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„Lebensmittel retten“ überflüssig machen!

Auf der Suche nach der Schlagsahne im gut gefüllten Kühlschrank findet sich zwar keine Schlagsahne, aber ein angebrochener Becher Schmand, den schon ein grünlicher Pilz als Nährboden nutzt, Wurstverpackungen, deren Haltbarkeit im letzten Monat abgelaufen war usw. Daraufhin wird der Inhalt des Kühlschranks genauer unter die Lupe genommen und so einige Lebensmittel landen im Müll. Diese Situation kommt einigen sicherlich bekannt vor.

Etliche Lebensmittel werden zu Müll, weil man es nicht geschafft hat, diese rechtzeitig zu verzehren. Und das rechtzeitige Verzehren hat nicht geklappt, weil der Lebensmitteleinkauf nicht gut auf den tatsächlichen Verbrauch abgestimmt war.

„Deutschland rettet Lebensmittel“ auch indem „Lebensmittel-Rettungsaktionen“ durch einen geplanten Einkauf reduziert werden. Das hört sich zwar etwas aufwändig und langweilig an, kann aber effektiv und kreativ gestaltet werden.

Einkaufslisten lassen sich zeitsparend über kostenfreie Apps verwalten. Egal wo einem gerade einfällt, was noch fehlt, kann es gleich eingetragen werden. Die Lebensmittel werden entsprechend der Einteilung des Lebensmitteleinzelhandels automatisch sortiert. So kann die Liste ohne Umwege, im wahrsten Sinne des Wortes, Artikel für Artikel abgehakt werden.

Wenn bei der Einkaufsplanung alle Familienmitglieder mitbeteiligt werden sollen, ist „Die etwas andere Einkaufsliste“ (www.bzfe.de) eine kreative Lösung.

Dabei werden auf einer Magnet-Tafel oder einer mit Tafelfolie beklebte magnetische Kühlschranktür beschriftete Magnete für Brokkoli, Sahne usw. auf das „zu besorgen“-Feld gezogen. Optisch kreativ wird es, wenn die Magneten mit Lebensmittel-Abbildungen beklebt werden. So können auch kleine Kinder die Einkaufsliste bearbeiten.

Vor dem Einkauf wird die Tafel abfotografiert und kann denjenigen zugesandt werden, die auf dem Weg nach Hause sowieso am Einzelhandel vorbeikommen.

Wenn dann noch Wochen-Menüplanungen als Grundlage für Einkaufslisten herangezogen werden, müssten sicherlich weniger Lebensmittel nach dem prüfenden Blick in den Kühlschrank weggeschmissen werden. Und einiges lässt sich nach einer sensorischen Prüfung noch retten. Wie? Auch dafür gibt es vielfältige Anregungen und Rezeptvorschläge, z. B. hier: Reste-Rezepte / www.zugutfuerdietonne.de.


Kontakt:
Annegret Nitsch
Ernährung, Lebensmittqualität, Ausbildereignung, LandFrauenarbeit
Telefon: 0541 56008-151
Telefax: 0541 56008-150
E-Mail:


Stand: 07.10.2021