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Der Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR) spricht sich gegen eine Zertifizierung öffentlicher Waldflächen nach den derzeitigen Kriterien des FSC-Zertifizierungssystems aus. Insbesondere das Referenzflächenprinzip, mit dem auf 5 % der Waldflächen dauerhaft jegliche forstliche Bewirtschaftung unterbunden wird, ist für die Sicherung der vielfältigen gesellschaftlichen Aufgaben, wie z. B. die Biotopfunktion, die Rohstoffversorgung, die Erholungsfunktion und die Klimaschutzfunktion nicht geeignet.
Stand: 09.02.2010
Erfreuliche Nachrichten aus dem Wald: „Der Kronenzustand fast aller Baumarten in Deutschland, darunter Fichten, Kiefern und Eichen, hat sich verbessert“, sagte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner bei der Bekanntgabe der Waldzustandserhebung für das Jahr 2009 am Freitag in Berlin. So waren 36 Prozent der Bäume ohne Verlichtung. Im Vorjahr lag die Zahl noch bei 31 Prozent. Allein der Kronenzustand vieler Buchen habe sich stark verschlechtert, was vor allem auf den Fruchtbehang zurückzuführen ist.
Stand: 26.01.2010
Die allgemeinen Wirtschaftsprognosen für 2010 werden von den bewertenden Institutionen unterschiedlich beurteilt. Übereinstimmend deuten die Einschätzungen aber auf die Überwindung der Wirtschaftskrise, verbunden mit einem leichten Wachstum, hin. Die Entwicklungen innerhalb der Forst - und Holzwirtschaft werden überwiegend mit einem größeren Optimismus gesehen. Zur Baukonjunktur wird für die USA eine leichte Verbesserung für 2010 prognostiziert. In Europa wird eine Erholung der Bauwirtschaft nicht vor 2011 erwartet. Auf den asiatischen Baumärkten herrscht eine starke Dynamik. Die staatlichen Konjunkturprogramme schaffen weiterhin Luft. Die Wohnungsbauzahlen in Deutschland sind unverändert niedrig und weiter sinkend. Dagegen spielen Instandhaltung- und Sanierungsmaßnahmen weiter eine entscheidende Rolle.
Stand: 21.01.2010
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) greift zum wiederholten Mal die Deutsche Forstwirtschaft an und kritisiert die multifunktionale und nachhaltige Waldbewirtschaftung. Der BUND versucht die hohen Standards der Forstwirtschaft spendenwirksam zu diskreditieren. Die aufgestellten Forderungen des BUND beschränken die Funktionen des Waldes auf die CO2-Speicherleistung und die Biodiversität im Wald. Dies ist sowohl aus wissenschaftlicher Sicht als auch aus politischer Sicht zu einseitig und oftmals nicht zutreffend. „In der folgenden Darstellung nehme ich als Präsident des Deutschen Forstwirtschaftsrates Stellung zu den Vorwürfen. Ich werde anhand von Fakten die Ideologien des BUND widerlegen“, so der DFWR-Präsident Georg Schirmbeck, MdB.
Stand: 18.12.2009
Der Energieverbrauch wächst – in Europa und in der Welt. Riesige ungenutzte Biomasseressourcen können helfen, diesen Bedarf zu decken, und entsprechend wächst das Interesse an Bioenergie. Die Veränderungen machen es erforderlich, ein Gleichgewicht zwischen Bioenergienutzung, Lebensmittelproduktion und stofflicher Holzerzeugung herzustellen.
Stand: 11.12.2009