Beim Bezahlen an der Kasse einfach das Smartphone zücken, im Online-Portal keine Kartendaten mehr suchen und unterwegs schnell ein Ticket vorzeigen – digitale Wallets machen genau das möglich. Die klassische Geldbörse wird dabei mehr und mehr durch das Handy oder die Smartwatch ersetzt.

Mehr Ordnung im digitalen Büroalltag
Auch im Büroalltag kann das spürbar entlasten. Beim Online-Einkauf oder bei digitalen Anträgen entfallen wiederkehrende Eingaben von Zahlungs- oder Adressdaten. Hinterlegte Informationen lassen sich direkt übernehmen. Das spart Zeit, vor allem bei vielen kleinen Vorgängen zwischendurch. Auch unterwegs zeigt sich der Vorteil: Kein Suchen nach Karten oder Unterlagen, kein Nachreichen von Nachweisen. Alles ist auf dem Gerät griffbereit.
Schnell eingerichtet, schnell genutzt
Die Nutzung startet über eine entsprechende App auf dem Smartphone oder der Smartwatch. Nach der Einrichtung werden die gewünschten Karten oder Dokumente hinzugefügt. Danach reicht meist ein kurzer Doppelklick, um zu bezahlen oder sich auszuweisen. Wichtig: Daten werden nur dann übertragen, wenn sie aktiv freigegeben werden.
Sicherheit im Blick behalten
So praktisch Wallets sind, sie brauchen ein gut geschütztes Gerät. PIN, Fingerabdruck oder Gesichtserkennung gehören zur Grundausstattung. Ebenso wichtig ist es, nur seriöse Anbieter zu nutzen und kurz zu prüfen, welche Daten tatsächlich gespeichert werden. Die Systeme entwickeln sich zudem weiter. Mit der geplanten europäischen EUDI-Wallet (EUDI steht für European Digital Identity) sollen Bürgerinnen und Bürger künftig eine staatlich anerkannte digitale Identität nutzen können.
Die bekanntesten Wallets
Apple Pay gehört zu den bekanntesten digitalen Wallets, ist jedoch ausschließlich auf Apple-Geräten nutzbar. Auf dem iPhone ist die Wallet-App bereits vorinstalliert und bildet die technische Grundlage für Apple Pay.
Deutlich breiter aufgestellt ist Google Pay. Mit einer sehr großen Nutzerbasis ist der Dienst für viele vermutlich die zugänglichste Lösung, da er sich auf den meisten Smartphones nutzen lässt, sowohl auf Android-Geräten als auch auf Apple- und Samsung-Geräten.
Samsung Pay ist speziell für Samsung-Geräte entwickelt. Ein zusätzlicher Vorteil: Nutzerinnen und Nutzer können Bonuspunkte sammeln und diese später gegen Prämien wie Zubehör oder Reisegutscheine einlösen.
Auch PayPal bietet inzwischen Funktionen einer digitalen Geldbörse. Über die App können Einkäufe direkt über das vorhandene PayPal-Guthaben bezahlt werden. Alternativ lassen sich dort wie bei anderen Wallets auch Karten- und Bankdaten hinterlegen und für Zahlungen nutzen.
Unterm Strich bieten Wallets schon heute einen spürbaren Mehrwert für den Alltag: Sie sparen Zeit, reduzieren Papier und bündeln wichtige Informationen an einem Ort. Wer sich mit den Möglichkeiten vertraut macht und auf Sicherheit achtet, kann diese Entwicklung sinnvoll für sich nutzen und ist gleichzeitig gut vorbereitet auf die nächsten Schritte der digitalen Welt.
Dieser Artikel stammt aus dem Newsletter Agrarbüro.
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