezeitpunkt zu finden.

Ernte-Pressekonferenz am 3. September in Hannover
Kammerpräsident Gerhard Schwetje sowie Markt- und Pflanzenbau-Fachleute informieren Medienvertreter/-innen umfassend darüber, wie sich die Kulturen seit vergangenem Herbst entwickelt haben und mit welchen Bedingungen die Betriebe bei der Vermarktung ihrer Lebens- und Futtermittel rechnen müssen.
Veranstaltungen

Landwirtschaftskammer zeigt Lösungsansätze für aktuelle Herausforderungen im Hackfruchtanbau
Die Schilf-Glasflügelzikade, die Reduzierung von Pflanzenschutzmitteln sowie wirtschaftlich tragfähige Anbausysteme stehen im Mittelpunkt des Messeauftritts der Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK) auf der PotatoEurope und der parallel stattfindenden SugarBeet Expo am 9. und 10. September 2026 auf dem Rittergut-Gestorf I bei Springe (Region Hannover).

Verlässliche Ausbildung seit fast 80 Jahren
Für seine besonders verlässliche Ausbildung wurde die Baumschule zu Jeddeloh Pflanzen in Jeddeloh vom Niedersächsischen Kultusministerium ausgezeichnet. Das Unternehmen erhielt die Auszeichnung in der Kategorie „Land- und Hauswirtschaft“. Der Betrieb bildet seit inzwischen fast 80 Jahren erfolgreich junge Menschen aus.

Zahlungsfähigkeit sichern durch vorausschauende Vermarktung und Risikomanagement
Liquiditätsengpässe kündigen sich – ähnlich wie gesundheitliche Symptome – frühzeitig an. Für Ackerbau- wie Veredlungsbetriebe gilt gleichermaßen: Warnsignale müssen rechtzeitig erkannt und geeignete Maßnahmen eingeleitet werden. Voraussetzung hierfür sind eine zeitnahe Buchführung und die laufende Kontrolle zentraler Liquiditätskennzahlen.








