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Meldeprogramme in Niedersachsen

In Niedersachsen gelten bereits seit 2012 Meldepflichten beim Inverkehrbringen / der Abgabe und bei der Übernahme / der Aufnahme von Wirtschaftsdüngern und Stoffen, die als Ausgangsstoff oder Bestandteil Wirtschaftsdünger enthalten.

Zusätzlich hat das Land Niedersachsen 2019 die Einführung elektronischer Meldungen für den Nährstoffvergleich und die Düngebedarfsermittlungen beschlossen. Für die Erfassung der Daten wird von der Landwirtschaftskammer im Auftrag des Landes das entsprechende Programm ENNI kostenlos bereitgestellt.

Meldeprogramm für Wirtschaftsdünger

Die  Niedersächsische Verordnung über Meldepflichten in Bezug auf Wirtschaftsdünger hat 2012 umfassende Meldepflichten bei der Abgabe und Übernahme / Aufnahme von Wirtschaftsdüngern sowie Stoffen die als Ausgangsstoff oder Bestandteil Wirtschaftsdünger erhalten, eingeführt.  

 

ENNI (Elektronische Nährstoffmeldungen Niedersachsen)

Das Land Niedersachsen hat die Einführung elektronischer Meldungen für den Nährstoffvergleich und die Düngebedarfsermittlungen beschlossen. Für die Erfassung der Daten wird von der Landwirtschaftskammer im Auftrag des Landes das entsprechende Programm ENNI kostenlos bereitgestellt. In ENNI hinterlegte Flächen-, Tier- und Meldedaten Wirtschaftsdünger minimieren den Erfassungs­aufwand. Plausibilitäten verhindern Fehler.

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- Weitergehende Informationen Meldung Wirtschaftsdünger-

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 - Weitergehende Informationen ENNI -

 

10.08.2020 - ENNI-hotline [aktualisiert]

Nach wie vor kann im Zuge der geltenden Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus auch an der ENNI-hotline 0441 801 660 eine verminderte Erreichbarkeit eintreten. 

Aus diesem Grunde bitten wir Sie, Ihr Anliegen bis auf Weiteres vorwiegend über unsere e-mail-Adresse enni@lwk-niedersachsen.de vorzutragen, da wir hier auch weiterhin eine zügige Bearbeitung gewährleisten können.

 

05.08.2020 - ENNI-Kurzanleitungen für das Düngejahr 2021 (Wirtschaftsjahr)

Eine Anleitung zur Erstellung der Düngebedarfsermittlung für die Zweit- und Zwischenfrüchte 2020 im Düngejahr 2021 (Wirtschaftsjahr 20/21) sowie bei Bedarf eine Anleitung zur Umstellung des Betrachtungszeitraums vom Wirtschaftsjahr auf das Kalenderjahr finden Sie im Anhang unseres Artikels ENNI – Rückblick 2019 und Ausblick 2020.

 

23.07.2020 - ENNI - Bearbeitungsbogen für das Düngejahr 2021 freigeschaltet

Ein ENNI-Bearbeitungsbogen für die Düngebedarfsermittlung im zweiten Halbjahr 2020 (Zweit- und Zwischenfrüchte) steht nun auch für Betriebe mit vom Kalenderjahr abweichenden, ab Mai 2020 und später beginnenden Düngejahren zur Verfügung.

Mit der Funktion "Vorjahr übernehmen" können Sie in der Übersicht der Bearbeitungsbögen aller Bezugsjahre ("Düngebedarfe anzeigen/bearbeiten") die Schlagdaten, Bodenuntersuchugnsdaten und die vorhergehenden Früchte aus Ihrem alten Düngejahr in den neuen Bogen für das Düngejahr 2021 überspielen. Haben Sie versehentlich bereits mit der Bearbeitung im Düngejahr 2021 begonnen, können Sie die Eingaben gegebenenfalls wieder stornieren, um die Übernahme aus dem Vorjahr zu ermöglichen. Alternativ können Sie im Düngejahr 2021 die Flächendaten aus dem GAP-Antrag 2020 einlesen. In diesem Fall müssen allerdings auch die Bodenuntersuchungsergebnisse den Schlägen neu zugeordnet werden.

Bitte beachten Sie außerdem, dass die Berechnung der Bedarfsermittlung in ENNI aus programmtechnischen Gründen nur dann erfolgen kann, wenn pro Schlag außer der Herbstansaat auch eine Hauptfrucht eingetragen wurde.

Die daraus resultierende Mitberechnung des Bedarfs der Hauptfrucht steht allerdings ausdrücklich unter Vorbehalt.

Zum einen wird aktuell in vielen Fällen nur eine Eingabe mit zahlreichen Unbekannten möglich sein, u.a. da Nmin-Werte noch nicht vorliegen und die letzte organische Düngung erst noch erfolgen soll - in diesen Fällen muss in 2021 vor der Düngung zwingend neu berechnet werden. 

Zum anderen ist bis Jahresende mit weiteren Programmanpassungen zu rechnen (Stichwort "rote" und "graue" Gebiete).

Eine Meldung der Eingaben für das Düngejahr 2021 an die Düngebehörde ist aus diesen Gründen noch nicht möglich.

Als ordnungsgemäße Dokumentation der Düngebedarfsermittlung für die Zweit- und Zwischenfrüchte ist die digitale Ablage oder die Ablage als Papierausdruck des entsprechenden ENNI-reports im Büro des Betriebsleiters ausreichend, auch wenn die Bedarfsermittlung zur Hauptfrucht noch nicht sicher abgebildet werden konnte.

Noch nicht beplante Schläge können im Menüreiter "Schläge" übrigens zunächst deaktiviert werden.

 

22.07.2020 - ENNI - Düngebedarfsermittlung Zweit- und Zwischenfrüchte 2020 [aktualisiert]

Die Berechnung und Dokumentation von Bedarfsermittlungen wird nach Wegfall des Nährstoffvergleichs weiterhin in ENNI möglich sein. Dies gilt auch für die Bedarfsermittlung vor der in den nächsten Wochen vielfach anstehende Düngung einer Zweitfrucht oder Zwischenfrucht.

Anwendern, die das Düngejahr Ihres Betriebes im Kalenderjahr führen, steht zu diesem Zweck bereits der ENNI-Bearbeitungsbogen für das Düngejahr 2020 zur Verfügung. Ein neuer Bogen für vom Kalenderjahr abweichende Düngejahre (Wirtschaftsjahre), die ab Mai 2020 beginnen und auf Grund des Meldetermins 31.03.2022 bereits als Düngejahre 2021 gezählt werden, wird voraussichtlich ab dem 23. Juli 2020 (verschoben) freigeschaltet werden können.

Eine Möglichkeit zum Zugriff auf die Flächendaten aus dem GAP-Antragsverfahren 2020 wird den Anwendern ebenfalls in Kürze zur Verfügung gestellt werden. Dieser Zugriff wird dann auch für den ENNI-Bedarfsermittlungsbogen im Düngejahr 2020 verfügbar sein.


 

 

 

 


Kontakt:
Meldeprogramm Wirtschaftsdünger
Telefon: 0441 801-650
Telefax: 0441 801-166
E-Mail:
ENNI
Telefon: 0441 801-660
Telefax: 0441 801-166
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Stand: 10.08.2020