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Lebensmittel bevorraten für den Notfall - sicher ist sicher

Wer denkt heutzutage noch daran, einen persönlichen Vorrat mit Lebensmitteln für Krisenzeiten anzulegen? Doch für eine Reserve zu sorgen, hat gute Gründe. Wie diesen Winter gesehen, können bereits vereiste oder verschneite Straßen ganze Ortschaften von der Versorgung abschneiden. Auch Hochwasser, der Ausbruch von Tierseuchen oder Unfälle in großtechnischen Anlagen stellen denkbare Gefahrensituationen dar, die zu Engpässen in der Lebensmittelversorgung führen können.

Verschieden gefüllte Weckgläser
Sich einen Nahrungsmittelvorrat anzulegen, der einen Zeitraum von 14 Tagen überbrücken kann, ist daher äußerst ratsam und außerdem praktisch zugleich. Denn Vorratshaltung spart Zeit und Geld und macht unabhängig von Ladenöffnungszeiten.

 



Was ist alles zu bedenken?
 

  • Prüfen Sie, ob ausreichend Platz zur Lagerung von Vorräten zur Verfügung steht. Speisekammer, Keller oder Regale in der Garage können als Lagermöglichkeit dienen. 
  • Bevorraten Sie nur Lebensmittel und Getränke, die lange haltbar sind und den Geschmackvorlieben der Familie entsprechen. Trockenvorräte wie z.B.  Reis, Nudeln, Haferflocken, Knäckebrot und Zweiback eignen sich besonders als Notreserve. Aber auch Obst- und Gemüsekonserven Fleisch- und Wurstkonserven und Fertiggerichte sollten bevorratet werden.
  • Im Katastrophenfall kann es zu Störungen Wasserversorgung kommen. Ein ausreichender Vorrat an Wasser zum Trinken und Kochen ist daher der wichtigste Bestandteil des Notvorrats. Mineralwasser, Fruchtsäfte und H-Milch sind lange haltbar und können helfen, den Bedarf zu decken. 
  • Lagern Sie Ihre Vorräte möglichst kühl, dunkel und trocken. Achten Sie darauf, dass die Verpackungen nicht beschädigt sind. 
  • Denken Sie daran, dass es im Notfall zum Energieausfall kommen kann. Kühlgeräte Herd und Heizung funktionieren dann nicht mehr. Bevorraten Sie sich daher mit Lebensmitteln, die man auch kalt essen kann und sorgen Sie für eine alternative Kochgelegenheit, wie z.B. einen Campingkocher.
  • Kerzen, Streichhölzer, Taschenlampen und Batterien sollten ebenso wie ein batteriebetriebenes Radio in greifbarer Nähe sein.
  • Auch eine gut sortierte Hausapotheke ist in Krisenzeiten unerlässlich. Pflaster, Mull-Kompressen und Verbände gehören genauso wie Schmerzmittel oder Mittel gegen Magen-Darmbeschwerden dazu. 
  • Unter Umständen kann es möglich sein, dass längere Zeit keine Abfallbeseitigung möglich ist. Sorgen Sie vor und bevorraten sie ausreichend Müllbeutel. 

Weitere Informationen zum Thema Notfallsorge erhalten Sie unter www.ernaehrungsvorsorge.de und beim Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung www.ml-niedersachsen.de 


Kontakt:
Iris Kracke
Inspektor-Anwärterin für den gehobenen ländlich-hauswirtschaftlichen Dienst
E-Mail:
Karin Nichter-Wolgast
Verbraucherinformation, Lebensmittelqualität, Ernährung
Telefon: 0441 801-818
Telefax: 0441 801-819
E-Mail:


Stand: 11.03.2010