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Der nächste Schritt - Landwirtschaftsmeisterprüfung

Optimierungsbedarf gibt es in jedem Betrieb. Mögliche Schwachstellen systematisch aufzuspüren ist nicht so einfach und muss zunächst erlernt werden. Über die Landwirtschaftsmeisterprüfung haben junge Landwirte die Gelegenheit, sich intensiv mit Fragen der Betriebsorganisation und Unternehmensführung auseinanderzusetzen, dabei die vorhandenen Produktionszweige näher zu untersuchen und Möglichkeiten für Verbesserungen aufzuzeigen. Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen bietet flächendeckend Lehrgänge zur Vorbereitung auf die Meisterprüfungen an. Im Rahmen der Prüfung wird jetzt auch die Mitarbeiterführung stärker berücksichtigt.

Ziel der Meisterprüfung ist es festzustellen, ob und inwieweit der Anwärter die Fähigkeiten besitzt, die Aufgaben einer Fach- und Führungskraft im landwirtschaftlichen Unternehmen wahrzunehmen. Die Prüfungsaufgaben weisen einen aktuellen Praxisbezug auf und orientieren sich am betrieblichen Geschehen. Im Mittelpunkt der Prüfungen steht das Verknüpfen von Fachwissen und praktischen Erfahrungen im Hinblick auf die Lösung aktueller Probleme.


Die Meistervorbereitungslehrgänge sind nicht nur für Hofnachfolger geeignet, sondern bieten auch Teilnehmern ohne eigenen Betrieb die Möglichkeit der fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung.

Die Meisterprüfung besteht aus 3 Teilen

  1. Produktions- und Verfahrenstechnik
  2. Betriebs- und Unternehmensführung
  3. Berufsausbildung und Mitarbeiterführung

Wer die Prüfung erfolgreich abgelegt hat, besitzt die fachliche Eignung zur Ausbildung von Landwirten.

 
Wer kann zugelassen werden?

Zur Meisterprüfung kann zugelassen werden, wer

- eine erfolgreiche Abschlussprüfung Landwirt und danach eine mindestens zweijährige Berufspraxis oder
- eine bestandene Abschlussprüfung in einem anderen Agrarberuf und danach eine mindestens dreijährige Berufspraxis oder
- ohne Abschlussprüfung im Agrarbereich eine mindestens fünfjährige Berufspraxis

nachweisen kann. Die praktische Tätigkeit muss dabei im landwirtschaftlichen Bereich absolviert worden sein.

Stichtag für die Erfüllung der Praxiszeit ist der Tag der letzten Prüfungsleistung innerhalb der Meisterprüfung.

 

Welche zusätzlichen Bildungsabschlüsse werden erworben?

Der erfolgreiche Abschluss der Meisterprüfung führt in Niedersachsen zur Fachhochschulreife bzw. zur Hochschulzugangsberechtigung.


Ansprechpartner:

Ansprechpartner an den Bezirks- und Außenstellen für die Meisterfortbildung sind die Bildungsbeauftragten (PDF, 228 KB). In den Hinweisen zur Meisterfortbildung (PDF, 628 KB) finden Sie umfassende Informationen zur Meisterprüfung und dem Kursangebot. Die Anmeldeunterlagen stehen im Downloadcenter zur Verfügung.

 


Kontakt:
Richard Didam
Aus- und Fortbildung, Landjugend
Telefon: 0441 801-317
Telefax: 0441 801-204
E-Mail:
Jens Martens
Aus- und Fortbildung, Landjugend
Telefon: 0441 801-479
Telefax: 0441 801-204
E-Mail: