Landwirtschaftskammer Niedersachsen verabschiedet Ludger Bernhold als Leiter der Bezirksstelle Osnabrück – Hannes Beune wird Nachfolger
Schwetje: Vielfältige Landwirtschaft im Osnabrücker Raum stetig weiterentwickelt
„Mit seiner jahrzehntelangen Arbeit für unsere Kammer hat Herr Bernhold spürbar dazu beigetragen, dass sich die vielfältige Landwirtschaft im Osnabrücker Raum stetig weiterentwickelt hat“, hob Kammerpräsident Gerhard Schwetje vor den gut 100 geladenen Gästen hervor. „Für die rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bezirksstelle Osnabrück hat er sich als kluger, fairer und vertrauenswürdiger Chef bewährt. Zusammen hat dieses Team sehr viel für den guten Ruf getan, den die Landwirtschaftskammer als objektive Beratungsorganisation und als Fachbehörde im Osnabrücker Land genießt.“
„Eine enge Verbindung zur landwirtschaftlichen Praxis hatte für mich immer Priorität“, bestätigte Bernhold. Seine Kernanliegen als Bezirksstellenleiter fasste er so zusammen: „Gemeinsam mit den landwirtschaftlichen Institutionen im Landkreis – etwa Landvolk, Beratungsring, Maschinenring – sowie mit den Kommunen und der Kreisverwaltung an einem Strang ziehen und die Landwirtschaft im Landkreis voranbringen.“
Von Anfang an nah dran an der Landwirtschaft
Bernhold wurde 1961 in Oldenburg geboren. Durch Verwandte hatte er von Anfang an einen engen Bezug zur Landwirtschaft. So machte er nach Abitur und Zivildienst eine landwirtschaftliche Lehre und studierte anschließend Agrarwissenschaften an der Universität Göttingen. Im September 1989 trat er seinen ersten Job bei der damaligen Landwirtschaftskammer Weser-Ems an: In Bramsche befasste sich der Uni-Absolvent unter anderem mit Wasserschutz, Förderung, Stallbauvorhaben und Nährstoffverwertung. Nach einem Referendariat bei der damaligen Bezirksregierung Hannover startete Bernhold in Cloppenburg seine Laufbahn bei der Kammer. 1995 wechselte er ins Osnabrücker Land. 27 Jahre arbeitete Bernhold in der Außenstelle Bersenbrück, bis er 2023 die Leitung der Bezirksstelle in Osnabrück übernahm.
Fachlich beschäftigte sich Bernhold über viele Jahre hinweg intensiv mit Themen wie landwirtschaftliches Bauen, Bauleitplanung, Düngung, Nährstoffkreislaufwirtschaft, Gewässerschutz, Naturschutz und Moorschutz. Als Bezirksstellenleiter war er in vielen Gremien ein gefragter Gesprächspartner. „Mir ging es darum, die Bezirksstelle und die LWK in der Schnittstelle zwischen Ökonomie und Ökologie, aber auch im sozialen Bereich zu positionieren und dadurch Landwirtinnen, Landwirte und ihre Familien und damit die Landwirtschaft allgemein zu unterstützen und voranzubringen“, hob der scheidende Chef hervor. „Wenn Kooperationen gut funktionieren, ermöglicht das wertvolle Kompromisse zwischen Landwirtschaft und Naturschutz, von denen alle in der Region profitieren.“
Kebschull: Enger Austausch von Fairness und Vertrauen geprägt
Anerkennung bekam Bernhold auch aus der Politik: „Der Landkreis Osnabrück und die Landwirtschaftskammer unter Ludger Bernhold sind nicht nur räumliche Nachbarn, sondern pflegen seit Jahrzehnten einen engen Austausch, der von Fairness und Vertrauen geprägt ist“, betonte Landrätin Anna Kebschull. „Zu diesem erfolgreichen und partnerschaftlichen Umgang hat Herr Bernhold durch seine fachliche Expertise und seinen offenen und zugewandten Stil entscheidend beigetragen.“
Kebschull wünschte dem scheidenden Bezirksstellenleiter alles erdenklich Gute für den Ruhestand: „Er wird sich gewiss nicht langweilen und falls er die Zeit findet, ist er natürlich immer ein gern gesehener Gast nebenan in der Kreisverwaltung.“
Die Stimmung im Team muss stimmen
Eine Bezirksstelle kann als regionales Beratungs- und Dienstleistungszentrum für die grüne Branche nur dann gut funktionieren, wenn die Stimmung im Team stimmt. Bernholds Rezept dafür: „Im Kollegium einen wertschätzenden und vertrauensvollen Umgang miteinander pflegen, gut zusammenarbeiten und gemeinsam Lösungen finden, offen miteinander reden.“ Dieser Linie blieb der 64-Jährige auch am Tage seines Abschieds treu: „Ich bedanke mich bei allen, die mich begleitet und unterstützt haben, insbesondere beim Team der Bezirksstelle, dem großen Team der LWK und bei den landwirtschaftlichen Betrieben.“
Die gute Arbeitsatmosphäre werde es der LWK im Osnabrücker Land ermöglichen, gemeinsam mit ihrer Kundschaft die künftigen Herausforderungen zu stemmen, sagte Bernhold weiter: „Bei der Bewältigung der Bürokratie, bei der Anpassung an den Klimawandel, beim Klimaschutz sowie bei der weiteren Verbesserung des Tierwohls bleibt eine Menge zu tun.“
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