Das Seminar „Erfolgreiche Mutterkuhhaltung – praxisnah und wirtschaftlich“ fand erstmals an vier Seminartagen statt. Die neun Teilnehmerinnen und Teilnehmer brachten dabei ganz unterschiedliche Vorkenntnisse mit. Von Interessierten über Hobbyhalter mit wenigen Mutterkühen bis hin zu langjährigen Haltern größerer Mutterkuhherden und Milchviehbetrieben war alles vertreten.

Der zweite Seminartag beschäftigte sich mit den Themen Fütterung, Herdenmanagement und Stallbaurecht. Abgerundet wurde das Programm durch den Besuch eines Mutterkuhbetriebes im Ammerland. Dort konnten Tiere der Rasse Welsh Black sowie ein Mutterkuhstall für 120 Kühe und Kälber besichtigt werden. Darüber hinaus erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die praktische Arbeit sowie den Aufwand der Direktvermarktung.
Am dritten Seminartag ging es darum, Krankheiten bei Mutterkühen und Kälbern frühzeitig zu erkennen und ihnen vorzubeugen. Zudem wurden verschiedene Fleischrinderrassen vorgestellt und die Anforderungen an einen leistungsfähigen Deckbullen erläutert. Anschließend wurde ein weiterer Mutterkuhbetrieb besucht. Dieser hält Angusrinder und vermarktet seine Fleischprodukte unter anderem auf einem Oldenburger Wochenmarkt. 
Der vierte und letzte Seminartag begann mit dem Thema Unfallverhütung in der Mutterkuhhaltung. Im weiteren Verlauf des Vormittags wurden Möglichkeiten und rechtliche Anforderungen der Direktvermarktung vorgestellt. Am Nachmittag standen Marketingstrategien für den eigenen Betrieb im Fokus.
Trotz der unterschiedlichen Vorkenntnisse und Zielsetzungen der Teilnehmenden fiel das Fazit durchweg positiv aus. Alle konnten wertvolle Anregungen und neue Erkenntnisse für ihren Betrieb sowie für ihre persönliche Zukunft mitnehmen. Durch die Mischung aus vielen verschiedenen Referenten, zwei Betriebsbesuchen und ein paar Übungen war das Seminar kurzweilig und interessant für alle Beteiligten. Besonders erfreulich ist, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch über das Seminar hinaus in Kontakt bleiben möchten.













