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Masthähnchenfütterung – Einfluss einer Proteinreduzierung auf Schlachtkörpermerkmale und Geschlechtsdimorphismus

Nicht erst mit dem Tierschutzplan Niedersachsen steht die konventionelle Hähnchenmast im Fokus der Öffentlichkeit. Kritisiert werden Besatzdichten, unzureichende Beschäftigungsmöglichkeiten der Tiere, die Herdengröße in den Stallanlagen und das enorme Leistungsvermögen.

 

Darüber hinaus werden Emissionen aus Hähnchenmastställen in Form von Stäuben, zum Beispiel mit pathogenen Keimen belasteter Stallstaub, Gerüchen und Ammoniak stark diskutiert. Zudem sollen die Düngeverordnung sowie die TA-Luft bundesweit in naher Zukunft novelliert werden. Dadurch wird der Ist-Zustand zusätzlich verschärft.

Im Bereich der Emissionsminderungsmaßnahmen soll Deutschland seine Ammoniakemissionen bis zum Jahre 2030 um 29 % verringern. Als technische Lösung zur Reduzierung der Ammoniakfreisetzung in Geflügelstallanlagen werden zurzeit geprüfte und DLG-zertifizierte Abluftreinigungsanlagen von den Genehmigungsbehörden zugelassen. Es muss jedoch die Frage gestellt werden, ob teure Abluftreinigungsanlagen effektiv sind und auf Dauer die Ammoniakfreisetzung in Ställen in größerem Umfang reduzieren können oder ob eine verminderte Ammoniakbildung vor einer Ammoniakfreisetzung stehen müsste. Diese sogenannten Indoor-Maßnahmen, die vor allem die Freisetzung von Ammoniak im Stallgebäude reduzieren sollen, wurden in einer Praxisstudie getestet.

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Kontakt:
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Dr. Peter Hiller
Tierzucht, Tierhaltung
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Telefax: 0441 801-634
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Stand: 01.12.2016