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Wie Worte wirken: Framing von Ernährungsarmut in Medien, Politik und Wissenschaft

Webcode: 33012402
Datum/Uhrzeit:
17.06.2026 (09:45 - 12:00 Uhr)

Anmeldeschluss:
16.06.2026

Selbst schuld? Oder doch eine Frage der Rahmenbedingungen?

Worte prägen Wahrnehmung. Worte prägen uns.

Ob in Medienberichten, politischen Debatten oder wissenschaftlichen Diskursen: Die Art und Weise, wie über Armut und Ernährung gesprochen wird, beeinflusst unsere Einschätzungen.

 

Darum geht’s:

Framing entscheidet mit darüber, ob Ernährungsarmut als strukturelles Problem erkannt oder als individuelles Fehlverhalten gesehen wird.

Für Fachkräfte, Multiplikator*innen und Engagierte im Ernährungs- und Sozialbereich ist es zentral zu verstehen, wie sprachliche Rahmen wirken – um Zuschreibungen kritisch einzuordnen, Stigmatisierungen entgegenzuwirken und eigene Kommunikation reflektiert gestalten zu können.

 

Das Programm:

Dr. Martha Kuhnhenn, Privatdozentin für Kommunikationswissenschaft an der Universität Greifswald, führt ins Thema ein:

  • Was sind Frames und Framing?
  • Welche Rolle spielt Sprache für Frames und Framing?
  • Was kann in der eigenen Organisationskommunikation nach außen beachtet werden?

Anschließend wird Martin Rücker, freier Journalist, Framing von Ernährungsarmut in Medien, Politik und Wissenschaft aufdecken und einordnen. In seinem Vortrag „Selbst schuld! Ernährungsarmut als vermeintlich individuelles Problem“ spricht er über typische Mechanismen und Argumentationsmuster.

 

Im Rahmen einer Gesprächsrunde mit beiden Referierenden haben die Gäste Zeit, eigene Fragen zu stellen und tiefer in den Austausch zu treten.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung.

Kosten

Es wird keine Teilnahmegebühr erhoben

Veranstaltungsort

Webseminar

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