Sachverständigenwesen im Gartenbau - Was ist das?
Auch im Gartenbau sind Sachverständige gefragt. Sie erstellen Gutachten und Bewertungen in den unterschiedlichen Bereichen des Gartenbaus. Ob Entschädigungsgutachten von Betriebsflächen vor einem Eingriff (Leitungsbau), Schadensermittlung an Produktionsflächen durch Baumaßnahmen, Gutachten zum Schadenersatz bei Abdrift, Substratschäden, Pachtaufhebungsentschädigungen. Streitfälle bei Nachbarschaftskonflikten wegen Hecken oder Bäumen, Prüfung von Pflanzarbeiten oder Gewerken u. v. m. die Aufgaben sind vielfältig. Die Gutachtenerstellung erfolgt für Betriebe, Eingriffsbegünstigte, Gerichte, Versicherungen oder Privatpersonen. Ebenso fungieren Sachverständige als Schiedsgutachter zur Streitminderung oder Schlichtung.
Doch wie wird man eigentlich Sachverständige/r? Was bedeutet die öffentliche Bestellung zum vereidigten Sachverständigen. Welche Voraussetzungen müssen mitgebracht werden? Das alles klärt mit uns Angelika Tiedtke-Crede. Sie ist selbst seit 1986 öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige und kennt den Gartenbau sehr genau. Gerade im Produktionsgartenbau ist im Bereich Sachverständigenwesen der Bedarf groß. Zudem engagiert Sie sich seit vielen Jahren im Sachverständigen-Kuratorium e. V. in der Aus- und Fortbildung von Sachverständigen. Dort wird Fachwissen gesammelt, weiterentwickelt und verteilt.
Die WEB-Veranstaltung wird mit MS-Teams durchgeführt. Sie erhalten wenige Tage vor der Veranstaltung den Einladungslink per E-Mail.
Programm
- Bedarf an Sachverständigen im Gartenbau
- Einführung ins Sachverständigenwesen
- Voraussetzungen für die Sachverständigentätigkeit
- Beschreibung der Tätigkeiten
Kosten
Veranstaltungsort
Ansprechpartner/in

Nadja Krause
Leiterin Niedersächsische Gartenakademie
