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Pferdewirt: Beendigung der Ausbildung, Kündigungsregelungen


Normalerweise endet die Ausbildungszeit mit dem Bestehen der Abschlussprüfung. Besteht der Auszubildende die Abschlussprüfung nicht, so verlängert sich das Berufsausbildungsverhältnis auf sein Verlangen bis zur nächstmöglichen Wiederholungsprüfung, höchstens um ein Jahr.

Während der Probezeit (wählbar von 1 - 4 Monate) kann das Berufsausbildungsverhältnis ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist und ohne Angabe von Gründen von beiden Vertragsparteien gekündigt werden.

Nach der Probezeit kann das Berufsausbildungsverhältnis gekündigt werden, wenn der Auszubildende die Berufsausbildung aufgeben oder sich für eine andere Berufstätigkeit ausbilden lassen will (Hier gilt eine vierwöchige Kündigungsfrist).

Außerdem kann das Ausbildungsverhältnis aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist beendet werden. Ein wichtiger Grund liegt nur dann vor, wenn die Fortsetzung des Ausbildungsverhältnisses nach Recht und Billigkeit nicht mehr zugemutet werden kann.

Nur eine schriftliche Kündigung ist rechtswirksam. Wenn sich die Vertragspartner einig sind, kann eine Aufhebung des Ausbildungsvertrages im gegenseitigen Einvernehmen erfolgen (Aufhebungsvertrag).

Weitere Hinweise zur Kündigung enthält § 7 des Berufsausbildungsvertrages.

 


Ausbildungsberatung:
Udo Meyer: Hannover
Peter Schwenker: Weser-Ems


Kontakt:
Peter Schwenker
Berater Berufsbildung Pferdewirt/in, Tierwirt/in
Telefon: 0441 801-203
Telefax: 0441 801-204
E-Mail:
Udo Meyer
Ausbildungsberater Ausbildungsberatung und Meisterfortbildung im Beruf Pferdewirt/in
Telefon: 0511 3665-1462
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