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Ausbildungsvertrag Gärtner/in und Werker/in im Gartenbau

Alle wichtigen Unterlagen und Informationen rund um den Ausbildungsvertrag im Gartenbau. Mit Ausfüllhinweisen, Empfehlungen zum idealen Einstellungstermin, den aktuellen Ausbildungsvergütungen und dem betrieblichen Ausbildungsplan.

 


Vertrag ist Vertrag

Der Ausbildungsvertrag regelt Beginn und Ende der Ausbildung, die vereinbarte Wochen- und Tagesarbeitszeit, die Dauer der Probezeit und die Urlaubsansprüche. Hier wird auch festgelegt, wer als Ausbilder benannt ist, wie hoch die Ausbildungsvergütung ist und welche Pflichten vom Betrieb und vom Auszubildenden zu erfüllen sind. Damit für beide Vertragspartner alles Wesentliche schriftlich festgehalten ist. Der Ausbildungsvertrag wird bei der Landwirtschaftskammer eingetragen. Erst dann ist das Ausbildungsverhältnis offiziell.

Ausbildungsvertrag (PDF, 1331 KB)
Hinweise zum Ausbildungsvertrag  (PDF, 110 KB)
Zusatzvereinbarung zum Ausbildungsvertrag (PDF, 5 KB)

 


 

Ausbildungsvergütung

aktuelle Ausbildungsvergütung Garten- und Landschaftsbau (PDF, 92 KB)
aktuelle Ausbildungsvergütung Produktionsgartenbau und Friedhofsgärtnerei (PDF, 62 KB)

aktuelle Ausbildungsvergütung öffentlicher Dienst (wird in Kürze eingestellt)

 


 

Ausbildungspläne Gärtner/in

Der betriebliche Ausbildungsplan ist die Planungsgrundlage für den Ablauf der Ausbildung. Er gehört zum Ausbildungsvertrag und ist regelmäßig gemeinsam zwischen dem Ausbilder und dem Auszubildenden zu besprechen und fortlaufend auszufüllen. Der Plan ist dem Berichtsheft beizulegen.

 

Ausbildungspläne Werker/in im Gartenbau 

 


 

Regelausbildung oder verkürzte Ausbildung?

Die reguläre Ausbildungszeit beträgt im Gartenbau 3 Jahre.

Eine vertraglich festgelegte Verkürzung der Ausbildung auf 2 Jahre ist möglich, wenn der/die Auszubildende das Abitur, die Fachhochschulreife, die Einjährige Berufsfachschule (BFS)oder bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anderen Beruf hat. Wenn der Ausbildungsvertrag auf 2 Jahre abgeschlossen werden soll, ist den Vertragsunterlagen ein entsprechender Nachweis beizulegen (Kopie Schulabschlusszeugnis oder Abschlusszeugnis der Berufsausbildung).

 


 

Erstuntersuchung - Besonderheit bei minderjährigen Auszubildenden

Bei jugendlichen Auszubildenden ist vor dem Ausbildungsbeginn eine ärztliche Erstuntersuchung gemäß §32 Jugendarbeitsschutzgesetz erforderlich. Die Bescheinigung über die erfolgte Untersuchung gehört mit zu den einzureichenden Vertragsunterlagen.

Die Untersuchung wird unter anderem vom Hausarzt durchgeführt. Die Kosten dafür trägt das Land. Der Ausbildungsbetrieb darf den Jugendlichen nur ausbilden, wenn er/sie innerhalb der letzen 14 Monate untersucht wurde. Ein Jahr nach Ausbildungsbeginn ist bei Minderjährigen eine Nachuntersuchung notwendig.

 


 

Einstellungstermine/Termin der Abschlussprüfung

Bei der Festlegung des Vertragsbeginns sollten Sie bereits an den Termin der Abschlussprüfung denken. Laut Berufsbildungsgesetz darf die Abschlussprüfung nämlich  maximal 2 Monate vor dem Ende der vertraglichen Ausbildungszeit liegen (§ 43 (1) BBiG). Da Abschlussprüfungen jeweils im Januar/Februar und vor bzw. nach den Sommerferien erfolgen, sollte der Einstellungstermin auf den optimalen Prüfungstermin abgestimmt werden. Siehe auch: Empfohlene Einstellungstermine (PDF, 30 KB).

Beispiele:

  • Bei einem Vertragsbeginn im August, kann die Prüfung des Auszubildenden frühestens im Juni des letzten Ausbildungsjahres erfolgen.
  • Für "Späteinsteiger" (Vertragsbeginn bis Oktober) wird bei Bedarf ein Prüfungstermin im August/September angeboten.
  • Liegt der Ausbildungsbeginn im Frühjahr sollte nach Möglichkeit der 1. März gewählt werden. Dann erfolgt die Abschlussprüfung im Januar und Februar.

 


 

Alle Unterlagen komplett?

O  Vertrag vollständig ausgefüllt
O  Unterschriften aller Vertragspartner (bei Minderjährigen Unterschrift der Eltern)
O  Angaben zur Berufsbildungsstatistik
O  Ärztliche Bescheinigung Erstuntersuchung (nur bei Jugendlichen unter 18)
O  Kopie Entlassungszeugnis der zuletzt besuchten allgemeinbildenden Schule
O  Kopie Abschlusszeugnis der Berufsfachschule (falls besucht)
O  Nachweise für eine verkürzte Ausbildung  
    (Abitur, Fachhochschulreife, bereits abgeschlossene Erstausbildung, ...)

 

Dann Vertrag per Post an

Landwirtschaftskammer Niedersachsen
Geschäftsbereich Gartenbau
Fachbereich 5.4, Frau Fischer
Hogen Kamp 51

26160 Bad Zwischenahn

 

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Kontakt:
Ingeborg Fischer
Berufsbildung im Gartenbau
Telefon: 04403 9796-19
Telefax: 04403 9796-61
E-Mail: