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Agrarinvestitionsförderungsprogramm (AFP) 2017

Zur Unterstützung einer wettbewerbsfähigen, nachhaltigen, besonders umweltschonenden, besonders tiergerechten und multifunktionalen Landwirtschaft fördern die Länder Niedersachsen und Bremen unter finanzieller Beteiligung der EU investive Maßnahmen in landwirtschaftlichen Unternehmen.

Das diesjährige Antragsverfahren wird vom 14. bis 28. September durchgeführt.

Dabei sind Vorhaben förderfähig, die besondere Anforderungen in den Bereichen Umwelt-, Klima- oder Verbraucherschutz sowie bei Stallbauinvestitionen zusätzlich im Bereich Tierschutz erfüllen.

Die Mindestanforderungen an die Ausgestaltung von Tierplätzen ergeben sich aus der Anlage 1 zur AFP-Richtlinie. Eine erhöhte Förderung erhält, wer die darüber hinausgehenden Anforderungen der niedersächsischen Anlage 2 erfüllt.


Für viehhaltende Betriebe gilt, dass

- der Viehbestand nach Durchführung der Investition 2,0 GV/ha LF nicht überschreiten darf,
- bestimmte Obergrenzen bei den Tierzahlen eingehalten werden müssen,
- eine Güllelagerkapazität für mindestens 9 Monate vorhanden sein muss.
Diese Verpflichtungen sind über 5 Jahre einzuhalten.

Ein entsprechendes Berechnungsformular für die vorgenannten Bedingungen, eine Übersicht zu den Tierzahlobergrenzen sowie die Anlagen 1 und 2 finden Sie unten.

Bei Maßnahmen zum Umwelt- oder Klimaschutz muss eine Verbesserung gegenüber dem Standard um mindestens 20 % durch ein entsprechendes Gutachten belegt werden. Bei Gülle- und Festmistlagern sowie Fahrsiloanlagen wird dies ohne Nachweis als gegeben angesehen. Seit 2016 sind Gülleausbringungsgeräte zur Direkteinarbeitung mit und ohne Tankwagen sowie vom Julius Kühn-Institut (JKI) geprüfte und anerkannte Pflanzenschutzgeräte förderfähig, sofern sie eine Mindestauslastung erreichen. Eine Liste der vom JKI für das AFP anerkannten Pflanzenschutzgeräte (Liste AFP Foerderung.xlsx) finden Sie hier. In diesem Jahr können auch Geräte zur mechanischen Unkrautbekämpfung bezuschusst werden, sofern sie über eine elektronische Reihenführung (mittels GPS, Ultraschall oder optischer Sensoren) verfügen und eine Mindestauslastung von 11 ha pro m Arbeitsbreite im antragstellenden Betrieb erreichen.

Mithilfe eines Punktesystems wird eine Rangfolge aller Anträge gebildet. Dabei sind die Auswahlkriterien so gewichtet, dass sie der Erreichung der Ziele des Programms dienen. Es müssen mindestens 3 Punkte erreicht werden.

Im Downloadbereich finden Sie die Richtlinie mit allen Anlagen, die insgesamt noch als vorläufig anzusehen sind.

Der Förderantrag muss in digitaler Form eingereicht werden. Ein entsprechendes Programm zum Herunterladen steht auf dieser Seite zur Verfügung (ni eler client 2 0008).
Beachten Sie zur Installation und Bearbeitung die Hinweise zum INET Client im Downloadbereich. Bei technischen Fragen zum INET Client könne Sie sich per Mail an das SLA wenden.

Darüber hinaus stehen Ihnen als Ansprechpartner die örtlichen Dienststellen der Landwirtschaftskammer Niedersachsen zur Verfügung.


Kontakt:
Angela Künnemann
Leiterin Sachgebiet Zentrale Bewilligungsstelle Agrarinvestitionen, Innovation und Tierwohl
Telefon: 0441 801-330
Telefax: 0441 801-205
E-Mail:


Stand: 25.09.2017



PDF: 28347 - 205.140625 KB   Richtlinie AFP Stand 23.08.2017   - 205 KB  
PDF: 22523 - 33.6640625 KB   Tierzahlobergrenzen   - 34 KB  
XLSX: 28349 - 155.193359375 KB   Investitionskonzept 2017   - 155 KB  
PDF: 27470 - 663.325195312 KB   Anhang | Produkte.pdf   - 663 KB  
ZIP: 28470 - 144904.169922 KB   ni_eler_client_2_0008.zip   - 144904 KB  
PDF: 28546 - 146.481445312 KB   Einführungserlass   - 146 KB