Thünen-Institut forscht zu kooperativen Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen

Zusammenarbeit in der Landwirtschaft im Fokus
Im Zentrum der Befragung steht die Frage, wie landwirtschaftliche Betriebe zu einer stärkeren Zusammenarbeit bei Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen stehen. Die Forschenden möchten herausfinden:
- Können sich Landwirtinnen und Landwirte vorstellen, entsprechende Maßnahmen gemeinsam mit Nachbarbetrieben umzusetzen?
- Welche Vorteile oder Herausforderungen sehen sie dabei?
- Welche Gründe sprechen aus Sicht der Praxis für oder gegen eine Kooperation?
Solche Naturschutz-Kooperativen bestehen in der Regel aus mehreren Betrieben, die über ihre Flächen hinweg abgestimmt Maßnahmen umsetzen – etwa zum Schutz von Biodiversität, Boden oder Wasser. Dabei bleiben die Betriebe wirtschaftlich eigenständig. Häufig unterstützt eine Koordinierungsstelle die Zusammenarbeit, beispielsweise bei der Vernetzung, Beratung, Antragstellung oder Abstimmung mit Behörden.
Teil eines bundesweiten Modellprojekts
Die Umfrage ist Bestandteil des Verbundprojekts „Modellhafte Erprobung von Naturschutz-Kooperativen in verschiedenen Agrarlandschaften Deutschlands nach dem niederländischen Ansatz“ (MoNaKo). Unter der Leitung des Deutschen Bauernverbandes werden in mehreren Bundesländern entsprechende Kooperationsmodelle erprobt – darunter auch in Niedersachsen durch die Kulturlandschaftsstiftung.
Das Thünen-Institut begleitet das Projekt wissenschaftlich und untersucht insbesondere die sozioökonomischen Aspekte. Ziel ist es, die Perspektiven der landwirtschaftlichen Praxis in politische Entscheidungsprozesse einzubringen und zukünftige Fördermaßnahmen praxistauglich zu gestalten.
Teilnahme dauert nur wenige Minuten
Die Teilnahme an der Umfrage nimmt etwa 10 bis 15 Minuten in Anspruch. Mitmachen können alle landwirtschaftlichen Betriebe – unabhängig davon, ob bereits Erfahrungen mit kooperativen Maßnahmen bestehen oder nicht.
- Die Teilnahme ist freiwillig
- Alle Angaben werden anonym und vertraulich ausgewertet
- Rückschlüsse auf einzelne Personen oder Betriebe sind ausgeschlossen
Hier können Landwirtinnen und Landwirte an der Umfrage teilnehmen.
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