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Landwirtschaftliches Studium

Das Landwirtschaftliche Studium an einer Universität oder Fachhochschule wird von zahlreichen jungen Leuten dazu genutzt, sich qualifiziert auf Tätigkeiten im landwirtschaftlichen Forschungs- und Entwicklungsbereich, in der Verwaltung oder sonstigen  Dienstleistungsbereichen vorzubereiten. Für ausgebildete Fachkräfte Agrarservice eröffnet das Studium hervorragende Perspektiven im Bereich der Landtechnik-Branche.

Die Zugangsvoraussetzungen zum Studium unterscheiden sich an den verschiedenen Fachhochschulen und Universitäten. In Niedersachsen kann man Landwirtschaft an der Fachhochschule Osnabrück (www.hs-osnabrueck.de) sowie an der Universität Göttingen (www.uni-goettingen.de) studieren. Eine Übersicht über weitere Studienorte kann über die Internetadresse www.studienwahl.de abgerufen werden. Empfehlenswert vor Einstieg in das Studium ist eine Berufsausbildung, mindestens aber ein einjähriges Praktikum mit anschließender Praktikantenprüfung.

Innerhalb des Studiums bestehen zahlreiche Vertiefungs- und Spezialisierungsmöglichkeiten, u. a. auch in Richtung Agrartechnik. Das Studium wird seit einigen Jahren verstärkt in Modulform abgewickelt, so dass ein Wechsel zwischen verschiedenen Studienorten leichter möglich ist. An den meisten Studienstandorten werden mittlerweile die international anerkannten Abschlüsse "Bachelor" und "Master" vermittelt. Die bisherigen Abschlüsse "Dipl.-ing. FH" (Fachhochschulreife) und "Dipl.-ing. agr." sind weitgehend ausgelaufen.

Duale Studienangebote

Ziel dualer Studienangebote ist es, während des Studiums einen Einblick in das Berufsleben zu erhalten und durch parallele Abwicklung von Ausbildung und Studium Zeit einszusparen. Bei Teilnahme an dualen Studienprogrammen erwerben Studierende in rund 4,5 Jahren sowohl den Ausbildungsabschluss der jeweiligen Fachrichtung als auch den Bachelor-Abschluss. Dies bedeutet gegenüber dem "klassischen" Ausbildungsweg eine Verkürzung von etwa einem Jahr.
Seit einigen Jahren werden duale Studienangebote in mehreren Bundesländern auch für den Bereich Landwirtschaft angeboten. Einen Überblick über die aktuellen Möglichkeiten finden Sie über den Bildungsserver Agrar.

 Nach Beendigung des Studiums sind in der Regel weitere Qualifikationsmaßnahmen für die konkreten Arbeitsfelder (z. B. Vorbereitungsdienste, Traineeprogramme) erforderlich.


Kontakt:
Richard Didam
Aus- und Fortbildung, Landjugend
Telefon: 0441 801-317
Telefax: 0441 801-204
E-Mail:
Jens Martens
Aus- und Fortbildung, Landjugend
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Telefax: 0441 801-204
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