Das Sammeln und Verwenden von Wildkräutern liegt voll im Trend. Löwenzahn, Brennnessel & Co. feiern gerade ein Comeback. Dabei wachsen viele Kräuter und Wildpflanzen direkt vor unserer Haustür – oft unbeachtet oder sogar abfällig als „Unkraut“ bezeichnet. Zu Unrecht: Wildkräuter sind nicht nur schmackhaft, sondern auch heilkräftig, insektenfreundlich und lassen sich ganz einfach in den täglichen Speiseplan integrieren.
Besonders das zeitige Frühjahr lädt zum Sammeln ein. Die jungen Triebe und Blätter stecken voller wertvoller Inhaltsstoffe und sind geschmacklich besonders zart.
Was sind Wildkräuter eigentlich?

Was ist beim Sammeln zu beachten?
Grundsätzlich gilt: Nur sammeln, was sicher erkannt wird – und nur so viel, wie tatsächlich benötigt wird. Die Natur bringt auch hochgiftige Pflanzen hervor. So können etwa die Herbstzeitlose mit ihrem giftigen Colchicin oder das Maiglöckchen aufgrund ähnlicher Blattformen leicht mit Bärlauch verwechselt werden. Auch die feinblättrige Hundspetersilie ist giftig und ähnelt Giersch oder glatter Petersilie – ein Grund, warum in vielen Gärten lieber krause Petersilie angebaut wird.
Außerdem sollten Wildkräuter nicht direkt an Wegrändern oder stark belasteten Flächen geerntet werden, um möglichst saubere und unbelastete Pflanzen zu sammeln. Wer sich mit den Pflanzen vertraut macht, kann danach unbeschwert und mit Freude sammeln.
Wildkräuter – kleine Pflanzen mit großer Wirkung
Wussten Sie schon …

… dass Giersch, oft als lästiges Gartenunkraut verschrien, eine wertvolle Heilpflanze ist? Er wirkt antibakteriell, entzündungshemmend und entkrampfend. Besonders bemerkenswert ist sein hoher Vitamin-C-Gehalt: 100 Gramm Giersch decken den Tagesbedarf und enthalten deutlich mehr Vitamin C als ein Kopfsalat. Auch in puncto Proteingehalt übertrifft Giersch den klassischen Spinat um ein Vielfaches. Ob als Gierschspinat, kombiniert mit Spinat, im Pesto oder im Salat – die Verwendungsmöglichkeiten sind vielfältig.
… dass Gundermann ein vielseitiges Heilkraut ist, das bei Husten, Schnupfen und Gliederschmerzen unterstützend wirken kann? Besonders einfach ist die Verwendung als Tee, aber auch mit Schokolade überzogen ist Gundermann eine echte Delikatesse. Statt sich über ihn im Rasen zu ärgern, kann man im Sommer einen Kranz daraus binden und sich an seinen zarten Blüten erfreuen.
Zusammenfassung

Unsere fünfteilige Seminarreihe ist als Bildungsurlaub nach dem Niedersächsischen Bildungsurlaubsgesetz (NBildUG) anerkannt und wird an den Bezirksstellen Osnabrück sowie Oldenburg-Nord angeboten. Für nähere Informationen klicken Sie direkt auf die gewünschte Veranstaltung.
📅 27.03.2026 bis 05.06.2026 📅 08.04.2026 bis 27.05.2026
📍 Bezirksstelle Osnabrück 📍 Bezirksstelle Oldenburg-Nord
➡ Jetzt informieren und anmelden ➡ Jetzt informieren und anmelden













