agriglobal 2012: Eine nachhaltig intensivierte Land- und Ernährungswirtschaft sichert die Welternährung
Webcode: 01039241
Internationaler Kongress diskutiert Zukunft der Land- und Ernährungswirtschaft
Nachhaltigkeitskongress Agriglobal 2012Birgit Streicher FotografieUm die wachsende Weltbevölkerung künftig ernähren zu können, muss die landwirtschaftliche Produktion auf den weniger werdenden Flächen nachhaltig intensiviert und die Effizienz der Weiterverarbeitung gesteigert werden. Dabei sind nicht nur ökologische, sondern auch ökonomische und soziale Aspekte zu berücksichtigen. Den etablierten Agrarregionen kommt bei der weltweiten Umsetzung einer nachhaltigen Lebensmittelproduktion eine wichtige Rolle zu. So lautet das Fazit des Kongresses „Agriglobal“, der am 15. November 2012 in Hannover stattfand. 400 Vertreter der internationalen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie aus Politik und Wissenschaft erörterten das Thema „Nachhaltigkeit und globale Lebensmittelproduktion – eine gemeinsame Herausforderung“. Veranstalter waren die Landwirtschaftskammer Niedersachsen, die Oldenburgische Industrie- und Handelskammer und die Handwerkskammer Oldenburg.
Als eine „riesengroße Herausforderung“ bezeichnete es Arendt Meyer zu Wehdel, Präsident der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, die Ernährung von bald zehn Milliarden Menschen auf der Welt sicherzustellen. „Da sind wir in Europa ganz besonders gefordert“, sieht er „agrarische Gunststandorte“ in der Pflicht. Angesichts der natürlichen klimatischen Gegebenheiten sei man zum Beispiel im Nordwesten Deutschlands in der Lage, sehr hohe Flächenerträge zu erzielen. Die Menge an produzierter Stärke pro Hektar sei doppelt bis dreimal so hoch wie im weltweiten Durchschnitt. „Solche Regionen sind prädestiniert dafür, intensiv bewirtschaftet zu werden“, folgerte der Kammerpräsident. Die Kunst bestehe darin, in einem nur begrenzt belastbaren Ökosystem Intensität und Nachhaltigkeit im Sinne eines schonenden Umgangs mit den natürlichen Ressourcen auszubalancieren.
Die Land- und Ernährungswirtschaft in Deutschland bezeichnete Meyer zu Wehdel als „richtungweisend“ für die Welt, denn sie komme dem Idealbild einer nachhaltigen Erzeugung sehr nahe. Die so genannte „gute fachliche Praxis“ sei auf den Höfen Standard, sie schone die natürlichen Ressourcen und gewährleiste optimale Erträge. Zudem hätten Qualität und Sicherheit der Lebensmittel aus der Ernährungswirtschaft ein sehr hohes Niveau.
Leider nehme das die Gesellschaft kaum oder sogar anders wahr, beklagte der Kammerpräsident. Missverständnisse müssten durch Dialog abgebaut werden. Dabei sei man grundsätzlich bereit, den Weg von Verbesserungen mitzugehen. „Wir wissen aber aus Erfahrung, dass es nur mit einer modernen Landwirtschaft gelingen wird, mehr Ertrag auf immer weniger Boden nachhaltig zu produzieren“, so Meyer zu Wehdel.
An den anwesenden EU-Politiker gewandt, erteilte der Kammerpräsident einer administrativ verordneten Extensivierung eine klare Absage. Paolo De Castro, Vorsitzender des Agrarausschusses im Europäischen Parlament, griff diesen Hinweis auf und sprach sich für ein gleichberechtigtes Nebeneinander von ökologischer und ökonomischer Nachhaltigkeit aus. „Eine emissionsarme Landwirtschaft ist für die Zukunft unabdingbar“, präzisierte der Italiener und ergänzte: „Nur eine nachhaltig effiziente Land- und Ernährungswirtschaft sichert die Welternährung.“
Auch Prof. Dr. Dr. Franz-Josef Radermacher sieht in den „etablierten Agrarregionen“ das größte Potenzial für die Nahrungsmittelproduktion. „Ihre Leistungsfähigkeit müssen wir in vollem Umfang dafür nutzen, den Hunger auf dem Globus zu überwinden, Wohlstand überall zu fördern und dabei nachhaltige Entwicklung weltweit durchzusetzen“, sagte der Wissenschaftler der Universität Ulm, der auch Mitglied des Club of Rome ist.
Radermacher wies auch auf zunehmende Konflikte um Ressourcen, Umweltbelastungen und soziale Gerechtigkeit hin. Er plädierte für eine „weltweite Ökosoziale Marktwirtschaft“. Sie gehe mit einem Wachstumsbegriff einher, der die Aspekte Nachhaltigkeit, aber auch Klimagerechtigkeit und Überwindung der Armut berücksichtige. Auch dieses „grüne Wachstum“ setze voraus, dass die landwirtschaftliche Fläche künftig sehr viel besser genutzt werde als heute. Bei dem Streben nach einer weltweiten Ökosozialen Marktwirtschaft komme Europa eine Vorbildfunktion zu. „Wir sollten in Europa versuchen, von hier aus die Welt in diesem Sinne positiv zu beeinflussen“, so der Wissenschaftler.
Dr. Hans Jöhr von der Nestlé AG, dem größten Lebensmittelhersteller der Welt mit Sitz in der Schweiz, sprach sich ebenfalls für eine „nachhaltige Intensivierung der Landwirtschaft zur Sicherung der Welternährung“ aus. Dabei gehe es nicht nur darum, die natürlichen Ressourcen durch vorbildliche landwirtschaftliche Praktiken optimal zu nutzen. „Wir müssen – weltweit betrachtet – auch den sozialen und wirtschaftlichen Status von Bauern und ländlichen Gemeinschaften verbessern“, so der Leiter der Abteilung Landwirtschaft. Zu diesem Handeln habe sich sein Haus in den zehn Grundsätzen seiner Geschäftstätigkeit verpflichtet. „Nur wer ökonomische, ökologische und soziale Aspekte der Agrarproduktion zusammenbringt, wird langfristig erfolgreich sein“, lautete Jöhrs Fazit.
Impressionen vom agriglobal-Kongress 2012:
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
Nachhaltigkeitskongress Agriglobal 2012Birgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
agriGLOBAL - Nachhaltigkeitskongress am 15.11.2012 in HannoverBirgit Streicher Fotografie
Wir freuen uns über so viel positives Feedback der Teilnehmer. Nachstehend ein paar Aussagen, die uns erreicht haben:
„Der Kongress fand genau zum richtigen Zeitpunkt statt : parallel zur „Eurotier“ und zur aktuellen, öffentliche Diskussion über die globale Lebensmittelproduktion.“
„Wichtig aus meiner Sicht ist: Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen hat sich sehr gut profiliert und deutlich unterstrichen, wo die zukünftigen Herausforderungen der Kommunikation in der Agrarbranche mit der Gesellschaft liegen werden.“
„In der Podiumsdiskussion ist es der LWK gelungen, sehr unterschiedliche Interessengruppen, wie z. Bspl. Prof. Dr. Hubert Weiger, als BUND-Vorsitzenden in Deutschland, einzubinden.“
„Beeindruckend war im Kongress-Teil I der Beitrag - Unsere Verantwortung, unser Beitrag: Lebensmittelproduktion von Herrn Philip von dem Bussche und in der Podiumsdiskussion der Beitrag von Nancy Wimmer über die Entwicklung von microsolar in Bangladesh.“
„Der Rahmen und die Organisation des Kongresses war vorbildlich.“
„Der Kongress war interessant und informativ, gefiel mir prima!“
„Gerne habe ich an dem Kongress teilgenommen. Als Studierende des Studiengangs ‚Sustainable Agriculture‘ an der Hochschule Rhein-Waal in Kleve am Niederrhein konnte ich auf der Veranstaltung zahlreiche Aspekte, welche ich derzeit in meinem Studium erlerne, wiederfinden. Die Vielfältigkeit der Thematik „Nachhaltigkeit“ hat sich auf dem Kongress widergespiegelt. Ich freue mich und bin schon sehr gespannt auf weitere Veranstaltungen.“
Freizeitgartenbau: Abendspaziergang im Juli - Gärtnern in Zeiten des Klimawandels Teil I
08.07.2026
Abends im Park der Gärten ist die Stimmung sehr friedlich. Wir nutzen den Ausklang des Tages mit einem Spaziergang durch die Themengärten und nehmen uns für den Juli das Thema Gärtnern in Zeiten des Klimawandels vor. Der…
Lernen von Gärtnern und Gärtnereien - Exkursionen 2026 in ländliche Gartenkulturen
08.07.2026
Pflegeleichte Gartengestaltung, leuchtende Stauden, auffällige Gehölze in ländlichen Gärten und Gärtnereien im Raum Borken-Velen. Das sind unsere diesjährigen Ziele der Gartenexkursionen 2026. Die Gartenbesitzer f&…
Oldendorf II ist seit vielen Jahren der Standort an dem der Landessortenversuch für Öko-Speisekartoffeln in Niedersachsen durchgeführt wird. In diesem Jahr landen wir wieder zu einer Sortenführung ein. Gezeigt werden die aktuellen…
Gärten in der Wildeshauser Geest - Tour ab Osnabrück
09.07.2026
Wir laden ein zu einer Gartenlehrfahrt in die Wildeshauser Geest.
Genießen Sie einen Tag lang die faszinierende Welt der Gärten und Pflanzen!
Eine Anmeldung ist möglich ab
Dienstag…
Das LeguNet lädt Sie herzlich ein zum Soja-Feldtag in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Erkenntnisse und Praxiserfahrungen rund um den Sojabohnenanbau: Von der Sortenwahl über …
Lernen von Gärtnern und Gärtnereien - Exkursionen 2026 in ländliche Gartenkulturen
15.07.2026
Pflegeleichte Gartengestaltung, leuchtende Stauden, auffällige Gehölze in ländlichen Gärten und Gärtnereien im Raum Borken-Velen. Das sind unsere diesjährigen Ziele der Gartenexkursionen 2026. Die Gartenbesitzer f&…
Sie planen eine Existenzgründung im „grünen Bereich“, sei es als Neugründung, Gesellschaftsgründung oder Übernahme eines landwirtschaftlichen (Teil-)Betriebes und Sie suchen Unterstützung bei der Umsetzung …
Sie müssen die Düngebedarfsermittlung für Stickstoff (N) und Phosphor (P), zu der Sie die seit 02.06.2017 gültige neue Düngeverordnung für jeden Schlag oder jede Bewirtschaftungseinheit verpflichtet, durchführen.
Sie sind ein engagierter Legehennenhalter, Hähnchenmäster, Putenmäster oder Bruteiproduzent und suchen eine fachlich fundierte Unterstützung in Ihrer Produktionstechnik, bei Ihrem Management und/oder betriebswirtschaftlichen …
Sie sehen einen Weiterbildungs- oder Schulungsbedarf Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder Ihrer Mitglieder zu einem konkreten Thema. Die Organisation, Planung, Durchführung und Abrechnung der Veranstaltung möchten Sie gerne in …
Ob Fragen zur einzelbetrieblichen Beratungsförderung, zur Gründung oder Auflösung von Kooperationen, bei Taxationsfragen, bei Pachtpreisfragen oder bei Hofübergaben - bei allen betriebswirtschaftlichen Fragen stehen wir kompetent …
Ausgangslage
Der Anbau von Gemüse findet in Niedersachsen überwiegend im Freiland statt. Die Gemüseerzeugung steht mit Blick auf Fragen der Düngung und des Pflanzenschutzes vor großen Herausforderungen. Gleichzeitig sind …
Ausgangslage
Große Teile der landwirtschaftlichen Flächen in Bremen liegen auf Niedermoorflächen. Die vorwiegende Nutzung ist hier das Dauergrünland mit Weide- und Schnittnutzung. Aktuell werden auf Flächen, mit …
Ausgangslage
Der dramatische Rückgang der Artenvielfalt betrifft auch die große Gruppe der Insekten. Deshalb hat die Bundesregierung das Aktionsprogramm Insektenschutz beschlossen. Über dieses Programm sollen Lebensräume fü…
Ausgangslage
Der Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel steht immer wieder im medialen, politischen und gesellschaftlichen Fokus. Aus Sorge vor negativen Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit werden wiederholt und zunehmend Maßnahmen zur …
Ausgangslage
Mit intensiver Grünlandnutzung zur Unterstützung steigender Milchleistungen sind deutliche pflanzensoziologische Veränderungen und eine floristische Verarmung eingetreten. Zahlreiche Studien belegen, dass eine …
Ausgangslage
Aufgrund der gesamtgesellschaftlichen Zielsetzungen zum Moorbodenschutz steht die heutige landwirtschaftliche Nutzung von Mooren vor einem Transformationsprozess. Insbesondere vor dem Hintergrund zukünftig zu erwartender Fö…