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Meldeprogramme in Niedersachsen

In Niedersachsen gelten bereits seit 2012 Meldepflichten beim Inverkehrbringen / der Abgabe und bei der Übernahme / der Aufnahme von Wirtschaftsdüngern und Stoffen, die als Ausgangsstoff oder Bestandteil Wirtschaftsdünger enthalten.

Zusätzlich hat das Land Niedersachsen 2019 die Einführung elektronischer Meldungen für den Nährstoffvergleich und die Düngebedarfsermittlungen beschlossen. Für die Erfassung der Daten wird von der Landwirtschaftskammer im Auftrag des Landes das entsprechende Programm ENNI kostenlos bereitgestellt.

Meldeprogramm für Wirtschaftsdünger

Die  Niedersächsische Verordnung über Meldepflichten in Bezug auf Wirtschaftsdünger hat 2012 umfassende Meldepflichten bei der Abgabe und Übernahme / Aufnahme von Wirtschaftsdüngern sowie Stoffen die als Ausgangsstoff oder Bestandteil Wirtschaftsdünger erhalten, eingeführt.  

 

ENNI (Elektronische Nährstoffmeldungen Niedersachsen)

Das Land Niedersachsen hat die Einführung elektronischer Meldungen für den Nährstoffvergleich und die Düngebedarfsermittlungen beschlossen. Für die Erfassung der Daten wird von der Landwirtschaftskammer im Auftrag des Landes das entsprechende Programm ENNI kostenlos bereitgestellt. In ENNI hinterlegte Flächen-, Tier- und Meldedaten Wirtschaftsdünger minimieren den Erfassungs­aufwand. Plausibilitäten verhindern Fehler.

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11.09.2020 - ENNI - neue Funktionen Herbstbedarf berechnen, Schlagabgleich DBE/GAP 2020 und Kennzeichnung von Tauschflächen sowie Fehlerbereinigung

Mit dem heutigen Programmupdate konnten drei neue Funktionen in ENNI freigeschaltet werden.

Die Funktion "Herbstbedarf berechnen" im Menüreiter "Ergebnis / Herbstbedarf ansehen" erlaubt nun die Erstellung einer Düngebedarfsermittlung für den Herbst 2020 in ab Mai 2020 oder später beginnenden Düngejahren (Wirtschaftsjahr 20/21) ohne Eingabe der Hauptfrucht 2021. Dieser ENNI-Ausdruck kann als Aufzeichnung der Herbstbedarfsermittlung digital oder als Papierausdruck im Büro des Betriebsleiters abgelegt werden. Für die Berechnung des Düngebedarfs über das ganze Düngejahr einschließlich Bildung der gesamtbetrieblichen Bedarfssummen bleibt die Hauptfrucht weiterhin eine Pflichteingabe (s. Kurzmitteilung vom 23.07.2020 auf ww.meldeprogramm.de ). Zur Erläuterung der Funktion "Herbstbedarf berechnen" gibt es eine Videoanleitung.

Der "Schlagabgleich DBE & GAP" im Menüreiter "Schläge" ermöglicht eine programmgestützte Anpassung der Schläge an die Schlagdaten aus dem GAP Antrag 2020. Ein Ampelsystem macht kenntlich, ob es bei den in ENNI hinterlegten Schlagdaten Abweichungen gegenüber den GAP-Daten gibt:

- gelbe Ampel: bei Abweichungen können Sie für einzelne Schläge per Klick auf "Details" die Angaben aus dem GAP-Antrag übernehmen

- graue Ampel: Schläge aus dem GAP-Antrag 2020, die in ENNI noch nicht vorhanden sind, können übernommen werden. Hierzu klicken Sie auf das Auswahlfeld "GAP 2020" (in blauer Schrift oberhalb der Schlagliste). Es erscheint in einem neuen Fenster die Schlagliste "GAP 2020" mit einem "Übernehmen"-Knopf an jedem Schlag. Bracheflächen werden nicht gekennzeichnet und müssen auch nicht übernommen werden 

- orange Ampel: das Ampelsystem weist auf Schläge hin, die in ENNI, aber nicht im GAP Antrag vorhanden sind.

Achtung! Die Ampelkennzeichnung dient als Hinweis für den Anwender, stellt allerdings keine Feststellung dar. Entscheidend für die Düngebedarfsermittlung ist die tatsächliche Nutzung bzw. der tatsächliche Bewirtschafter. Haben Sie Neuflächen, die noch nicht im GAP auftauchen, oder Flächen, die 2021 in eine Brachenutzung überführt werden, im GAP 2020 aber noch mit ihrem alten Kulturcode zu finden sind, können Sie die Ampelkennzeichnung dieser Schläge ignorieren.  Zur Erläuterung der Funktion "Schlagabgleich" gibt es eine Videoanleitung

Mit der Funktion "Flächentausch im laufenden Düngejahr" können Betriebe, die beispielsweise im Herbst eines im Kalenderjahr geführten Düngejahrs eine Tauschfläche erhalten, kenntlich machen, dass die auf dieser Fläche beerntete Hauptfrucht (Pflichteingabe) noch im abgebenden Betrieb (Fremdbetrieb) angebaut wurde und der Düngebedarf dieser Kultur somit dem abgebenden Betrieb zuzurechnen war. Ist dies in Ihrem Betrieb der Fall, setzen Sie bitte im Menüreiter Ackerbau oberhalb der Ackerschlagliste bei "Flächentausch im laufenden Düngejahr" ein Häkchen und bei den betroffenen Hauptfrüchten den Schalter in der Spalte "Anbau im Fremdbetrieb" auf "Ja".

Außerdem konnte ein Fehler an der XML-Schnittstelle behoben werden, der bisher verhindert hatte, dass nicht importierbare Schläge manuell neu angelegt werden können. Die manuelle Eingabe über "neuer Schlag" ist in diesen Fällen jetzt möglich.

 

 

10.08.2020 - ENNI-hotline

Nach wie vor kann im Zuge der geltenden Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus auch an der ENNI-hotline 0441 801 660 eine verminderte Erreichbarkeit eintreten. 

Aus diesem Grunde bitten wir Sie, Ihr Anliegen bis auf Weiteres vorwiegend über unsere e-mail-Adresse enni@lwk-niedersachsen.de vorzutragen, da wir hier auch weiterhin eine zügige Bearbeitung gewährleisten können.

 

05.08.2020 - ENNI-Kurzanleitungen für das Düngejahr 2021 (Wirtschaftsjahr)

Eine Anleitung zur Erstellung der Düngebedarfsermittlung für die Zweit- und Zwischenfrüchte 2020 im Düngejahr 2021 (Wirtschaftsjahr 20/21) sowie bei Bedarf eine Anleitung zur Umstellung des Betrachtungszeitraums vom Wirtschaftsjahr auf das Kalenderjahr finden Sie im Anhang unseres Artikels ENNI – Rückblick 2019 und Ausblick 2020.

 

23.07.2020 - ENNI - Bearbeitungsbogen für das Düngejahr 2021 freigeschaltet

Ein ENNI-Bearbeitungsbogen für die Düngebedarfsermittlung im zweiten Halbjahr 2020 (Zweit- und Zwischenfrüchte) steht nun auch für Betriebe mit vom Kalenderjahr abweichenden, ab Mai 2020 und später beginnenden Düngejahren zur Verfügung.

Mit der Funktion "Vorjahr übernehmen" können Sie in der Übersicht der Bearbeitungsbögen aller Bezugsjahre ("Düngebedarfe anzeigen/bearbeiten") die Schlagdaten, Bodenuntersuchugnsdaten und die vorhergehenden Früchte aus Ihrem alten Düngejahr in den neuen Bogen für das Düngejahr 2021 überspielen. Haben Sie versehentlich bereits mit der Bearbeitung im Düngejahr 2021 begonnen, können Sie die Eingaben gegebenenfalls wieder stornieren, um die Übernahme aus dem Vorjahr zu ermöglichen. Alternativ können Sie im Düngejahr 2021 die Flächendaten aus dem GAP-Antrag 2020 einlesen. In diesem Fall müssen allerdings auch die Bodenuntersuchungsergebnisse den Schlägen neu zugeordnet werden.

Bitte beachten Sie außerdem, dass die Berechnung der Bedarfsermittlung in ENNI aus programmtechnischen Gründen nur dann erfolgen kann, wenn pro Schlag außer der Herbstansaat auch eine Hauptfrucht eingetragen wurde.

Die daraus resultierende Mitberechnung des Bedarfs der Hauptfrucht steht allerdings ausdrücklich unter Vorbehalt.

Zum einen wird aktuell in vielen Fällen nur eine Eingabe mit zahlreichen Unbekannten möglich sein, u.a. da Nmin-Werte noch nicht vorliegen und die letzte organische Düngung erst noch erfolgen soll - in diesen Fällen muss in 2021 vor der Düngung zwingend neu berechnet werden. 

Zum anderen ist bis Jahresende mit weiteren Programmanpassungen zu rechnen (Stichwort "rote" und "graue" Gebiete).

Eine Meldung der Eingaben für das Düngejahr 2021 an die Düngebehörde ist aus diesen Gründen noch nicht möglich.

Als ordnungsgemäße Dokumentation der Düngebedarfsermittlung für die Zweit- und Zwischenfrüchte ist die digitale Ablage oder die Ablage als Papierausdruck des entsprechenden ENNI-reports im Büro des Betriebsleiters ausreichend, auch wenn die Bedarfsermittlung zur Hauptfrucht noch nicht sicher abgebildet werden konnte.

Noch nicht beplante Schläge können im Menüreiter "Schläge" übrigens zunächst deaktiviert werden.


 

 

 

 


Kontakt:
Meldeprogramm Wirtschaftsdünger
Telefon: 0441 801-650
Telefax: 0441 801-166
E-Mail:
ENNI
Telefon: 0441 801-660
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Stand: 23.09.2020