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Meldeprogramme in Niedersachsen

In Niedersachsen gelten bereits seit 2012 Meldepflichten beim Inverkehrbringen / der Abgabe und bei der Übernahme / der Aufnahme von Wirtschaftsdüngern und Stoffen, die als Ausgangsstoff oder Bestandteil Wirtschaftsdünger enthalten.

Zusätzlich hat das Land Niedersachsen 2019 die Einführung elektronischer Meldungen für den Nährstoffvergleich und die Düngebedarfsermittlungen beschlossen. Für die Erfassung der Daten wird von der Landwirtschaftskammer im Auftrag des Landes das entsprechende Programm ENNI kostenlos bereitgestellt.

Meldeprogramm für Wirtschaftsdünger

Die  Niedersächsische Verordnung über Meldepflichten in Bezug auf Wirtschaftsdünger hat 2012 umfassende Meldepflichten bei der Abgabe und Übernahme / Aufnahme von Wirtschaftsdüngern sowie Stoffen die als Ausgangsstoff oder Bestandteil Wirtschaftsdünger erhalten, eingeführt.  

 

ENNI (Elektronische Nährstoffmeldungen Niedersachsen)

Das Land Niedersachsen hat die Einführung elektronischer Meldungen für den Nährstoffvergleich und die Düngebedarfsermittlungen beschlossen. Für die Erfassung der Daten wird von der Landwirtschaftskammer im Auftrag des Landes das entsprechende Programm ENNI kostenlos bereitgestellt. In ENNI hinterlegte Flächen-, Tier- und Meldedaten Wirtschaftsdünger minimieren den Erfassungs­aufwand. Plausibilitäten verhindern Fehler.

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03.06.2020 - ENNI-hotline [aktualisiert]

In den nächsten Tagen kann im Zuge der Corona-Krise auch an der ENNI-hotline 0441 801 660 eine verminderte Erreichbarkeit eintreten. 

Aus diesem Grunde bitten wir Sie, Ihr Anliegen bis auf Weiteres vorwiegend über unsere e-mail-Adresse enni@lwk-niedersachsen.de vorzutragen, da wir hier auch weiterhin eine zügige Bearbeitung gewährleisten können.

Bitte nutzen Sie in dringenden Fällen, die per e-mail nicht zu klären sind, alternativ folgende ENNI-Notfall-Telefonnummer:

0441 801 249

 

 

28.04.2020 - ENNI – Meldepflicht – Ausnahmeregelung für nicht mehr aktive Betriebe

Betriebe, die vor Ende der Aufzeichnungsfrist für den Nährstoffvergleich am 31.03.2020 aufgegeben oder umfirmiert wurden, unterliegen nach einer einmaligen Ausnahmeregelung nicht mehr der Pflicht zur Meldung eines Nährstoffvergleichs für das Düngejahr 2019. Es entfällt für diese nicht mehr aktiven Betriebe damit ebenfalls die Pflicht zur Meldung ihrer Aufzeichnungen zur Düngebedarfsermittlung für das Düngejahr 2019.

Davon unberührt bleibt hingegen die Pflicht zur Aufzeichnung eines Nährstoffvergleichs für das letzte abgeschlossene Düngejahr vor Aufgabe oder Umfirmierung sowie die Pflicht zur Aufbewahrung der bis zur Betriebseinstellung aufgezeichneten Düngebedarfsermittlungen. Es entfällt für den nicht mehr aktiven Betrieb lediglich die Pflicht zur elektronische Meldung der Aufzeichnungen für das Düngejahr 2019 in ENNI.

Bitte denken Sie außerdem daran, dass der Nachfolgebetrieb bereits ab Betriebsübernahme bzw. Neugründung seiner Pflicht zur Aufzeichnung der Düngebedarfsermittlung vor jeder Düngung nachkommen muss.

 

27.04.2020 - ENNI - Sammelimport von gesamtbetrieblichen Düngebedarfssummen jetzt möglich

Seitens des Landes wurde einmalig für das Düngejahr 2019 die Möglichkeit eröffnet, den Düngebedarf für das abgelaufene Düngejahr nicht einzelschlagsbezogen, sondern ersatzweise als Summe für den Gesamtbetrieb erfassen und melden zu können. Hierzu wurde bereits im Dezember 2019 eine entsprechende Funktion in ENNI auf Einzelbetriebsebene freigeschaltet (s. Artikel vom 19.12.2019 unten auf dieser Seite).

Nun ist es zudem möglich, gesamtbetriebliche Düngebedarfssummen als Sammelimport für mehrere Betriebe gleichzeitig in ENNI einzulesen.

Voraussetzung für diesen Import ist der Besitz von ENNI-Meldevollmachten seitens des Melderzugangs (Vollmachtnehmer) für die betroffenen Betriebe sowie das Einverständnis der Betriebsleiter zur ersatzweisen Meldung gesamtbetrieblicher Düngebedarfe. Eine Abfrage- und Meldevollmacht für ENNI kann einem Dritten durch den Betriebsinhaber erteilt werden. Bereits erteilte Vollmachten erlauben technisch die Meldung gesamtbetrieblicher Düngebedarfe. Gegebenenfalls sollte der Vollmachtnehmer erneut mit dem Vollmachtgeber Rücksprache halten.

Um gesamtbetriebliche Düngebedarfe als Sammelimport einspielen zu können, muss zunächst eine CSV-Datei erstellt werden. Nutzen Sie zu diesem Zweck bitte die Vorlage-Datei, die Sie unten auf dieser Seite herunterladen können. Pflichtfelder sind die Betriebsnummer, sowie der gesamtbetriebliche Stickstoff- und Phosphatbedarf. Die gesamtbetriebliche Phosphatabfuhr kann optional ebenfalls gemeldet werden. Als Feldtrennzeichen muss das Semikolon benutzt werden. Wenn Sie die CSV-Datei in einem Tabellenkalkulationsprogramm öffnen, achten Sie darauf, dass die Betriebsnummern nicht in die Exponentialschreibweise umformatiert werden. Dies verhindern Sie über die Anpassung der Zellenformatierung.

Eine Anleitung zur Ausführung des Sammelimports können Sie unten auf dieser Seite herunterladen.

Bitte beachten Sie, dass nach dem Import bereits mit dem Speichern die Meldung an die Düngebehörde stattfindet. Den Erfolg von Import und Meldung können Sie anschließend in der Betriebsübersicht prüfen.

Die Funktion des Sammelimports richtet sich an ENNI-Melder, die mehrere Betriebe betreuen. Einzelanwender können ihre Düngebedarfe wie gewohnt einzelschlagsbezogen oder für das Düngejahr 2019 als gesamtbetrieblichen Düngebedarf für den Einzelbetrieb melden.

 

27.04.2020 - ENNI - Fehler bei der Anzeige von Nährstoffvergleichen (pdf-Dokument)

Sollten Sie aktuell beim Öffnen Ihrer Nährstoffvergleiche im pdf-Format ("Nährstoffvergleich ansehen" im Menüreiter "Ergebnis/Meldung") eine Fehlermeldung mit Hinweis auf eine beschädigte Datei erhalten, wiederholen Sie bitte den Vorgang "Nährstoffvergleich ansehen", speichern das erstellte pdf-Dokument zuerst und versuchen anschließend es mit einem anderen pdf-Programm als dem Adobe Acrobat Reader zu öffnen. Programme, die pdf-Dateien anzeigen können, sind neben dem Adobe Acrobat Reader beispielsweise Microsoft Edge, der Foxit Reader oder der PDF24 Creator. Diese Programme werden teilweise von den jeweiligen Anbietern kostenlos angeboten.

Wir arbeiten an einer schnellen Behebung des Fehlers und bitten um Ihr Verständnis.

 

01.04.2020 - ENNI - Import von Düngebedarfsermittlungs-Datensätzen aus Drittprogrammen jetzt möglich

Mithilfe einer Importfunktion können Düngebedarfsermittlungs-Datensätze aus Drittprogrammen, die in Form einer XML-Datei geliefert werden, nun in die ENNI-Anwendung überspielt werden.

Damit ist neben der manuellen Eingabe pro Einzelschlag direkt in ENNI und der optionalen Düngebedarfs-Summenmeldung für den Gesamtbetrieb (einmalig für das Düngejahr 2019; s.a. Kurzartikel vom 19.12.2019 unten auf dieser Seite) auch die Übernahme von bereits mit Drittprogrammen erstellten, einzelschlagsbezogenen Angaben zur Düngebedarfsermittlungen nach ENNI möglich.

Bitte beachten Sie, dass ein Import nur möglich ist, wenn der Düngebedarfsermittlungs-Bogen in ENNI für das entsprechende Düngejahr noch leer ist und den Status "Unbearbeitet" aufweist. Sollen bereits angefangene Düngebedarfsermittlungen in ENNI durch eine Importdatei ersetzt werden, muss der alte Stand in ENNI zunächst storniert und die bereits erfassten Daten gelöscht werden.

Achten Sie darauf, beim Import eines Datensatzes für 2019 auch in ENNI das korrekte Düngejahr 2019 anzuwählen, da hier sowohl das vergangene Düngejahr 2019 als auch das laufende Düngejahr 2020 zur Auswahl stehen (Bezugsjahr).

Meldepflichtig bis zum 31.05.2020 sind die Düngebedarfsermittlungen für das Düngejahr 2019. Der damit abgebildete zwölfmonatige Zeitraum muss identisch mit dem Bilanzierungszeitraum Ihres Nährstoffvergleichs 2019 sein. Haben Sie Ihren Nährstoffvergleich für das Düngejahr 2019 beispielsweise vom 01.07.2018 bis zum 30.06.2019 bilanziert, müssen auch alle Düngebedarfsermittlungen, die in diesem Zeitraum gemacht wurden, für das Düngejahr 2019 gemeldet werden. In diesem Fall kann ENNI eventuelle Herbst-Düngebedarfe aus dem zweiten Halbjahr 2018 automatisch berechnen, sofern die notwendigen Daten bzgl. der Herbstansaat beim Import mitüberspielt worden sind. Andernfalls wären in diesem Fall die Herbstansaaten mit Düngebedarf (Gerste, Raps, Zwischenfrüchte) manuell nachzupflegen. 

Nach Import sind die Datensätze aus Drittprogrammen zunächst editierbar. Prüfen Sie unbedingt die Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben. Anschließend müssen Sie die ENNI-Anwendung eine Neuberechnung durchführen lassen, die auf Grundlage der  importierten Grunddaten und Angaben erfolgt und die ausgedruckt werden kann.

Im letzten Schritt muss der importierte und gegebenenfalls vervollständigte Datensatz dann noch von Ihnen per Knopfdruck an die Düngebehörde gemeldet werden. 

Haben Sie Ihre Düngebedarfsermittlung für das Düngejahr 2019 erfolgreich importiert und gemeldet, können die Grunddaten aus diesem Düngejahr übrigens auch per klick auf Vorjahr übernehmen in das Düngejahr 2020 übernommen werden. Hierzu muss der Bogen für das Düngejahr 2020 den Status „Unbearbeitet" aufweisen. Ein bereits angefangener Bearbeitungsbogen für das Düngejahr 2020 kann gegebenenfalls über die Stornierung gelöscht werden (vgl. Kurzartikel vom 17.01.2020 auf dieser Seite).

Die Düngebedarfsermittlung für das laufende Düngejahr 2020 kann zum Zweck der Dokumentation in ENNI durchgeführt werden (Ausdruck ablegen). Eine Meldepflicht besteht hier erst zum 31.03.2021.

Eine Kurzanleitung zum DBE-Import können Sie unten auf dieser Seite herunterladen.

Hinweis: Nur Dateien im Format XML können importiert werden. Ein Import von Düngebedarfsermittlungs-Datensätzen, die in anderen Formaten (z.b. csv, xls, etc.) vorliegen, ist technisch nicht möglich.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Artikel zu den Schnittstellen.

 

19.03.2020 - ENNI - Fristverlängerung für die elektronische Meldung des Nährstoffvergleichs bis zum 30.04.2020

Aus aktuellem Anlaß hat das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz eine Verlängerung der Meldefrist für die elektronische Meldung des Nährstoffvergleichs bis zum 30.04.2020 eingeräumt.

Stehen nach Ablauf dieser verlängerten Meldefrist noch Nährstoffvergleichsmeldungen aus, sollen die betroffenen Betriebe in einem ersten Schritt zunächst ein Aufforderungsschreiben erhalten.

Bitte beachten Sie, dass diese Fristverlängerung für die Meldung der Nährstoffvergleiche des Düngejahrs 2019 gilt. Für die Meldung der Düngebedarfsermittlungen aus dem Düngejahr 2019 gilt die unveränderte Meldefrist bis zum 31.05.2020.

[zur Pressemitteilung des ML]

09.03.2020 – ENNI – Schnittstellenbeschreibung der Standardschnittstelle für Bodenuntersuchungsdaten jetzt verfügbar

Die Schnittstellenbeschreibung der ENNI-Standardschnittstelle für das Einlesen von Bodenuntersuchungsdaten sowie eine csv-Datei mit einem an diese Schnittstelle angepassten Beispieldatensatz können Sie unten auf dieser Seite herunterladen. Die Standardschnittstellenbeschreibung kann zur Erstellung in ENNI einlesbarer csv-Dateien mit Bodenuntersuchungsdaten genutzt werden, falls Ihnen laborseitig aktuell keine passende csv-Datei bereitgestellt werden kann. Weiterhin einlesbar bleiben selbstverständlich auch die von den Bodenuntersuchungslaboren herausgegebenen csv-Dateien mit den darin verwendeten Spaltenbezeichnungen und zugelassenen Zeichen.

27.02.2020 - ENNI - Import von Nährstoffvergleichsdatensätzen aus Drittprogrammen jetzt möglich

Mithilfe einer Importfunktion können Nährstoffvergleichsdatensätze aus Drittprogrammen, die in Form einer XML-Datei geliefert werden, nun in die ENNI-Anwendung überspielt werden. Bitte beachten Sie, dass ein Import nur möglich ist, wenn der Nährstoffvergleichsbogen in ENNI für das Düngejahr 2019 noch leer ist und den Status "unbearbeitet" aufweist. Sollen bereits angefangene Nährstoffvergleiche in ENNI durch eine Importdatei ersetzt werden, muss der alte Stand in ENNI zunächst storniert und die bereits erfassten Daten gelöscht werden. Nach Import sind diese Datensätze aus Drittprogrammen editierbar und können nach Vollständigkeitsprüfung gemeldet werden. Eine Kurzanleitung zum NV-Import können Sie unten auf dieser Seite herunterladen.

17.01.2020 - ENNI - Düngebedarfsermittlung - Übernahme der Grunddaten aus dem Vorjahr

Betriebe, die in der Düngebedarfsermittlung für das Düngejahr 2019 bereits ihre Daten auf Ebene der Einzelschläge erfasst haben, können diese nun in das Düngejahr 2020 übernehmen. Übernommen werden die Schlagdaten und Bodenuntersuchungsergebnisse, die bereits den Schlägen zugeordnet worden bzw. für den jeweiligen Schlag direkt eingegeben worden sind. Außerdem wird im Ackerbau die letzte Frucht des Düngejahrs 2019 als Vorfrucht in das Folgejahr 2020 übernommen. Die Funktion ist als Auswahlbutton "Vorjahr übernehmen" unter "Hauptmenü"/"Düngebedarfe bearbeiten/anzeigen" in der Spalte "Düngebedarf verwalten" zu finden. Damit der Auswahlbutton erscheint, darf die Düngebedarfsermittlung des Düngejahrs 2020 noch nicht bearbeitet worden sein. Ein bereits angefangener Bearbeitungsbogen für das Düngejahr 2020 kann gegebenenfalls über die Stornierung gelöscht werden.

19.12.2019 - ENNI - Düngebedarfsermittlung - optionale Meldung für den Gesamtbetrieb:
Seitens des Landes wird einmalig die Möglichkeit eröffnet, dass der Düngebedarf für das abgelaufene Düngejahr 2018 / 2019 bzw. 2019 (Meldetermin 31. Mai 2020) nicht schlagbezogen, sondern als Summe für den Gesamtbetrieb erfasst und gemeldet werden kann. Dazu muss das Einverständnis des Betriebsleiters vorliegen, sofern dieser nicht selbst die Eingabe vornimmt. Betriebe, die diese Möglichkeit nutzen, sind für das oben genannte Düngejahr von der Erfassung und Meldung des Düngebedarfs auf Ebene der Einzelschläge befreit. Für Betriebe, die von dieser Möglichkeit nicht Gebrauch machen wollen oder für die kein Einverständnis des Betriebsleiters vorliegt, bleibt die einzelschlagbezogene Meldepflicht unverändert bestehen. Für die Meldung des gesamtbetrieblichen Düngebedarfs wird in ENNI in der 51. KW ein gesonderter Menüpunkt bereitgestellt.


Kontakt:
Meldeprogramm Wirtschaftsdünger
Telefon: 0441 801-650
Telefax: 0441 801-166
E-Mail:
ENNI
Telefon: 0441 801-660
Telefax: 0441 801-166
E-Mail:


Stand: 03.06.2020