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FInAL Phase 3

Förderung von Insekten in Agrarlandschaften durch integrierte Anbausystem mit nachwachsenden Rohstoffen

Beginn: 01.01.2026 / Ende: 31.12.2028

Streifenanbau
Der Streifenanbau als eine Methode zur Steigerung der Biodiversität Dr. Annette Bartels

Ausgangslage
Der dramatische Rückgang der Artenvielfalt betrifft auch die große Gruppe der Insekten. Deshalb hat die Bundesregierung das Aktionsprogramm Insektenschutz beschlossen. Über dieses Programm sollen Lebensräume für Insekten sowie eine Strukturvielfalt in Agrarräumen gefördert werden.     

Ziel des Projektes 
FInAL hat bereits zwei Projektphasen durchlaufen. Ziele der ersten Projektphasen waren die Etablierung von bundesweit 3 Landschaftslaboren (je ca. 900-1000 ha zusammenhängende Kulturlandschaft), in denen Landwirte sowohl einen Teil ihrer Flächen für Biodiversitätsmaßnahmen als auch Bewirtschaftungsdaten bereitstellen. Eines der drei bundesweiten Landschaftslabore befindet sich in Niedersachsen (Region Königslutter). Biodiversitätsmaßnahmen unter Praxisbedingungen wurden zusammen von Landwirten und Wissenschaftlern entwickelt und umgesetzt, um den Einfluss auf die Veränderung von Masse und Vielfalt der untersuchten Insekten zu ermitteln. In jeweils einer naheliegenden, etwa gleich großen Referenzlandschaft ohne den positiven Einfluss von Projektmaßnahmen werden während der Projektlaufzeit permanent der Insektenbestand ermittelt sowie landwirtschaftliche Betriebsdaten ermittelt, um die Wirkung der Biodiversitätsmaßnahmen auf Landschaftsebene ökologisch und ökonomisch bewerten zu können.     

Projektdurchführung 
In der dritten Projektphase wird ein Hauptaugenmerk auf die Wirkung der Vernetzung von Projektmaßnahmen und natürlichen Habitaten gelegt. Die Verknüpfung soll verstärkt durch kooperative Maßnahmen erfolgen. Durch Einbeziehung von außerlandwirtschaftlichen Akteuren sollen möglichst alle in der Landschaft befindlichen Teilnehmer an der Verbesserung der Lebensbedingungen für Insekten beteiligt werden. Der Koordination sowohl von räumlichen Aspekten der Maßnahmen als auch der zeitlich abgestimmten gestaffelten Pflege kommt in dieser Projektphase eine hohe Bedeutung zu. Unter anderem in diesem Bereich ist im Projektgebiet Niedersachsen die LWK als koordinierende Stelle wichtig für die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Landwirten und Wissenschaftlern.

Kontakt

Carsten Grupe
Dipl.-Ing. agr.
Carsten Grupe

Leiter Bezirksstelle Braunschweig

carsten.grupe~lwk-niedersachsen.de

Dipl.-Ing. agr. (FH)
Anke Bokelmann

Beraterin Nährstoffmanagement, Biodiversität

anke.bokelmann~lwk-niedersachsen.de

Projekt-Website

www.final-projekt.de