Wir bieten Lösungen - regional & praxisnah!

Lithium-Ionen-Brände vermeiden – Risiken erkennen – Sicherheit erhöhen

Webcode: 01045495

Feuerlöscher der neuen Brandklasse L speziell für Batteriebrände

Lithium-Ionen-Batterien sind aus dem modernen Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken. Gleichzeitig stellen sie ein wachsendes Brandrisiko dar, da sie hohe Energiemengen speichern und im Schadensfall schwer kontrollierbare Brände auslösen können. Besonders kritisch ist das sogenannte thermische Durchgehen, bei dem sich Batterien selbst entzünden und unabhängig von externem Sauerstoff weiterbrennen können.

Brandschutzhelfer
BrandschutzhelferMaxxL/wikimedia.org
Neben dem Einsatz effizienter Löschtechnik mit Feuerlöschern der Brandklasse L (z. B. Löschgel) sollten Arbeitgeber folgende Anforderungen – auch aus Haftungsgründen – konsequent umsetzen:

Maßnahmen zur Brandvermeidung

  • Gefährdungsbeurteilung anpassen
    Die Nutzung, Lagerung, das Laden und die Entsorgung von Batterien sollten systematisch bewertet und regelmäßig überprüft werden.
  • Beschäftigte schulen
    Mitarbeitende müssen in der Lage sein, beschädigte Batterien zu erkennen und im Ernstfall richtig zu handeln.
  • Sichere Lagerung gewährleisten
    Batterien sollten in feuerfesten Akkuschränken gelagert werden, idealerweise mit integrierten Sensoren zur frühzeitigen Branderkennung.
  • Abstände einhalten
    Ein Mindestabstand von 2,5 Metern zu brennbaren Materialien reduziert das Ausbreitungsrisiko erheblich.
  • Dauerladen vermeiden
    Akkus sollten nicht dauerhaft am Ladegerät bleiben, um Überhitzung zu verhindern.
  • Geeignete Lagerbedingungen schaffen
    Eine kühle (0–45 °C) und trockene Umgebung hilft, Schäden und Selbstentzündungen vorzubeugen.