Feuerlöscher der neuen Brandklasse L speziell für Batteriebrände
Lithium-Ionen-Batterien sind aus dem modernen Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken. Gleichzeitig stellen sie ein wachsendes Brandrisiko dar, da sie hohe Energiemengen speichern und im Schadensfall schwer kontrollierbare Brände auslösen können. Besonders kritisch ist das sogenannte thermische Durchgehen, bei dem sich Batterien selbst entzünden und unabhängig von externem Sauerstoff weiterbrennen können.

Maßnahmen zur Brandvermeidung
- Gefährdungsbeurteilung anpassen
Die Nutzung, Lagerung, das Laden und die Entsorgung von Batterien sollten systematisch bewertet und regelmäßig überprüft werden. - Beschäftigte schulen
Mitarbeitende müssen in der Lage sein, beschädigte Batterien zu erkennen und im Ernstfall richtig zu handeln. - Sichere Lagerung gewährleisten
Batterien sollten in feuerfesten Akkuschränken gelagert werden, idealerweise mit integrierten Sensoren zur frühzeitigen Branderkennung. - Abstände einhalten
Ein Mindestabstand von 2,5 Metern zu brennbaren Materialien reduziert das Ausbreitungsrisiko erheblich. - Dauerladen vermeiden
Akkus sollten nicht dauerhaft am Ladegerät bleiben, um Überhitzung zu verhindern. - Geeignete Lagerbedingungen schaffen
Eine kühle (0–45 °C) und trockene Umgebung hilft, Schäden und Selbstentzündungen vorzubeugen.








