Mitte Februar konnten sich 110 Teilnehmer rund um das Thema Heckenpflege in Sprakensehl informieren. Anwesend waren Praktiker aus Landwirtschaft, Kommune, Forst, Jagd, Landtechnik sowie Naturschutz. Und viele standen noch auf der Warteliste.
Mit den engagierten Helfern des DRK, deren Halle, wo die Vorträge stattfanden und der nahen Hecke des Kieswerks Reese, war die Lokation optimal gewählt. Kerstin Fricke stellte zunächst Förderprogramme für Hecken vor und empfahl das Jubiläumsprogramm der Bingo-Umweltstiftung „Hecken in Niedersachsen“. Hiermit können sich Heckeneigentümer ihre Gehölzreihen im Außenbereich kostenfrei pflegen lassen. Brandaktuell ist auch, dass landesweit Heckenanlagen mit sogenannten “GAK Mitteln“ gefördert werden können nach dem Windhundprinzip. Fürs Beantragen bot die Kammerberaterin ihre Hilfe an. Björn Rohloff von der Stiftung Kulturlandpflege berichtete über den ökologischen Wert der Hecken als Lebensraum und als Überwinterungs- sowie Nahrungshabitat für Insekten, Vögel und Niederwild. Ihre linearen Strukturen dienen den Heckenbewohnern als Wanderwege und nutzen so dem Biotopverbund. Den positiven Einfluss auf den Wasser- und CO² Haushalt erläuterte Berit Schütze. Die Mitarbeiterin des Thünen Instituts erklärte: „Hecken bieten ein erhebliches Klimaschutzpotenzial, denn sie können pro Hektar fast so viel Kohlenstoff wie Wälder speichern“.


















